Frage von Berliechen12, 19

beruflich Qualifizierte, welchen Studiengang soll ich wählen?

ich habe mein Abi 2010 beendet und es mit 2,8 abgeschlossen. Da ich damals die Pflege- und Sterbebegleitung meines Vaters übernahm habe ich nicht die Möglichkeit gehabt es besser zu beenden und mich gleich auf einen Studienplatz zu bewerben, bzw. habe damals nur Absagen erhalten. Letztendlich habe ich dann ein FSJ gemacht und eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen, seit zwei Jahren arbeite ich auch in dem Bereich. Seitdem ich jedoch am arbeiten bin merke ich das ich mir nicht vorstellen kann diesen Job langfristig auszuführen. Ich möchte gerne studieren und kann kann mich bei den Unis als beruflich Qualifizierte bewerben. Meine Ausbildung habe ich mit 1,2 abgeschlossen, das FSJ und die Wartezeit kommen noch dazu. Mein großes Problem ist jedoch das ich nicht weiß was ich studieren soll, bzw. ich weiß wo meine Stärken liegen und was ich gut kann, jedoch kann ich mir derzeit kein so langen Bildungsweg nochmal vorstellen. Bei den Studiengängen die ich mir vorstellen kann, komme ich nicht unter einem Master weg, mir wäre es jedoch wichtig auch nach einem Bachelor erstmal sagen zu können das ich arbeiten kann in dem Bereich und den Master evtl. berufsbegleitend machen kann. Ich habe mich für Psychologie beoworben, da ich in dem Bereich Vorerfahrungen habe und auch für Sozialpädagogik auf Lehramt d.h. in der Erwachsenenbildung später zu unterrichten bzw. Erzieher/innen auszubilden. Wie gesagt wird dort aber dringend ein Master benötigt, sonst bringt das ganze nichts, bei Sozpäd. auf Lehramt sind die Aussichten momentan auch ziemlich eingeschränkt. Soziale Arbeit kommt für mich nicht in Frage, habe viele Freunde in dem Bereich und diese verdienen oft weniger als ich oder nicht erheblich mehr und sie arbeiten oft unter noch desolateren Bedingungen. Bildungs- und Erziehungswissenschaften wäre auch etwas für mich gewesen, leider an den Unis nur oft als Komplementärfach belegbar, außerdem schlägt man sich da nach dem Bachelor mit den Sozpäd./Sozarb. um die Arbeitsplätze. Grundschullehramt studiert zudem jeder zweite genauso wie soziale Arbeit, man ist das schwierig..aber jetzt so kurz vor Bewerbungsschluss kommen mir extreme Zweifel. Was kann ich tun? kennt ihr noch Bereiche die Psychologie, Soziologie, Erziehung usw. vereinen und mich nicht gleich wieder in die Erzieherinnenecke drücken? ich möchte lieber etwas in der Erwachsenenbildung machen oder zumindest teilweise im Büro und teilweise aktiv mit dem Menschen arbeiten.

Danke schonmal für Tips und das ganze durchlesen

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