Berufsschullehrer werden - Techniker oder Meister?

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2 Antworten

Die Zeiten in denen man mit einem Meister noch Berufsschullehrer werden konnte sind schon lange vorbei. Dazu reicht heute nicht mal mehr ein Fachhochschulstudium !

Neuerdings hast Du allerdings mit einem Meister eine Zugangsmöglichkeit zu Universitäten als "Beruflich Qualifizierter" innerhalb einer kleinen Sonderquote, also auch für einen Unistudiengang Berufliches Lehramt. Kommt dann immer drauf an, wieviele sich mit einer solchen Qualifikation bewerben und wie lange die Regelung überhaupt noch Bestand hat.

Der Unistudiengang bestünde dann aus Bachelor (6 Semester) Master (4 Semester) und Refrendariat 2 Jahre, also im günstigsten Fall 7 Jahre nach dem Meister wärst Du Lehrer, da werden aber eher 10 Jahre draus. Bist Du dann über 35, kannst Du nicht mehr Beamter werden !

Ist also eher was für Abiturienten, als für Praktiker.

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Wenn aber teilweise sehe wie wenig Berufsschulelehrer es gibt und gesucht werden.

Z.b. Wenn ich gerade mal gucke in MV gibt's die Quereinsteigerregelung, wo ich sehe man mit einem Meister mit 5 Jahren Berufserfahrung und einer Weiterbildung im Lehramt absolviert kann man sich auf eine Lehramtstelle bewerben. Teilweise hatte ich selbst einen Berufschullehrer gehabt der sein Lenrfeld nicht studiert, sondern es sich selbst beigebracht hat.

Da frag ich mich warum soll ich nicht mit einem Meistertitel und einem nachgeholt Abitur nicht einen Antrag auf einen Quereinsteiger stellen kann.

Mein Plan hätte so ausgesehen: Meisterebene beim Bund einschalten im Fachdienst, dazu mein Abi nach holen und dann den 5 jährigen Berufsförderungsdienst(BFD) nutzen um Berufsschullehrer zu werden. Nur ist meine Frage, wo stehen da meine Chance?! 

Danke und MfG.

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