Nun stehe ich mit Anfang 50 zum zweiten Mal vor der Frage: WAS arbeiten.
Im ersten Arbeitsbereich haben sich die Berufsbilder (Literatur, Buchhandel, Germanistik, Lektorat) stark geändert: nicht mehr die Arbeit mit dem Text ist gefragt, sondern Arbeit mit EDV. (Solide Grundlagen -Programmiern, Datenbanken- wurden im Laufe der Zeit angeeignet aber das "eigentliche" Interesse fehlt daran und es gibt viele die das wirklich wollen - ich nicht.
Nun geht es zum zweiten Mal um die Berufswahl (das "Altersthema" schliesse ich erstmal aus, erst mal brauche ich die Idee.
Weitere Interessen sind Malen (Aquarell und Öl): Kunst zu verkaufen ist schwer. Bisherige Marktstände haben sich nicht gerechnet, ebenso die Schmuckstände.
Zur Weiterbildung bereit, fehlt mir der "Klick" !!! der sagt was.
Wer kann Tipps geben ???
Abi, Geistes- und Sozialwissenschaften, kaufm.Ausbildung, Kommunikativ durchschnittlich - aber jetzt bitte keine Angebote von Krankenkassen (vgl. ihr/dein Profil)
Gut ist es, wenn man von den bisherigen Tätigkeiten einiges übernehmen kann.
Es sind nur wenige, die einen guten Überblick über die aktuelle Berufswelt und die aktuellen Veränderungen haben. Ein Termin bei der Arbeitsagentur kann sehr hilfreich sein (auch regionale Aspekte).
In den großen Unternehmen werden zunehmend Abteilungen gegründet, die sich um die neuen Medien kümmern: Facebook, Chatten, Twittern... Hierfür braucht man Mitarbeiter, die sich in EDV-Anwendungen auskennen und kommunikativ sind.
Auch der Bereich Erwachsenenbildung ist ein weites Feld: Kurse zu PC, Informatik, Datenbanken..... (VHS, für Firmen, IHK, ....
Ggf. kann man sich zunächst um kaufmännische Stellen in den betreffenden Unternehmen bzw. Abteilungen bewerben und dann fimenintern verändern.
Auch Redakteur bei Zeitungen, Zeitschriften oder Firmenpublikationen (auch interne) ist denkbar.: z.B. im Bereich PC, Kunst oder passend zum Studium bzw. zu Hobbys
Oder eine ganz andere Richtung: z.B. Bestatter
In vielen Bereichen (z.B. Erwachsenenbildung) sind freiberufliche Tätigkeiten üblich. Dann sollte man die eigene Altersabsicherung aber immer im Blick haben.
Manchmal sind auch Gespräche mit Kunden und Zulieferen des jetzigen Arbeitgebers hilfreich (oder ein Blick auf die Stwellenanzeigen von deren Internetseite). Evtl. ergeben sich dann neue Perspektiven. Man muss seine eigenen Veränderungswünsche ja nicht sofort äußern (vielleicht fragt man ja auch wegen der Berufwahl der Kinder). :-))))
Viel Erfolg bei der Berufsfindung!
Danke für den Stern!
In welche Richtung wird es denn jetzt voraussichtlich gehen?