Heyho kleine Frage bezüglich des Themas. Ich streite mich mit meinem Kollegen drüber, was für eine Funktion diese Karte hat. Er ist der Auffassung, dass er die Karte vorlegen kann wenn ihm auf dem Schulweg was passiert und er ja versichert ist. Er betrachtet die Karte als Beweisdokument. De Facto steht dort nur ein Zeitraum (bsp. 9:00 - 13:30 Uhr) plus Unterschrift der letzten Lehrkraft drauf. Keine Adresse der Schule, kein Stempel.
Meiner Meinung nach aber besitzt die Karte keine Beweisfunktion für Behörden, Versicherungen etc., denn sie dient nur der Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Schule. (vgl. Berufsschulverordnung Berlin §13.2 ) Eine Dokumentation für den Betrieb über die Einhaltung der Schulpflicht halt. De Facto werden ja Dokumente von Behörden geprüft und wenn werden sie, statt der Karte, ein Schriftstück von der Schule haben wollen, oder? Gibt ja nicht umsonst Unfallscheine. Da die Karte auch leer den Azubis gegeben wird, kann ja jederzeit die Unterschrift des Lehrers gefälscht werden und damit auch Versicherungsbetrug begangen werden, wäre es denn ein Beweisdokument. Der Betrieb könnte so auch um Arbeitszeit betrogen werden. Also meiner Meinung nach ist das richtige Klassenbuch entscheidend und nicht diese Karte, die eine abgespeckte "doppelte" Buchführung darstellt. Und nur mit den Daten im Klassenbuch kann von der Schule eine entsprechende, beweisende Bescheinigung ausgestellt werden.
Vielleicht liege ich auch falsch, kann ja sein.
Herzlichen Dank für das Sternchen.