Niklaus am 30.09.2007 um 12:08 Uhr
Wie weit reicht die Solidarität mit einem armen unterdrückten Volk?

Spätestens seit die Junta die vom Volk gewählte Präsidentin vor etwa siebzehn Jahren unter Hausarrest gestellt hatte, berührt mich das Thema.
Nun kenne ich zwar viele Arten und Definitionen von Solidarität, wüsste aber nicht, welche Du hier in Deiner ergänzenden Frage eigentlich meinst(?).

Wenn Mönche zusammengeschlagen oder erschossen werden, weil sie demonstrieren, dann ist das in meinen Augen so ziemlich das allerletzte. Der internationale Druck auf das Militärregime hält sich in Grenzen. Und die USA halten sich anscheinend ganz heraus, gibt ja auch kein Öl zu holen. Wieder mal ein Beispiel dafür, daß die Menschheit sich nicht weiter entwickelt.

Nur allein Geld spenden reicht hier nicht. Hier müßte ein UN-Mandat gestellt werden.
Kabark am 30. September 2007 12:46 Wie denn, wenn es nicht mal wegen Chinas Veto zu einer "Verurteilung" langt?

Lieber Edgar Niklaus, auch wenn Deine Frage ein sehr interessantes Thema behandelt, so ist sie dennoch keine reine Ratgeberfrage und gehört daher eher in unser Forum unter http://gutefrage.net/forum Bitte achte doch in Zukunft darauf. Vielen Dank für Dein Verständnis. Und viele Grüsse, Ted vom gutefraeg.net-Support
Schiebedach am 30. September 2007 15:11 Mich täte mal interessieren, wann eine Frage hierher und wann ins Forum gestellt werden soll.
krauthexe am 30. September 2007 15:21 Ich denke aber schon,dass die Frage absolut Ihre Daseinsberechtigung hier hat.
RolfHoegemann am 30. September 2007 18:05 Ich finde auch, dass die Frage hierher gehört, da sie hier von mehr Menschen gelesen wird als im Forum.

Mir ist nur bekannt, daß Burma -dann Birma oder jetzt selbst Miramar- einst britische Kolonie war. Wer hat denn da die meisten Waffen hingeliefert? Das sind doch wohl die Staaten, die jetzt mit verheulten Gesichtern Solidarität heucheln und nach Freiheit für das Volk schreien. Sollen wir uns da auch noch engagieren und die Renten für die eigene Bevölkerung bzw. die AL-Unterstützung weiter auf niedrigstem Niveau belassen?
Niklaus am 30. September 2007 17:15 Deine zynische Aussage hättest du dir sparen können. Was können die armen Menschen dafür. Wer hat was von Spenden gesagt. Du weißt doch sicherlich: Wer lesen kann ist im Vorteil.
Ich denke darüber nach, ob man den Menschen dort irgendwie helfen könnte. Ich war vor zwei Jahren dort und habe festgestellt, dass die Menschen dort überaus freundlich und hilfsbereit sind. Außerdem ist Myanmar eines der schönsten Länder im fernen Osten.
Das du dich persönlich dort einsetzen willst, ehrt dich natürlich sehr. Ich denke aber, daß du nicht viel ändern kannst. Nur der politische Druck aus dem Ausland wird die aktuelle Situation dort verändern können.
@Edgar Nikolaus: Wende Dich auch an den Rundfunksender Democratic Voice of Burma in Oslo (Norwegen). http://www.dvb.no