Wolpertinger am 29.04.2008 um 10:28 Uhr
Hallo liebe Community,
einige von euch kennen mich ja nun ganz gut. Ich würde gerne von euch ein Feedback haben, welchen Beruf ihr für mich geeignet findet. Also ich bin ex. Altenpflegerin, seid knapp 10Jahren. Möchte aber nicht mehr direkt in der Altenpflege arbeiten Ich habe einen Realschulabschluss. Mache gerade mein Abitur auf einen ganztags Kolleg nach. Ich bin 28Jahre alt.
Was könnt ihr euch vorstellen? Benötige ein paar Anregungen.
Vielen Dank Wolpertinger
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Ich kenne dich nicht so gut, aber folgendes wäre möglich für dich als Altenpflegerin:
Aufstieg und Studium
Naheliegend ist es, die Prüfung als Stationsleiter/in in der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege oder als Pflegedienstleiter/in abzulegen. Auf Leitungs- und Spezialfunktionen, z.B. auf der mittleren Führungsebene, bereiten auch andere Weiterbildungen vor, wie beispielsweise Fachwirt/in in der Alten- und Krankenpflege oder Fachaltenpfleger/in für klinische Geriatrie und Rehabilitation.
Altenpfleger/innen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Gerontologie erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Vorausgesetzt werden je nach Bundesland verschiedene berufliche Qualifikationen.

Hmmm... das ist nicht so einfach, Wolpi. Als erstes solltest du dich wohl hinsetzen und dir Gedanken darüber machen, was du kannst und was dir Spaß macht. Und mit Können meine ich nun nicht gerade einen Beruf, den du gelernt hast, sondern durchaus auch deine hohe Sozialkompetenz, die ich z.B. bei dir hier schon erleben durfte.
Ohne dich wirklich zu kennen und mit dem Hintergrund deines erlernten Berufes würde ich dir empfehlen, dich mal nach dem Beruf der Familienpflegerin zu erkundigen. Hier ein Link dazu:
http://de.wikipedia.org/wiki/Haus-undFamilienpfleger
Weitere folgen in Kommentaren.
LG
Wieselchen
Wieselchen1 am 29. April 2008 10:50
Wieselchen1 am 29. April 2008 10:51
Wolpertinger am 29. April 2008 11:14 Danke Wieselchen. Ich kann nicht so gut mit Kindern...
Wieselchen1 am 29. April 2008 13:10 Siehst du, Wolpi, das meinte ich damit, als ich schrieb, dass es sehr schwer ist, jemandem zu raten, den man nur übers Internet kennt.Überlege dir, welche Stärken und Schwächen du hast und was dir Spaß machen könnte. Daraus mix mal was und recherchiere, welcher Job dann auf dich zutreffen könnte. Wenn du magst, helfe ich dir.
LG
Wieselchen
Laß eine Potenzialanalyse machen. Dann weißt du es genau. Kostet leider Geld. Lohnt sich aber immer. Hier ist eine gute Adresse: www.kernfindung.de. Meine Nichte war dort, weil sie ein Studim angefangen hatte und plötzlich nicht mehr wußte, ob es für sie richtig ist.
Wolpertinger am 29. April 2008 10:38 Danke für den Link, das mit dem Geld ist gerade nicht ganz so wichtig. Da ich einfach nicht genau weiß was ich will.

Durch eine Erkrankung mußte ich letztes Jahr über die Krankenkasse ein Haushaltshilfe beanspruchen. Ich habe mehrere Frauen von einem sozialen Dienst vermittelt bekommen. Was ich an diesem Beruf reizvoll finde, ist die abwechselungsreiche Tätigkeit und die geforderte hohe Flexibilität. Man kommt neu in einen fremden Haushalt, kümmert sich um alles, was die Hausfrau selbst nicht erledigen kann: Kochen, Putzen, Einkaufen, Wäsche, Kinderbetreuung und Pflege. Das ist nie langweilig und man nimmt sicher jede Menge Erfahrungen mit nach Hause. Allen Frauen, die ich kennengelernt habe, machte ihr Beruf sichtlich Freude. LG Katze
Wolpertinger am 29. April 2008 12:32 Danke

Ich habe dich hier als Menschen mit hoher sozialer Kompetenz erfahren. Ich verstehe, dass dein jetziger Beruf dich nicht mehr ausfüllt, du willst einfach mehr und weisst nicht wohin.
Ich kann die bereits vorhandenen Tipps eigentlich nur ergänzen und dadurch die Verwirrung grösser machen. Ich kann mir jedenfalls ganz gut veorstellen, dass du als Heilpraktiker für Psychotherapie arbeitest.
Hier ein Link:
Wolpertinger am 29. April 2008 11:51 Hey Raimund, mit den Paracelsiusschulen liebäugle ich schon sehr lange...allerdings habe ich mich in den Psychologischenberater verkuckt. Aber der Heilpraktiker für Psychotherapie wäre wahrscheinlich unter den Aspekt später auch Geldverdienen zu müssen die bessere Alternative, da hast Du recht. Vielen Dank
Wolpertinger am 29. April 2008 12:08 Weißt Du etwas über die Studienkosten, konnte jetzt gerade nichts finden , habe mir einen Beratungstermin für den 13. Mai ausgemacht. Danke
Raimund1 am 29. April 2008 12:37 Die Studiengebühren können unterschiedlich ausfallen, da die jeweiligen Studienleiter der Paracelsusschulen in der Preisfindung autonom sind Das muss bei der jeweiligen Schule erfragt werden. Ich wünsche dir ein aufschlussreiches Gespräch

