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Berufsberatung vor Umschulung

Frage von xxmrxx xxmrxx

Hallo,

ich (35 Jahre) bin langzeitarbeitslos. Mein vorheriger Sachbearbeiter hatte mir eine Umschulung in Aussicht gestellt. Ich weiß aber noch nicht, zu welchen Beruf ich umschulen will. Ich weiß nur, was ich nicht will und das ist der IT-Bereich. Bis vor anderthalb Jahren war ich nur auf den IT-Bereich fixiert. Warum sich diese Einstellung bei mir gewandelt hat, kann ich nicht sagen.

Zur Zeit denke ich über eine Umschulung als Heilerziehungspfleger nach. Meine Frage ist nun: Kennt jemand von euch eine Seite oder eine Stelle, bei der man sich beraten lassen kann? Die vielleicht einen Fragebogen hat und danach dann Berufsbilder vorschlägt. Irgendwas, wo ich weitere Ideen für mögliche Berufe herbekommen kann.

Vielen Dank im voraus und viele Grüße,Markus

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Antworten (2)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von kerin242 kerin242

    Nun ja, das ist schon schwierig...alles was man so erlesen kann, das gibt dir ja nicht wirklich ein Einblick, ich für mein Teil finde manche Beschreibungen als lesender Leie sogar abschreckend!!!Das einzige was ich empfehlen kann, ist das man Praktikas macht...besonders im Sozialen Bereich bekommt man da schnell was, weil kostenlose Arbeitskräfte ( obgleich ungelernt ) dort eigentlich immer gerne gesehen sind.

    Man sollte dann auch darauf achten, das man nicht NUR für Hilfarbeiten angestellt wird und der Bilck in die Arbeit verlohren geht.

    Ansonsten ist das auch ein Weg zu neuen Erkenntnissen, es gibt über ein Praktikum wenn mans gut macht manchmal direkte Einstiegsmöglichkeiten, die dann zwar auf Hilfarbeit basieren aber aus denen dann auch schnell mehr werden kann.

    Der Heilerziehungpfleger ist ein Beruf basieren auf PFLEGE und Mobilisation, es ist eine sehr komplexe Ausbildung, die im medizinischen Bereich, teils Psychologischen schult....sehr interessant und auf Grund der steigenden Sozialen Hilfen für körper und geisitg ( wie auch beides, das ist dann auch eher der Bereich des HP ) Behinderte Menschen auch immer mehr gefragt ist.

    Ob das was für ein ist, sieht man nicht am erlesenen sondern im Umgang, den schließlich reden wir ja von der Arbeit mit Menschen und ob die gut ist liegt an einem selbst und an dem der vor einem sitzt!!!

    Wünsche viel ERFOLG

    bis dahin

    Kommentar von xxmrxx xxmrxxxxmrxx

    Herzlichen Danke für Deine Antwort.

    Ja, ein Praktikum als Heilerziehungspfleger mache ich grad bei der örtlichen Lebenshilfe.

    Das "Problem", was ich habe, ist halt, dass ich momentan nicht weiß, welche Berufe ich mir anschauen soll. Wie gesagt, war ich bis vor anderthalb Jahren ziemlich auf den IT-Bereich fixiert -- dies hat sich jedoch jetzt erledigt, hab keine Lust mehr auf IT. Und da fällt mir jetzt die Neuorientierung halt noch etwas schwer.

    Hinzu kommen halt noch ein paar körperliche Einschränkungen, aber die kann ich dann auch in den Praktika mit antesten.

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    Antwort von SupraX SupraX

    Berufsberatung beim Arbeitsamt ;-). Die haben zwar nicht viel Ahnung, davon aber reichlich - ebenso wie entsprechende Tests und Formulare. Zum informieren, was es alles so für Möglichkeiten gibt langt es aber. Bist ja eigentlich sowieso an die Vorschläge der Arge gebunden, die müssen das ja finanzieren und genehmigen.

    Heilerziehungspfleger sagt mir jetzt nichts, Pflegebereich ist aber derzeit immer sehr anzuraten, weil in dieser Branche momentan verzweifelt Mitarbeiter gesucht werden (was aber, zugegeben, auch sehr an den geringen Löhnen und den schlechten Arbeitszeiten liegt (Schicht) - auch ist der Job körperlich sehr anstrengend). Dort wird ein etwas "höheres" Alter auch sehr geschätzt und gerne genommen bzw. gar als Vorteil angesehen.

    Kommentar von kerin242 kerin242

    Na, das kann ich so jetzt nicht stehen lassen. Vollausbildungen wie Heilerziehungs Pfleger und co sind scho gut bezahlt, man wird nicht reich damit...aber bei der Momentanen Finanzkriese, wird man das eh nur als moralisch unterentwickelter Mensch, ist man so einer, sollte die Politische Laufbahn angestrebt werden ;)...nur als Schwerz neben bei!!!

    Das im pflegerischen Bereich immer mehr Leute gesucht werden, liegt nicht nur daran, das es eine harte ( warlich keine schlechte, ich habe sie mit liebe und freude sehr viele Jahre gemacht ) und im "helfer" Bereich nicht gerade sehr gut bezahlt ist, sondern vor allem daran, das der Bereich der Altenpflege immer mehr im kommen ist, weil es immer mehr alte Menschen gibt, bei denen es keine Familie oder keine wollende/könnende Familien gibt die die Führsorge übernehmen.

    Seht Euch in den Städten mal um überall werden neue Seniorenheime und Wohnanlagen gebaut.Erzieher sind in diesem Bereich weniger gefragt weil die alten Betreuung nicht zum Berufsbild gehört. Krankenschwestern, wären zu teuer und meist auch überqualifiziert, durch Ihr hohes Medizinisches Wissen.Für diese Bereiche sind die Schwesternhelfer, Betreungshelfer ( weiß gerade nicht genau wie man die richtig nennt ) Hauswirtschaftler ( durch Ihr allround wissen im Häuslichen Bereich ) und und und gefragt....dazu gibt es sehr viele neue Errungenschaften der ARGE...ob sie wirklich so toll sind wird uns die Praxis zeigen ;)

    Dann noch zum Vermittler, man ist nicht nur von Ihnen abhängig. Wer eine Idee hat, die machbar ist, kann sich auch gegen eine Fehlentscheidung wehren.

    Das kostet nur sehr viel Kraft, MUM und Selbstbewußtsein!!!

    Wünsche das BESTE

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