Ihr solltet auf die Gründe eingehen, warum der Erz.beruf (EB) von den meisten Menschen für wichrtig angesehen wird, aber keine entsprechenden Konsequenzen von der Politik und den Trägern der Kitas gezogen werden:
1. Der EB ist feminisiert, d.h. Frauen in der herkömmlichen Rolle /Familie/Mutter) wurden/werden angesprochen
2. Frauen aber sind in diesen Berufen Niedriglohnempfänger, also billige Arbkräfte
3. Die Kirchen, welche die meisten Kitas "besitzen", haben seit 1922 bis heute den Niedriglohn gleichzeitig mit "Gottteslohn", sprich unbezahlte Arbeit leisten, "ergänzt"
4. Durch die kirchl. Träger als sog. Tendenzbetriebe war es den Erz. nicht erlaubt, sich wie die Lehrkräfte in staatl. Schulen in einer Gewerkschaft zu organisieren und u.a. höhere Löhne usw. durchzusetzen
5. Obwohl die Kindheitsforschung schon lange auf die anspruchsvollen Arbeiiten im EB hingewiesen hat, waren die Fachschulen - oft in der Hand der Kita-Träger- wegen der Niedriglohnstufen nicht bereit, die Ausbildung entsprechend anzuheben. Da bewegt sich heute langsam etwas: FHS und Uni als Ausbildungsinstitutionen für EB.
Zusammengefasst: Der EB wird gesellschaftlich sehr sehr schlecht behandelt, obwohl die Menschen spüren, was für qualifizierte Fachleute es dort eigentlichgeben müsste.
Ich finde jede Ausbildung egal in welchem Bereich ist ausbaubar. Ich zähle mich als kompetent und auch meine jetzigen Kollegen sind alle sehr gute Erzieherinnen. Diejenigen, die unkompetent sind, sind meist ungelernte Kräfte in Kitas (welches die Eltern oft gar nicht wissen) oder ältere Damen, welche überfordert sind, weil sie sich nicht genügend weitergebildet haben, um den jetzigen Standart zu entsprechen. Sie halten an den alten Methoden und Arbeitsweisen fest und kommen mit dem Wandel der Zeit nicht klar. Deren Einstellung: Damals war alles besser! So habe ich es bisher erlebt und einige dieser Leute getroffen. Davon gibt es Gott sei Dank nicht allzu viele. Ich kenne auch einige Erzieherinnen, die das verstanden haben und sich ihr ganzes Leben lang fortgebildet haben. Es trifft also nicht auf alle älteren Erziehrinnen zu, dass sie unkompetent sind!! (Also bitte nicht angesprochen fühlen!) Was ich damit sagen wollte: Es liegt nicht an der Ausbildung. Zu dem jedem es selbst überlassen ist, in wie weit er sich selbst neben der Ausbildung weiterbildet. Das Fortbildungsangebot ist groß genug.