Tochter verlässt Realschule (in NRW) mit FOR-Q, suchen ein Berufskolleg im Ort auf, bitten um Beratung. Einzige angebotene Möglichkeit HBF (Sozial- und Gesundheitswesen). Angebot angenommen /Abschluss: FHR (schulischer Teil).
AHR soll folgen – Schule empfiehlt stattdessen Fachschule für Sozialpädagogik – Ziel Erzieherin. Angebot wird angenommen.
Zeitgleich erfahre ich das Berufskolleg bietet auch den Bildungsgang Erzieherin mit AHR an (4 Jahre). Irritiert warum dieser Weg nicht angeboten wurde suche ich Rat beim Berufskolleg werde verwiesen, Tochter ist volljährig soll sich selber drum kümmern. Empört über diese Abfuhr suche ich Aufklärung beim zuständigen Schulamt, Bürgermeister, Schulministerium etc. … kein Widerhall.
Nach langem Kampf zeigt sich die Schulleitung gesprächsbereit und stimmt meiner Vermutung zu – bei der Aufnahme im Berufskolleg lief die Beratung falsch, meine Tochter hätte sich die Fachschule für Sozialpädagogik ersparen können und den Weg zur Erzieherin mit AHR einschlagen können – erhalten eine mündliche Entschuldigung. Irrlauf als dumm gelaufen abgehakt, schulische Ausbildung zur Erzieherin OHNE AHR wird durchgeführt (2 Jahre Schule, 1 Jahr Anerkennungsjahr).
Mehrfache Anfragen was mit dem Anerkennungsjahr ist, werden mit den Worten „Bis dahin ist´s noch Zeit – macht euch mal darüber keine Gedanken“ abgewiesen.
Entgegen der Aussage gehen durch Eigenbemühungen Bewerbungen raus – Fazit: ergebnislos. Jetzt erst gibt das Berufskolleg bekannt: „Mit dem Anerkennungsjahr haben wir nichts zu tun“ (verlangen aber den begleitenden Unterricht von 160 Stunden während dieser Zeit). Die Stadt bietet eine Anlaufstelle die angeblich Verbindung zu etlichen Stellen im Kreis hat und sich um eine Vermittlung bemühen wird. Völlige Falschaussage da diese Anlaufstelle vorab eine Bewerbung abwies mit den Worten: „Leider ist es uns nicht möglich ein Praktikumsplatz anzubieten. Es gäbe Klärungsbedarf hinsichtlich der Finanzierung, als auch der Fachanleitung in unserem Hause.“
Ratsuche beim Schulministerium Düsseldorf. Via Internet benannte Ansprechpartner zeigen sich telefonisch äußerst aggressiv, verweigern jegliche Auskünfte – verweisen umgehend an die Bezirksregierung Münster obwohl ihnen schriftlich bekannt gegeben wurde das etliche Versuche dort einen Ansprechpartner zu erreichen telefonisch und schriftlich scheiterten.
Jetzt meine Frage: Wäre es erfolgreich einen Rechtsgelehrten aufzusuchen. Da werden Schülern von Fachkräften Bildungsgänge empfohlen die nicht unbedingt unnütz sind, jedoch einen frühen Berufseinstieg verhindern bzw. zeitlich verzögern. Es werden 3jährige schulische Ausbildung angeboten, wovon 2 Jahre seitens des Bildungsträgers gesichert werden, dass 3te Jahr in Eigenverantwortlichkeit durchzuführen ist ohne den Hinweis darüber vom Ausbildungsträger zu erhalten?! Schülern wie auch Eltern haben es zu dulden keinen Ansprechpartner zu finden, der sich zuständig zeigt effektive Antworten zum heutigen „Bildungs-Wirr-Warr“ zu geben?!
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