Frage von MikeRat, 52

Berufliche Weiterbildung durch Rentenversicherung: Ablehnung aus Altersgründen statthaft?

Berufliche Weiterbildung durch Rentenversicherung: Ablehnung aus Altersgründen statthaft?

Steht das überhaupt offen im Ablehnungsanschreiben?

Gibt es wirklich keine Umschüler 50 Plus vom Jobcenter oder der Rentenversicherung finanziert?

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Rente, 42

Die Rentenversicherung muss abwägen. Wieviel Rente spart sie ein, wenn sie dir die Umschulung zahlt.

Wenn du anschließend dann nur noch wenige Zeit, Beiträge entrichtest, wird das einfach unwirtschaftlich.

Kommentar von MikeRat ,

Danke für die Einschätzung.

So zu verfahren wäre natürlich unsozial und verachtenswert

Man braucht braucht doch auch eine Menge Beitragsjahre bei der DRV bis man einen Anspruch hat auf eine Umschulung. Auf der Internetseite steht es sind 15 Jahre.
Damit ist man mal mindestens Mitte 30, Zudem mit 50 hat der Versicherte bereits mehr eingezahlt als mit 40. Man bezahlt ja seine Massnahme quasi selbst aus den Beiträgen, ein 50er hat diese sogar schon bezahlt.  Untern Strich bleiben die Beitragsjahre immer gleich viele egal wann man eine Umschulung macht  Hauptsache die frühe Rente wird abgewiesen und man geht nicht vor 65-67.

Die lange Bearbeitungsdauer nervt auf jeden Fall und macht auch nicht jünger.

Kommentar von turnmami ,

Du kannst ja gerne bei der DRV aushelfen, vielleicht geht es dann schneller. Schon mal was von Personalmangel und Einsparung im öffentlichen Dienst gehört? Jeder, der einen Antrag stellt, hätte gerne am nächsten Tag seinen Bescheid. Das geht aber leider nicht.

Antwort
von turnmami, 52

In dem Alter wird vermutlich kein Träger eine komplette Umschulung bezahlen. Die Umschulung dauert 2-3 Jahre. Dann hat der Betreffende auch noch keine Arbeit. Wer nimmt einen gerade Ausgelernten mit kappen 60 Jahren? Keiner, daher ist in dem Alter auch -fast- keine Umschulung mehr möglich.

Kommentar von MikeRat ,

Worauf beruht diese Annahme?

Kommentar von MikeRat ,

Deine Vermutung steht im Widerspruch zum gelten Recht und trotzdem ist das was du sagt nicht von der Hand zuweisen!

Berufliche Weiterbildung durch Rentenversicherung: Ablehnung aus Altersgründen ist nicht statthaft

http://www.geldtipps.de/rente-pension-altersvorsorge/private-rentenversicherung/...

Kommentar von turnmami ,

Jede Behörde wird die Verhältnismässigkeit prüfen und keinen umschulen, der kurz vor dem Rentenalter steht. Da wäre das Geld ja wirklich zum Fenster hinausgeworfen. 

Kommentar von MikeRat ,

Mit 50 sind das ja über 1 1/2 Jahrzente

Kommentar von turnmami ,

Die allerwenigsten arbeiten aber bis 67!! Der Durchschnitt geht mit 62 in Rente! Außerdem war bei dir von 50+ die Rede

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