Schwierig hier einen Rat zu geben. Eventuell als Kontrast zur bisherigen Tätigkeit, den Beruf der Kinderkrankenschwester in Auge fassen.
Wolpertinger am 29. April 2008 10:38 Mit Kindern kann ich nicht so gut. Außerdem kann ich mir auch nicht mehr vorstellen direket in der Pflege zu arbeiten...
Wolpertinger am 29. April 2008 12:31 Danke
Diplom-Sozialpädagogin
Wolpertinger am 29. April 2008 10:39 Morgen Valve, wieso kannst Du dir das Vorstellen?
Guten Morgen, weil es auch ein sozialer Beruf ist, mit vielen Möglichkeiten, und Du Dein Abi gerade machst
Wolpertinger am 29. April 2008 12:32 Danke Valve

Eigentlich finde ich es schade, dass Du nicht mehr in der Altenpflege arbeiten willst. Das ist doch der Beruf mit Zukunft - das meine ich gar nicht zynisch! Ansonsten finde ich Wieselchens Hinweise sehr gut. Mit Pferden lässt sich ja leider kein Geld verdienen...
Wolpertinger am 29. April 2008 11:17 Nee leider nicht, es sei den man kann Züchten oder hat genügend >Geld eine Kinderferienhof aufzumachen
CrazyDaisy am 29. April 2008 11:25 Also gerade mit Zucht lässt sich ja sowas von kein Geld verdienen... Meine Fohlen haben alle mehr gekostet, als sie eingebracht haben. Und Kinderferien sind wahnsinnig nervenaufreibend. Wenn ich außerdem denke, was es kostet, einen Schwung Ponies mit Fremdreiterrisiko versichern zu lassen - ich weiß nicht, wie die Ponyhöfe überleben.
Wolpertinger am 29. April 2008 11:28 mmh Zucht meine ich nur professionell im großen Rahmen und auch nur wenn man selber Ausbilden kann. Das kann ich nicht. Der Ponyhof ist glaube ich einfach so eine romatische Vorstellung so aller Immenhof...tripeltrapel Pony
CrazyDaisy am 29. April 2008 11:44 Klar, Schockemöhle macht ordentlich Asche. Und vom Immenhof träumen wir ja alle... He, ich sagte Immenhof, nicht Innenhof! -kicher-
Wolpertinger am 29. April 2008 12:24 Einen Innenhof habe ich auch schon...
Wolpertinger am 29. April 2008 12:32 Danke

Vielleicht ist eine Aufgabe in Richtung Justiz, soz. Einrichtungen mit Behinderten oder etwas in Richtung Sozialpädagogik bei Jugendlichen usw. etwas...
Wolpertinger am 29. April 2008 12:09 Was meinst Du mit Aufgaben in Richtung Justiz? Mit Jugendlichen kann ich fast so schlecht wie mit Kindern.
Pestopappa am 29. April 2008 12:23 Ich weiß nicht direkt, ob Du mit Deinem Studium etwas in diese Richtung anfangen könntest, nur... Die Justiz halte ich für recht interessant.
Wolpertinger am 29. April 2008 12:31 Danke MP

Mit deiner sozialen Kompetenz solltest du auf alle Fälle einen beratenden Beruf für dich auswählen. Es wäre schade, wenn dein Kwow Hou nicht mehr zum Einsatz käme. Ich denke da an Frauenberatungsstellen, soziale Einrichtungen bei den Städten und Kommunen, oder ähnliches. Für andere Berufe kann ich dir keinen Rat geben, dazu kenne ich dich zu wenig. Denke darüber nach was dir im Leben wirklich Freude bereitet und wenn du dazu noch ein Berufsfeld findest, wäre das die genialste Lösung. Aus seinem Hobby einen Beruf machen. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. LG
Wolpertinger am 29. April 2008 12:18 Danke.

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Frau aus der Praxis mit 10 Jahren Berufserfahrung sehr kompetent und gut eine Beratung für die Angehörigen von Senioren leisten könnte. Dazu fällt mir als erstes z.B. ein Job in einer Anlaufstelle für Senioren/deren Kinder ein, wie z.B. das Landratsamt. Dabei gibt es den Bereich "Mobile Seniorenhilfe", "Beratung im Alter", ... z.B. hier: http://www.lra-toelz.de/Senioren.271.0.html
Der Vorteil wäre, dass die Leute, für die man was tun kann, die man beraten kann, freiwillig mit Sorgen und Nöten kommen und sehr dankbar wieder gehen (mit vielen wertvollen Tipps und Hinweisen darauf, wie ihnen geholfen wird, welche Stellen es gibt. Auch die Heimaufsicht ist im Landratsamt untergebracht.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, weil man dann in einer ganz anderen Position tätig ist und trotzdem mit dem richtigen Engagement viel leisten und helfen kann.

