Berufliche Karriere ohne Auslandjahr nicht möglich?

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7 Antworten

Hi! Meine Nichte hat das auch aktuell vor. Ich würde mal meinen, es kommt auf die Berufswahl drauf an. Mit Sicherheit gibt es Berufe, bei denen ein Auslandspraktikum hilfreich oder sogar fast verpflichtend ist, um später bessere Chancen auf einen Job zu haben. Man muss einfach erkennen, dass vieles in unserer globalisierten und technisierten Welt heute anders ist als vor 20 Jahren. Und es wird auch Berufe geben, wo man das einfach nicht braucht.

Aber: auch für die persönliche Entwicklung könnte so ein Auslandsaufenthalt durchaus förderlich sein - egal welchen Beruf das Mädel ergreifen möchte.

Grundsätzlich finde ich sollten Eltern versuchen, das Kind bestmöglich auf das Leben vorzubereiten ohne eigenes Denken oder eigene Grenzen auf das Kind zu projezieren, was mit Sicherheit manchmal echt schwer sein kann, weil man über seinen Schatten springen muss oder dem Kind Dinge ermöglichen soll, die für einen selbst niemals in Frage gekommen wären. Dazu kommen dann vielleicht noch Ängste um das Kind und finanzielle Probleme damit.

Manches davon oder auch in Summe können natürlich hohe Hindernisse oder auch gar nicht zu überwinden sein, das muss man dann halt auch akzeptieren oder den Plan verschieben, z.B. bis man es selbst finanzieren und selbst entscheiden kann.

Vielleicht ist es eine Möglichkeit, die Gründe mal zu analysieren - sind es rein persönliche Gründe der Mutter wäre es schade, dem Kind da im Wege zu stehen. Aber natürlich muss man auch die Mutter verstehen. Eventuell ist eine Aufteilung auf ein paar Abschnitte besser als gleich den "Auszug aus Ägypten für die nächsten 5 Jahre anzustreben". Gruß

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Sie möchte 1 oder mehrere Jahre ins Ausland, freiwilliges soziales Jahr oder so.

Wenn mein Spross mit so einem Satz kommen wuerde, wuerde ich dagegen auch einen Einwand vorbringen. 1 oder mehrere Jahre und oder so klingt nicht sehr gut durchdacht und dann kann so ein Projekt schnell mal in die Hose gehen und nicht den gewuenschten Effekt erzielen.

Ein laengerer Aufenthalt im Ausland kann sicherlich erstrebenswert sein, aber der muss auch zu dem passen, was man sich fuer die eigene Zukunft ueberlegt hat.

Wenn es denn fuer den spaeteren Beruf interessant sein soll, dann wuerde ich so einen Aufenthalt in die spaetere Haelfte des Studiums legen. Dort hat man dann einen eigenen Forschungsschwerpunkt entwickelt und kann sich diesbezueglich im Ausland an einer Uni weiterbilden oder ein studienbezogenes laengeres Praktikum anstreben.

Au-Pair oder Rumreisen ist zwar nett, aber ob das am Ende so viel Aussagekraft hat, wie 'Forschung ueber Thema XY an der Universitaet in ABC' oder 'einjaehriges Auslandspratikum bei EFG im Rahmen des Studiums'?

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es ist für kaum eine Karriere wichtig, soziale Jahre im Ausland zu machen. Es ist für die persönliche Entwicklung des Jugendlichen wichtig. Mehre Jahre find eich auch nicht gut, denn sie ist "bereits" 17 und müsste sich überlegen in welche Richtung ihr berufliches Leben gehen soll, um dann zu wissen, welches Land dafür in Frage kommt.

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Die Mutter klammert! Vieleicht ist das Mädchen auch nicht so weit. Denke ein Jahr kann das Mädchen noch verkraften und dann kann es ja sich selbst entscheiden. Vieleifcht überzeugt auch ein Gespräch mit der Mutter mit Aussenstehenden die schon im Ausland waren. Viel Glück dabei!

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wenn man erwachsen wird und die nabelschur getrennt werden soll, dann geht vieles nicht mehr nach dem eltern wille sondern jeder ist für sein leben selbst verantwortlich.

zu schöne praktikas im ausland

http://www.freundeskreis-camphill.de/links.html

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Punkt 1:

Natürlich ist eine berufliche Karriere ohne Auslandsjahr möglich.

Punkt 2:

wenn die Tochter gerne ein Jahr ins Ausland möchte, sollte sie das auf jeden Fall auch durchsetzen. Eine Erfahrung fürs Leben, die sie nie vergessen wird, wenn es ein gelungenes Jahr wird.

Punkt 3:

Die Mutter blockiert den Wunsch wahrscheinlich, weil sie nicht loslassen will und kann oder weil sie Angst um ihr Kind hat. Beides verständlich, aber kurzsichtig.

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Sorry, aber das Gefasel von wegen "keine Karriere ohne Auslandsjahr" ist gequirlte (...). Wenn wirklich Auslandserfahrung nötig ist, kann man die während der Ausbildung/ im Studium sammeln.

Wenn deine Patentochter meint, das SIE es braucht - sobald sie 18 ist, kann sie gehen, wohin sie will! Und nachdem DU so begeistert von der Idee bist, kannst DU es ja auch gleich bezahlen...

Ach übrigens: wenn du die Mutter nicht verstehst - frag sie doch einfach, warum SIE das nicht so toll findet. Manche Gründe (Geld, Sicherheit, fehlende Reife usw.) sind vielleicht sogar nachvollziehbar...

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