hi :)
ja, ich bin in einer ähnlichen situation. ich hatte einen arbeitsunfall, wurde operiert (die ärzte haben scheiße gebaut) und nun bin ich vollkommen ausser gefecht gesetzt.
Doch das interessiert die BG wohl nicht viel. trotz erfolge in der reha, sagte mir meine berufshelferin, dass bei mir nur folgeschäden vorgebeugt werden. eine wirkliche forderung bekomme ich leider nicht. und nicht einmal die hilfsmittel, die ich benötige, werden genehmigt- bis heute nicht!. seit über 9 monaten sitze ich zu hause und kann nicht einmal meinen haushalt selber schmeißen, geschweige denn, selber einkaufen. auch habe ich seit einem jahr meine rehaberaterin nur 1 mal gesehen, habe 1x mit ihr telefoniert und 1 schriftstück erhalten. sachbearbeiter(innen) habe ich mittlerweile mehrere ... ich glaube, beinahe 8!
Aber keinen interessiert es, wie ich meine selbstständigkeit im alltag wieder erlange - im gegenteil, alles wird herausgezögert. und es interessiert auch nicht, wie ich in die gesellschaft wieder integriert werden kann, geschweige denn, wie es mal bei mir beruflich weiter gehen könnte. stattdessen wird man mit 26 jahren in rente geschickt, statt ordentlich gefördert zu werden (wo die therapierfolge doch nicht immer vorhanden sind) - ein schlag ins gesicht!!!
wie man also sieht, ist es keine seltenheit, dass man nicht ausrichend von der BG unterstützt wird, um wieder in den alltag und ins arbeitsleben einzusteigen. Und in dem fall kommt es einem noch so vor, als wollte die BG sich vor den Kosten drücken und die sache schnell vom tisch haben.
Sehr sehr traurig, wenn man doch sieht, mit welchen Zielen und Interessen die BG doch auf ihren HP wirbt.
Welch ein toller SOZIALSTAAT!
Dankeschön !