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Berühmtes Gedicht der Romantik?

Frage von WhiteKitty WhiteKitty

Bitte helft mir >.< mit Google bin ich nicht weit gekommen!

Danke im Vorraus!

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Antworten (2)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von PPanther PPanther

    schau mal hier ...und eines davon kennen wir doch alle...:-)...

    Wenn ich ein Vöglein wär ....

    http://www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/gedichtederromantik.php auch gibt es weiterführende links auf der Seite...denke das sollte helfen

    Kommentar von WhiteKitty WhiteKittyWhiteKitty

    Vielen, vielen Dank! =)

    Kommentar von PPanther PPantherPPanther

    Danke fürs Sternchen...und bitteschön

  • 0
    Antwort von TicTac3 TicTac3

    Mondbeglänzte Zaubernacht, Die den Sinn gefangen hält, Wundervolle Märchenwelt, Steig auf in der alten Pracht.

    (Ludwig Tieck, 1773-1853)

    Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren

    Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen Wenn die so singen, oder küssen, Mehr als die Tiefgelehrten wissen, Wenn sich die Welt ins freie Leben Und in die Welt wird zurückbegeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu echter Klarheit wieder gatten, Und man in Märchen und Gedichten Erkennt die wahren Weltgeschichten, Dann fliegt vor Einem geheimen Wort Das ganze verkehrte Wesen fort.

    (Novalis, 1772-1801)

    Doch wisst ihr auch, was Romantik heißt? Mustert die Muster in eurem Geist. Romantik weicht von der Dichtkunst nie, Sie ist ihre Mutter: die Phantasie.

    (Franz Grillparzer, 1791-1872)

    Bei Novalis ist noch mehr über die Romantik zu erfahren, zumindest über den ihr innewohnenden Hang zu Dunkelheit und mystischer Verschmelzung. Seiner ersten "Hymne an die Nacht" (deren abschließende sechste in Religiöse GedichteReligiöse Gedichte zu lesen ist) folgt das thematisch nahe "An die Nacht" des englischen Romantikers Shelley, dessen andere, diesseitig-engagierte Seite unter Politische GedichtePolitische Gedichte mit An Englands Männer dokumentiert ist.

    Hymnen an die Nacht

    1.

    Welcher Lebendige, Sinnbegabte, liebt nicht vor allen Wundererscheinungen des verbreiteten Raums um ihn, das allerfreuliche Licht - mit seinen Farben, seinen Strahlen und Wogen; seiner milden Allgegenwart, als weckender Tag. Wie des Lebens innerste Seele atmet es der rastlosen Gestirne Riesenwelt, und schwimmt tanzend in seiner blauen Flut - atmet es der funkelnde, ewigruhende Stein, die sinnige, saugende Pflanze, und das wilde, brennende, vielgestaltete Tier - vor allen aber der herrliche Fremdling mit den sinnvollen Augen, dem schwebenden Gange, und den zartgeschlossenen, tonreichen Lippen. Wie ein König der irdischen Natur ruft es jede Kraft zu zahllosen Verwandlungen, knüpft und löst unendliche Bündnisse, hängt sein himmlisches Bild jedem irdischen Wesen um. - Seine Gegenwart allein offenbart die Wunderherrlichkeit der Reiche der Welt.

    Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnisvollen Nacht. Fernab liegt die Welt - in eine tiefe Gruft versenkt - wüst und einsam ist ihre Stelle. In den Saiten der Brust weht tiefe Wehmut. In Tautropfen will ich hinuntersinken und mit der Asche mich vermischen. - Fernen der Erinnerung, Wünsche der Jugend, der Kindheit Träume, des ganzen langen Lebens kurze Freuden und vergebliche Hoffnungen kommen in grauen Kleidern, wie Abendnebel nach der Sonne Untergang. In andern Räumen schlug die lustigen Gezelte das Licht auf. Sollte es nie zu seinen Kindern wiederkommen, die mit der Unschuld Glauben seiner harren?

    Was quillt auf einmal so ahndungsvoll unterm Herzen, und verschluckt der Wehmut weiche Luft? Hast auch du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht? Was hältst du unter deinem Mantel, das mir unsichtbar kräftig an die Seele geht? Köstlicher Balsam träuft aus deiner Hand, aus dem Bündel Mohn. Die schweren Flügel des Gemüts hebst du empor. Dunkel und unaussprechlich fühlen wir uns bewegt - ein ernstes Antlitz seh ich froh erschrocken, das sanft und andachtsvoll sich zu mir neigt, und unter unendlich verschlungenen Locken der Mutter liebe Jugend zeigt. Wie arm und kindisch dünkt mir das Licht nun - wie erfreulich und gesegnet des Tages Abschied - Also nur darum, weil die Nacht dir abwendig macht die Dienenden, säetest du in des Raumes Weiten die leuchtenden Kugeln, zu verkünden deine Allmacht - deine Wiederkehr - in den Zeiten deiner Entfernung. Himmlischer, als jene blitzenden Sterne, dünken uns die unendlichen Augen, die die Nacht in uns geöffnet. Weiter sehn sie, als die blässesten jener zahllosen Heere - unbedürftig des Lichts durchschaun sie die Tiefen eines liebenden Gemüts - was einen höhern Raum mit unsäglicher Wollust füllt. Preis der Weltkönigin, der hohen Verkündigerin heiliger Welten, der Pflegerin seliger Liebe - sie sendet mir dich - zarte Geliebte - liebliche Sonne der Nacht, - nun wach ich - denn ich bin Dein und Mein - du hast die Nacht mir zum Leben verkündet - mich zum Menschen gemacht - zehre mit Geisterglut meinen Leib, daß ich luftig mit dir inniger mich mische und dann ewig die Brautnacht währt.

    (Novalis, 1772-1801)

    An die Nacht

    Wandle schnell übers westliche Meer, O Geist der Nacht, Von des Ostens nebliger Höhle her, Wo den Tag hindurch in einsamer Pracht Du Träume von Lust und Leid gewebt, B ei denen man jauchzt, bei denen man bebt - Komm schnell und sacht!

    Hüll dich ein in ein dunkles Gewand Mit Sternenzier! Dein Haar verdunkle des Tages Brand, Küss ihn, bis ganz er erlegen dir; Dann wandre weit über Stadt und Land, Bis dein Mohnstab alles in Schlummer bannt - O komm zu mir!

    Als ich erwachte im dämmernden Grau, Ersehnt ich dich; Als im Sonnenscheine verdunstet der Tau, Als des Mittags Schwüle die Flur beschlich, Als der müde Tag sich wandte zur Rast, Lang zögernd wie ein verhasster Gast, Ersehnt ich dich.

    Dein Bruder Tod frag sanft und lind: »Willst du mich?« Der blinzelnde Schlaf, dein süßes Kind, Wie Bienengesumm mein Haupt umschlich: »Soll ich mich schmiegen ans Herz dir? sag! Riefst du mich an?« - Ich aber sprach: »O nein, nicht dich!«

    Der Tod kommt, wenn du tot bist, schon Gar bald, zu bald; Es kommt der Schlaf, wenn du entflohn; Ihr Werben ist an mir verhallt - So hör mich du, geliebte Nacht: Breit um mich deiner Schwingen Pracht, Komm bald, o bald!

    (Percy Bysshe Shelley, 1792-1822; aus dem Englischen von A. Strodtmann)

    Kommentar von PPanther PPantherPPanther

    bitte immer mit Quellenangabe, siehe Richtlinien!

    Kommentar von TicTac3 TicTac3TicTac3

    aso :( sorry aba das is aus meinem, Kopf und vieeeeeeelen I-net seiten

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