Beruf Altenpflegerin?

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11 Antworten

Es stimmt schon, Pflegeberufe haben ihren Schattenseiten: Schichtdienst, Unterbesetzung, es könnte auch durchaus besser bezahlt werden. 

Aber: Pflegeberufe haben sehr viele schöne Seiten, für die sich die wenigsten interessieren. Pflege ist definitiv mehr als nur waschen, sondern ein ständiges Geben und Nehmen. Du gibst (in meinem Fall) den Bewohnern eine gute Pflege, Aufmerksamkeit und Geborgenheit und bekommst dafür etwas, was man mit Geld niemals bezahlen kann - ein absolut ernstgemeintes, aus tiefstem Herz kommendes Danke. Auch ohne Worte. 

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Kommentar von Cillerlady
10.11.2015, 17:22

Gerade den Schichtdienst finde ich aber toll.

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Hallo, du hast recht, diese Berufe ähneln sich, da es Pflegebrufe sind, aber sie bringen dennoch unterschiedliche Anforderungen mit sich. Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin , meine Mama Altenpflegerin. Durch die vielen Gespräche mit ihr und durch ein Praktikum habe ich herausgefunden, dass die Altenpflege nichts für mich ist. Aber die Randbedingungen ähneln sich stark ( Schichtarbeit, Urlaub, Wochenendarbeit). Für mich ist der Hauptunterschied das Ziel. Also was möchte ich mit meiner Pflege erreichen. In der Altenpflege lernst du den Menschen sehr gut kennen und begleitest ihn in der Regel bis zum Tod. Du stehst ihm in schönen und traurigen Momenten bei, bist eine Bezugspersonen. Als Krankenpfleger/in begleitet man einen Menschen in der Regel nur einen Teil seines Weges durch eine meist schwere Zeit. Man baut weniger enge Bindungen auf ( weshalb es mir persönlich leichter fällt nicht selbst an Schicksalen anderer zu verzweifeln). In der Krankenpflege geht es viel um Grund und Behandlungspflege, weniger um Beschäftigung und Individualismus, da für den Pflegebedürftigen meist die Erkrankung im Mittelpunkt steht. In allen Berufen geht es um die Erhaltung und Förderung der Lebensqualität. Leider gibt es immer wieder Menschen , die nur von der Tapete bis zur Wand denken, keine Ahnung von dieses Berufen haben und dann solche Sachen wie "Arschabwischer" sagen. Lass dich davon nicht beeinflussen. Mach ein Praktikum, dann merkst Du ob das das Richtige für dich ist und dann weißt du was du tust und warum! Viel Glück!

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Kommentar von Cillerlady
11.11.2015, 14:06

Ein Praktikum habe ich bereits gemacht. Finde es toll.

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Kommentar von Geraldianer
11.11.2015, 17:45

Klasse Beschreibung. DH

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Der Beruf ist schlecht bezahlt, aber ein ziemlich krisensicherer Arbeitsplatz.

Solange man sich nichts zuschulden kommen lässt, verliert man seinen Arbeitsplatz mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

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Also ich arbeite in der Altenpflege und es ist mein absoluter Traumberuf, die Menschen dort freuen sich über jede kleinste Zuwendung, sie lächeln zu sehn macht glücklich 

Es ist ein toller Beruf und keine sorge freie Tage hat man genug an denen die Bewohner fragen wo du bist :-)

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Meine mama hat in einem altersheim gearbeitet aber es irgendwann nichtmehr gepackt wie die menschen da leben müssen wie schlimm ihre mitarbeiter waren etc. Jetzt hat sie sich selbstständig gemacht und pflegt privat ihre kunden bei denen zuhause und meine mama machts mit spass

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Denke auch, dass die sich nicht sehr unterscheiden. Doch ich höre von Freunden, dass es eben doch hart ist. Sie werden unterbezahlt, müssen meistens nachts und an den Wochenenden arbeiten. Sicherlich ein sehr belastender Job. #hutab

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Kommentar von Cillerlady
10.11.2015, 00:20

Sie sind auch ähnlich nur hört man immer nur schlechtes von Altenpflege. 

Ja aber das macht doch den Beruf aus das man auch mal am Wochenende arbeitet. Man muss doch auch nicht jedes Wochenende und hat dafür wann anders frei.

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Pfleger werden im Allgemeinen viel zu schlecht bezahlt, wenn dich der Beruf trotzdem interessiert, soll dich das nicht davon abhalten, ihn auszuüben. Des Weiteren ist es wichtiger etwas auszuüben, das einem liegt, als einen Job, der einen quält und dafür höher vergütet wird.

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Kommentar von Cillerlady
10.11.2015, 00:21

Aber Erzieher wird genau so schlecht bezahlt, eher noch schlechter.

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Beim Heilerziehungspfleger sind natürlich die Personalschlüssel deutlich besser. Es gibt deshalb weniger Stress für diese Berufsgruppe. Viele Altenpfleger gehen deshalb in die Behindertenarbeit. Dort werden auch Pflegekräfte gebraucht und die Arbeitsbelastung ist niedriger als in der Alten- und Krankenpflege.

Die Bezahlung ist nicht so schlecht. Der Tarif liegt über dem Bankkaufmann. Aber die Schichtarbeit schreckt viele Leute ab.

Das größte Problem ist die Schichtdauer. Oft deutlich weniger als 8 Arbeitsstunden. Dadurch hat die Belegschaft weniger freie Tage als andere Arbeitnehmer. Oder die Mitarbeiter müssen Teilzeit arbeiten.

Dazu kommt ein teilweise schlechtes Image des Berufs.

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Kommentar von Cillerlady
11.11.2015, 14:08

Die Bezahlung an Sich ist auch nicht schlecht, nur für die Arbeit die man leistet. Schichten finde ich besser. So wie ich das kenne hat man manchmal mehr freie Tage, gerade wenn man am Wochenende arbeitet bekommt man ja wann anders frei.

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Der Beruf als solcher ist nicht schlecht. Es sind die Arbeitsbedingungen, die viele Mitarbeiter nach i.d.R. wenigen Jahren zum Berufswechsel bringen. Und damit meine ich nicht die offensichtlichen "Schwierigkeiten" wie Schicht- und Wochenenddienste. 
Ich meine die nahezu permanente "Unterbesetzung", die daraus entsteht, dass der Gesetzgeber/die Politik sich nicht um eine verbindliche Personalbemessung kümmert. Diese führt dazu, dass man die Bewohner nicht dem eigenen Qualitätsanspruch entsprechend versorgen kann, und das ist der Punkt, der den Beruf schlecht macht.

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Hallo

Meine Mutter ist auch Altenpflegerin, sie mag ihren Beruf und die Tätigkeiten sehr.. Je doch meinte sie das der Beruf auch seine Schattenseiten mit sich zieht. Am Anfang war sie oft am weinen und mit ihren Nerven und Kräften am Ende.. also überleg es dir wirklich gut

LG

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Kommentar von Cillerlady
11.11.2015, 14:09

Ich kann mit sowas sehr gut umgehen und es ist gut überlegt.

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Leider wird der Beruf extremst schlecht bezahlt auch wenn er exttemst wichtig ist.

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