Hi, Wolpertingi. Pfuu, schwierige Frage für 'nen Captain Morty! Da muß ich mal ernst sein, nicht einfach.
Mir fällt aber ein, Du könntest versuchen, Dich in die Richtung Pflege für Altersdemenzkranke oder für Behinderte zu qualifizieren oder dafür einfach kandidieren?
Vielleicht nicht ganz so physisch und trotzdem ungemein nützlich.
Habe größten Respekt für alle, die sich im Berufsleben um den Wohl Anderer kümmern: Pfleger, Feuerwehrmänner, Anwälte... nein, nicht Anwälte!!!
Toi, Toi, Toi, W'Tingi.

Soll es im sozialen Bereich bleiben? Streetworkerin fiele mir da ein, oder Kindergärtnerin, da braucht man aber wiederum eine extra Ausbildung!
Wolpertinger am 29. April 2008 10:31 Ich weiß es nicht würde einfach gerne mal hören, wo ihr mich euch vorstellen könnt. Mit Kindern kann ich nicht so gut...das scheidet aus. Streetworkerin, wie kommst Du darauf?
Tippse am 29. April 2008 10:51 Weiß nicht, ist glaube ich eine interessante Tätigkeit - sofern man im sozialen Bereich etwas machen möchte...
Wolpertinger am 29. April 2008 12:32 Danke.

Hallo !
Ich habe nach 7 jahren Altenpflege 15 Jahre in einer Bank gearbeitet und es hat mir gut gefallen, aber ob das was für dich ist ? Im Sozialen Bereich sollte das sein, ich könnte mir vorstellen Berater für Leute wie mich, also pflegende Angehörige. Da gibt es nicht so viel wo man wirklich umfassenden Rat bekommt.
Wolpertinger am 29. April 2008 11:16 Ja sowas könnte ich mir auch vorstellen. Aber ich weiß nicht wie man an so einen Job kommt. Würde auch noch eine Weiterbildung dafür benötigen, weil ich mich nicht in allen Bereichen genügend gut auskenne.
Wolpertinger am 29. April 2008 12:31 Danke für dein Feedback
habe mir grad mal alles so durchgelesen und würde valve zustimmen.
wenn du es dir leisten kannst mach ein studium in richtung sozialpädagogik.
die einsatzbereiche sind so vielfältig und ich könnte mir vorstellen, dass du da bestimmt einen zweig finden würdest.
auch weil ich dich so einschätze, dass du geeignet bist.
kannst dir ja mal die klasischen berufsfelder anschauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialp%C3%A4dagogik#Klassische_Berufsfelder
Wolpertinger am 29. April 2008 12:15 ja mit dem Sozialpädagogen könnte ich dann in die Altenberatung gehen, sowie Trudel gesagt hat oder mich in Richtung Supervisorin Weiterbilden...auch eine Überlegung wert. Danke
Wolpertinger am 29. April 2008 12:31 Danke das Du dir Gedanken gemacht hast.
sender am 30. April 2008 10:37 Wenngleich Sozialpädagogen, den Erzieherinnen gleichgestellt, dann oftmals in Kindertagesstätten gehen...
Ich würde an Deiner Stelle überlegen, ob da wirklich eine so große Hürde besteht, mit Kindern zu arbeiten. Vielleicht ist diese Hürde auch gar nicht vorhanden?
Ansonsten könnte es sogar sein, dass Du im sozialen Bereich gar nicht glücklich wirst. Als Erwachsene sind wir letztlich auch nur 'alte Kinder'... (Man sollte es uns nur nicht sagen.)
@Hola Wolpertinger, lese gerade Deine Frage vom April bezueglich Deiner Berufswuensche. Mein Kompliment fuer Deine Energie zur Weiterbildung. Da Du ja - wie ich aus unserer Diskussion weiss - Interesse an Medizin und Pharmazie hast, waere doch dort etwas fuer Dich. Z. B. MTA, PTA. Auch Heilpraktikerin ist wohl ein aussichtvoller und befriedigender Beruf. Ich wuensch Dir viel Erfolg.
Du könntest auch darüber nachdenken, in weiterer Zukunft einen eigenen ambulanten Pflegdienst zu eröffnen.
Ja das Versuche ich gerade, also Bewerbe mich für einen Bachelor Studiengang Pflegewissenschaften mit Schwerpunkt Pädagogik. Nur ist der Andrang so wahnsinnig hoch und ich habe die erste Absage heute morgen bekommen. Es gibt in meinen Umfeld aber nur 2 Fachhochschulen die diesen Studiengang anbieten...deswegen meine Frage, wo ihr mich euch noch Vorstellen könnt?
Wie sieht es denn mit einem Fernstudium aus? Ansonsten habe ich gerade noch einen Link gefunden, der eine breite Palette an möglichen Berufen für dich bietet:
http://gesundheit-soziales.bcw-gruppe.de/
Das ist sehr interessant, vielen Dank für deine Mühe
Gerne :-)