Hallo, seit Mittwoch bin ich von meinem Chef vor eine Entscheidung gestellt worden. Ich beende im September meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, kann nun aber in meiner jetzigen Abteilung nicht übernommen werden. Sie haben mir aber das Angebot gestellt, dass ich in einer anderen Abteilung im Haus übernommen werden könnte. Allerdings war ich dort während meiner Ausbildung für sechs Monate und während dieser Zeit hat es mir dort überhaupt nicht gefallen. Mit einem Kollegen bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Wenn ich gefragt habe, ob er mir was erklären kann, kam nie was von ihm zurück. Die Arbeit hat mir auch nicht wirklich Spaß gemacht. Während dieser Zeit war ich schon kurz davor, meine Ausbildung abzubrechen, da ich jeden Abend total fertig war. Und nun soll ich in genau dieser Abteilung übernommen werden. Nun steh ich vor der Entscheidung. Sage ich nicht zu und bleibe noch bis Ende meiner Ausbildung in meiner jetzigen Abteilung aber stehe dann auf der Straße, oder sage ich zu, habe zumindest bis 2012 (da Zeitvertrag) ein geregeltes Einkommen, aber arbeite in einer Abteilung, die mir nicht gefällt. Dazu kommt ja noch, dass ich nicht mal weiß ob ich in der IT Branche bleiben möchte (meine Ausbildung möchte ich aber auf jeden Fall noch fertig machen). Fortsetzung folgt. unten
Antworten (12)
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moon73moon73
Die Entscheidung ist ganz einfach, du sagst zu, hat somit Anstellung und Eikommen vorerst gesichert und bewirbst dich zeitgleich auf andere Jobs, die die mehr zusagen. Du sammelst erstens Berufserfahrung und es ist immer einfacher, sich neu zu bewerben, wenn man noch in einer Anstellung ist, als wen man dann schlimmstenfalls mehrere Monate oder länger nichts finden kann. Da du ja für dich weißt, dass du dich weiter bewerben wirst, gehst du auch viel lockerer mit eventuellen Schwierigkeiten in der Abteilung um und wer weiß, vielleicht gefällt es dir ja dann sogar doch.
Viel Glück für deine berufliche Zukunft :)
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5Antwort von
ProPhiLProPhiL
ich glaub du kennst die "richtige" Antwort. Du nimmst den Job an. Erstens machst du schön die Ausbildung zuende und zweitens hast du geld, drittens lernst du mit schwierigen Leuten umzugehen, 4ten merkst du, das das leben kein Wunschkonzert ist, 5ten weisst du nach oder bei dem dualen studium jederzeit, warum du dich fortbildest, 6ten gibts Berufserfahren allgemein, und 7tens, mangels alternativen
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1Antwort von
marotoma Hast Du Lust (und Erfahrungen) im schreiben und recherchieren? Und ein Volontariat gibt´s ohnehin erst nach einem Journalismus-Studium oder bei Qualifikation und Erfahrung für Dich auch bei einem Fachmagazin. Die Arbeitsmarktsituation ist ziemlich egal, wenn Du Spaß am Schreiben hast, dann mach es. Ansonsten schließe ich mich den anderen an: Nimm den aktuellen Job und such parallel was neues.
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DudditsDuddits
Niemand zwingt dich, den Job auf ewig zu machen. Nimm ihn an und suche dir zeitgleich etwas anderes.
Aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus hast du auch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz als 'von der Straße'. Die Frage, warum du arbeitslos bist, wird dann nämlich gar nicht erst gestellt.
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Tanja0808 Ich schließe mich DonRamon an... den Job in der anderen Abteilung annehmen und parallel was Neues suchen... So lange die Zähne zusammen beißen, bzw. vielleicht wird es ja dann auch besser, wenn Du kein "Azubi" mehr bist. Lass Dir nix gefallen und zeige, dass man mit Dir nicht den Hampelmann machen kann... Du bist auch jemand und Du hast es sicher nicht nötig Dich fertig machen zu lassen... Kopf hoch und durch... Du schaffst das. Vielleicht gefällt Dir das dann irgendwann doch noch gut und die Konditionen stimmen, so dass Du noch ne Weile freiwillig bleiben magst?! :-) *daumendrück...
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DonRamonDonRamon
Dann mach deine Ausbildung fertig, geh in das andere Haus und bleib da, bis du was besseres hast!
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DudditsDuddits
Niemand zwingt dich, den Job auf ewig zu machen. Nimm ihn an und suche dir zeitgleich etwas anderes.
Aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus hast du auch bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz als 'von der Straße'. Die Frage, warum du arbeitslos bist, wird dann nämlich gar nicht erst gestellt.
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AppleKuchen ausbildung beenden
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Kendall96Kendall96
Du musst schon selbst entscheiden wie es weiter geht, aber wenn es dir keinen Spaß macht würde ich aufhören.
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RatsucherZYXRatsucherZYX Bist du schon im Beruf?
Woher schöpfst du die Erfahrung?
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NajuriNajuri
Also wenn du schon die Chance hast übernommen zu werden, würde ich sie auf jedenfall ergreifen. Wenn es dir dann immer noch nicht gefällt, kannst du dich ja noch immer wo anders bwerben mit nem Zwischenzeugnis oder eben deinem Ausbildungszeugnis, wo drin steht, dass du übernommen worden bist. Das klingt auf jedenfall besser, als wenn du dich jetzt so bewirbst. Denn vielleicht klappt es nicht auf Anhieb. Wenn du dann eben vorsichtshalber in der "blöden" Abteilung arbeitest, sammelst du ja auch gleichzeitig Berufserfahrung und hast größere Chancen was anderes zu finden.
Viel Glück!
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Jule007Jule007
Fortsetzung der Frage:
Ich würde gerne in die Journalismus Branche gehen, ein duales Studium könnte ich allerdings erst 2012 beginnen, weshalb ich so oder so ein Jahr überbrücken müsste. Allerdings sieht es bei uns in der Gegend eher mau aus eine Firma zu finden, die dieses duale Studium anbietet oder z.B. auch eine Ausbildung zum Redakteur. Wie sieht es überhaupt auf dem Arbeitsmarkt aus? Werden Journalisten zurzeit gefragt? Habe gehört, es soll zu wenig freie Stellen geben. Ich weiß, in der IT wird man überall gesucht, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, mein Leben lang diesen Beruf auszuüben. Was würdet ihr machen? Das Angebot annehmen, ein Jahr Berufserfahrung sammeln auch wenn es vielleicht kein „angenehmes“ Jahr wird und nebenher bewerben? Oder das Angebot nicht annehmen und gleich eine andere Stelle suchen bzw. ein Volontariat etc. beginnen? Ich würde mich sehr über eure Vorschläge als „Außenstehende“ freuen.
Schöner kann man das nicht sagen! DH