1

Berufliche Reha / Krankengeld

Frage von Seelenwelten Seelenwelten

Ich bin seit 8 Monaten krank geschrieben und mir wurde von Seiten der Klinik und meiner Ärztin angeraten einen Antrag auf berufliche Reha / Umschulung beim Deutschen Rentenbund zu stellen, damit von meinem Rententräger die Kosten übernommen werden. Dieser Antrag läuft bereits und mein Arbeitsgeber ist noch nicht darüber informiert, damit mir keine finanziellen Nachteile durch eine vorzeitige Kündigung entstehen. Dazu ist mein Arbeitsvertrag nur noch befristet bis Mai. Nun meine Fragen dazu.

  1. Sollte die berufliche Reha erst nach Ablauf meines Arbeitsvertrags beginnen, wer zahlt dann die Zeit der Überbrückung? Bekomme ich bis zum Umschulungsbeginn weiter Krankengeld, tritt dann bereits der Rententräger ein oder muss ich für den Zeitraum Arbeitslosengeld beantragen?

  2. Sollte ich doch schon in wenigen Wochen die Zusage bekommen, wie verhält es sich dann mit der Kündigungsfrist beim Arbeitsgeber? Muss ich in diesem Fall trotzdem die Fristen einhalten oder könnte ich auch schon früher in die schulische Umschulung einsteigen, denn eine Maßnahme würde bereits am 28.3. beginnen.

  3. Welche Möglichkeiten habe ich, falls der Rententräger / MDK den Antrag ablehnen sollte? Ich stände gesundheitlich schnell wieder vor dem Aus, wenn ich in meinen Beruf zurück sollte.

Ich danke Euch im Voraus für die Antworten.

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (3)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Lissa Lissa
    1. Wenn du weiterhin krank geschrieben bist, bekommst du bis zum Anfang der Maßnahme Krankengeld, während der Maßnahme zahlt die Rentenversicherung Übergangsgeld.

    2. Das ist eine arbeitsrechtliche Frage, die ich nicht beantworten kann. Da du sowieso nicht arbeitest und auch nicht abzusehen ist, dass du bis zum Ende deiner befristeten Stelle wieder arbeiten wirst, sollte da aber kein größeres Problem entstehen.

    3. Über ungelegte Eier zu spekulieren, ist ein bisschen schwierig.

    Sollte die Rentenversicherung die Maßnahme ablehnen, kannst du Widerspruch erheben.

    Am besten vereinbarst du einen Termin mit dem Reha-Berater, der dich bei der Deutschen Rentenversicherung betreut und stellst ihm deine Fragen.

    Weitere Informationen findest du hier: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Navigation/Rehabilitatio...

    Kommentar von Seelenwelten SeelenweltenSeelenwelten

    Ich hatte den bereits gefragt, aber er meinte erstmal den Antrag stellen und danach würden wir alles weitere besprechen, da der Bescheid 1-4 Monate dauern könne. Er hatte mich ziemlich abgewiegelt.

  • 1
    Antwort von schnukky schnukky

    Erstmal Arbeitgeber Info ist wichtig. Du kannst das mit einer besseren Qualifizierung und danach mit weniger gesundheitlichen Rüschlägen argumentieren. Arbeitgeber lieben Menschen, die was für ihre Gesundheit und arbeitsfähigkeit tun. Alles andere bedeutet kein Vertrauen- Somit kein Arbeitsplatz.Die Reha wird von Ärzten aus einer Klinik angeraten, da gibt es Gutachten, und zu 95 % genehmigt. Deinem Arbeitgeber entstehen dadurch keine Kosten. Für Deinen Ausfall hat er eh schon eine Lösung finden müssen. Du bekommst jetzt Krankengeld und dann Unterhaltsgeld von der Versorgungskasse. Außerdem wirst Du auf Deinen alten Arbeitsplatz wegen Deiner gesundheitlichen Störung nicht zurück kommen, Dei Arbeitgeber wird Dir, falls Du überhaupt noch vor einer Schulung Arbeitsfähig geschrieben wirst, eine andere Aufgabe geben. Tip: Wenn Du vor der Schulung wieder zur Arbeit gehen solltest müssen frag Deinen Arzt nach einer Wiedereingliederung. Du hast zeit Dich am Arbeitsplatz wieder ein zu finden und merkst selbst ob Du es mit Deiner Erkrankung schaffst. Du hast es selbst in der Hand zu entscheiden kann ich oder nicht. Das wird von der Krankenkasse bezahlt und die Arbeitgeber stimmen dem in der Regel zu, weil sie eine Kostenlose Arbeitskraft bekommen.Wenn auch eingeschränkt und zeitlich Begrennzt ist.Weitere Tips dazu beim Versorgungsamt.

  • 0
    Antwort von winkelhenri winkelhenri

    Hab leider nur ne Gegenfrage und keine Antwort: Wie wirkt sich die berufliche Reha auf die berufliche Zukunft aus?????

    Soll sowas wg. PSYCHISCHER Krankheit machen, hab aber Bedenken, wie man das vor dem künftigen Arbeitgeber rechtfertigen soll.

    Was schreibt man in den Lebenslauf (wenn man nicht mit der unangenehmen Wahrheit ins Haus fallen will) Was sagt man dann im Bwerbungsgespräch? Hab ich da ÜBERHAUPT noch Chancen am Arbeitsmarkt wenn 1 Jahr "nix" oder "Pflege eines Familienmitglieds" etc. drinsteht?? Hab mal ne berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme gemacht, und das war das totale K.O.-Kriterium! Ich hab keinen Ausbildugsplatz gefunden!! Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Betrieb, in dem man Praktikum macht bei der Reha, dich tatsächlich in ein Arbeitsverhältnis übernimmt??? Und wie ist der Lernerfolg?

    Bitte SCHNEL antworten - muss mich schon nächste Woche entscheiden!! Sorry...

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.