Berufschancen mit Geschichtsstudium?

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3 Antworten

Hallo Strandhaeuschen,

das Studium der Geschichtswissenschaft bereitet auf Berufsfelder in internationalen kulturellen, politischen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie auf Forschungstätigkeiten oder Laufbahnen in Archiven, Bibliotheken oder Museen vor.

Zudem dient es der Vermittlung historischen Wissens in den Medien (Erwachsenenbildung und politischen Bildung in Verlagen) und der Öffentlichkeit z.B. im Journalismus, Public Relations, Marketing).

An der Universität Erfurt studiert man zum Beispiel im Zwei-Fach-Bachelor (Haupt- und Nebenstudienrichtung). Mit einer Kombination von Geschichtswissenschaft mit z.B. Staatswissenschaften - Wirtschaftswissenschaften ergeben sich wieder neue Möglichkeiten.

Auf der folgenden Seite findest du weitere Infos zu unserem Geschichtsstudiengang:

https://www.uni-erfurt.de/studium/studienangebot/ba/geschichtswissenschaft/

Viel Erfolg und vor allem bei den Prüfungen!

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Hallo,

also du weißt schon dass du mit WIWI sehr viel machen kannst. Es gibt ja nicht nur Wirtschaftsprüfung. du kannst ins Marketing oder ins Innovatiosnmanagement oder in die VWL. Daher kannst du nicht von deinen Eindrücken aus dem Praktikum auf WIWI allgmein schließen Mit einem Studium fühlst du dich überqualifiziert? also du wirst bestimmt nicht die selben aufgaben im Job haben wie im Praktikum. Also, dass du da überqualifiziert sein wirst, das glaube ich nicht.

Geschichte ist halt so eine Sache. es gibt wenig Jobs. wenn du Glück hast dann kannst eventuell promivieren und an der Uni arbeiten. Oder du landest in einem Institut. Dennoch sollte man klar sagen, dass die Berufschancen deutlich schlechter aussehen als bei einem soliden Studium. Nicht jeder kann halt am Ende an der Uni arbeiten. 

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Kommentar von Strandhaeuschen
03.02.2016, 21:04

Hallo, erstmal Dankeschön für die ausführliche Antwort, daraus kann ich sicher einige Schlüsse ziehen.

Zur Klarstellung:

Ich weiß, dass das "überqualifiziert" etwas überheblich rüberkommt. Während meines Praktikums habe ich aber bemerkt, dass die meisten von den 30 Mitarbeitern in der Kanzlei gar keinen Universitätsabschluss hatten, geschweige denn ausgezeichnete Schüler waren. Die die einen Universitätsabschluss hatten waren dann die sog. "Partner" und waren schon im reiferen Alter (45+). Dem ist hinzuzufügen, dass ein "einfacher" Wirtschaftsberater (also ein "einfacher" Mitarbeiter) in Italien (wo ich lebe) meist nur für Buchungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen zuständig ist. Also keine allzu komplizierten Aufgaben. Meinem Eindruck/Empfinden nach war/ist für die einfache Arbeit bei einem Wirtschaftsberater (in Italien) kein besonderer Abschluss bzw. besondere Qualität, sondern gute Menschenkenntnis vonnöten.

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Kommt eben drauf an was du später machen willst. Man findet da genug im Internet.

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