Frage von tonabonavlis 23.07.2010

Berufsschullehrer verweigert die Bekanntgabe der einzelnen Noten!

  • Hilfreichste Antwort von kaimakli 23.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, ich bin sebst Lehrer und weiß daher ein wenig. 1. Schulaufgaben MÜSSEN spätestens 1 Woche vorher angesagt werden. Wenn nicht sind sie anfechtbar und müssen gegebenenfalls anulliert und wiederholt werden. Dabei kommt es nicht darauf an, um welche Schulart es sich handelt, ab Sekundarstufe 1 ist das eben so. Nähere Auskunft erteilt das Kultusministerium oder unter www.isb-bayern.de 2. Der Lehrer ist verpflichtet, Einzelnoten bekannt zu geben und diese mit Datum und Thema zu belegen (ich gestehe, ich bin auch nicht immer so konsequent, mir alle Details aufzuschreiben...), da sonst Notenwillkür vermutet werden kann. Weigert der Lehrer sich, Einzelnoten preiszugeben, kann die Zeugnisnote angefochten werden. Nachdem aber die Lehrerin selbstherrlich ihre eigenen Gesetze zu machen scheint, hilft nur noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde, die MIT DIESER ÜBERSCHRIFT ans Direktorat gerichtet werden muss. Das Direktorat ist dann verpflichtet der Sache auf den Grund zu gehen. Um sicher zu sein, dass es auch tatsächlich verfolgt wird, sollte eine Kopie an das Kultusministerium gehen und der Direktor sollte davon in Kenntnis gesetzt werden, dass dort eine Kopie vorliegt. Dann wird er es nämlich nicht wagen, die Sache unter den Tisch zu kehren. Du musst jetzt aber schnell sein, denn das Schuljahr ist fast am Ende. Gruß aus München W.

  • Antwort von tonabonavlis 23.07.2010

    hey erstmal danke!

    hääte ich vllt erwähnen sollen: ich habe direkt(noch in ihrer stunde) einen brief an die direktorin geschrieben in dem ich die situation schilderte. diesen habe ich ihr auch persönlich übergeben allerdings erklärte sie sich, nach dem lesen, erst für ein gespräch am mo bereit.

    was man noch dazu sagen muss: diese schule kostet geld und irgendwie stecken alle internen lehrer unter einer decke, das klima ist eiskalt und es wird in allen belangen der eindruck erweckt dass es sich bei unterrichtsgestaltung sowie notengebung um reine willkür bzw. das lust und laune prinzip handelt.

    sprich: die stecken alle unter einer decke .

    ich habe allerdings schon mehr oder weniger die funktion einer klassensprecherin(offiziell gibt es keine), und somit ist das schon in ordung dass ich mich jetzt persönlich zwar im namen aller aber vor allem in meiner persönlichen angelegenheit an die schulleitung gewandt habe. (und: es geht mir vor allem ums prinzip denn gute noten habe ich, man kann mir also nicht vorwerfen - wie der leherschaft es gerne tut - ein beleidigtes, mindergebildetes kind zu sein:)

    was mein anliegen ist: gibt es irgendeine rechtliche grundlage die nicht von der hand zu weisen ist ? ich habe lediglich eine gymnasiale schulordnung gefunden in der das recht auf bekanntgabe des leistungsstandes sowie auf begründung desselben festgesetzt ist.

  • Antwort von Kaffeeliesel 23.07.2010

    habt ihr keine Klassensprecher/in? denn diese spricht dann für alle und du stehst dann nicht als schwarzes Schaf da bzw. mußt es nicht alleine ausbaden (vor allem, da die anderen bei Erfolg, ja auch davon profitieren). Ansonsten gehst du zum Rektor und schilderst ihm den Vorfall und er soll das klären. Viel Erfolg.

  • Antwort von LadyDior 23.07.2010

    Du hast auf jeden Fall das Recht, denn sonst könnte deine Lehrerin euch ja die Noten auswürfeln. Ich würde mit deinem/deiner Ausbilderin drüber sprechen und der/die soll ggf. mit ihr in Verbindung treten.

  • Antwort von samakuru 23.07.2010

    beschwer dich beim direktor

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