Beruf als Psychologin/Psychotherapeutin sehr begehrt in Deutschland?

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3 Antworten

"Psychologe/in" ist auf jeden Fall nicht spezialisiert genug, um Angst vor Arbeitsplätzemangel zu bekommen. Es gibt ja beispielsweise Wirtschaftspsychologen, Sportpsychologen, Gemeindepsychologen, Umweltpsychologen, Biopsychologen, Verkehrspsychologen und viele andere. Psychotherapeut/in ist schon deutlich spezialisierter und erfordert eine langjährige Therapeutenausbildung. Hier ist zwar auch ein hoher Andrang vorhanden, aber andererseits gibt es immer genug Patienten.

Es fragt sich, ab wann man etwas anderes machen "muss" - wenn man ein paar Monate lang keine Arbeit gefunden hat oder wenn man über drei Jahre keine Arbeit gefunden hat? Muss man dann etwas anderes machen oder will man dann bloß nicht länger warten? Haben die besagten Personen sehr enge Berufsvorstellungen gehabt (50km Umkreis, Therapeutenstelle in Festanstellung) oder waren sie flexibler? Wie will man Akquise von Kunden betreiben, wenn man sich selbstständig macht? Ein Inserat in der Wochenzeitung oder vielleicht zwei Wochen Plakatwerbung am Hauptbahnhof?

Es gibt keinen steifen und festgefahrenen Arbeitsmarkt, sondern man bewegt sich in einem dynamischen System, das sich laufend verändert. Wenn man will, dann kann man sein Leben schon weitgehend selbst in die Hand nehmen. Deswegen solltest du die Wahl deines Berufs, den du in zehn Jahren ausüben wirst, nicht davon abhängig machen, wie heute die Arbeitsmarktsituation ist. Mach stattdessen, worauf du Lust hast und schaffe dir in zehn Jahren deinen Arbeitsplatz nach deinen Bedürfnissen.

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Kommentar von XxHeartxX
09.03.2016, 15:03

Okay, danke vielmals! Ich werde jetzt einfach auf mein Gefühl hören.

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Psychologie ist auch in Deutschland sehr beliebt. Was auch an den guten Berufsaussichten in diesem Bereich liegt. Allerdings ist es nicht ganz einfach, einen Studienplatz zu bekommen. Die Abschlussnote des Abiturs sollte schon im oberen Einserbereich liegen.

Dazu kommt, dass das Studium in Deutschland wenig praxisorientiert ist. Du wirst dich in den ersten Semestern mit ziemlich viel Statistik rumplagen müssen.

Es gibt etliche Seiten, die gut über dieses Studium informieren. Besonders schätze ich diese hier:

http://www.bachelor-studium.net/psychologie-studium.php

oder die:

http://www.psychologie-studieren.de/.

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Kommentar von XxHeartxX
09.03.2016, 17:24

Dankesehr für deinen Kommentar und für die zwei Links, die werde ich mir gleich anschauen!

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Wer will schon gerne arbeitslos sein. Der Weg zur Ptin ist lang (Studium, Praktika, Zusatzausbildungen zur Ptin, Assistenz, Anerkennungen, Warten auf Platz zur Niederlassung oder Privatpraxis etc.). Aber Geld kann man schon vorher  verdienen.

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