Die meisten Unfälle passieren (statistisch) im Haushalt.
Die Ermittlung der Höhe einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist schon bei einem Arbeitnehmer eine echte Rechenaufgabe, damit man den tatsächlichen Bedarf herausfindet.
ABER: Wie ist das mit Hausfrauen?
Ich habe gegoogelt und praktisch kaum verwertbare Informationen gefunden. Ausser dem Hinweis, dass Hausfrauen (natürlich) auch eine BU haben sollten.
Aber wie berechnet man die?
Und was akzeptiert eine Versicherung üblicherweise?
Berrufsunfähigkeitsversicherung für Hausfrauen?
Antworten (5)
-
1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
Frank5000Frank5000
Meine Güte, du stellst Fragen :-)
Die Tätigkeit der Hausfrau ist im Prinzip gesetzlich ziemlich genau definiert und wird von den Kriterien her einer Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktest gleichgesetzt.
Danach orientieren sich einige Versicherer und leisten dann entsprechend.
Allerdings ist die Hausfrau, wie du schon sagst, relativ hohen Risiken ausgesetzt und wird entsprechend eingestuft.
Einige schliessen aber in diesem Bereich Verweisungen auf einen ursprünglich erlernten Beruf oder auf den Fähigkeiten entsprechenden Beruf nicht aus. Wieder andere versichern Hausfrauen garnicht.
Auch individuell ist die HÖhe der BU Rente die man versichern kann. Da es sich um eine Risikoversicherung handelt fällt die BU nicht unter dem sogenannten Bereicherungsparagraphen nachdem man nicht mehr Leistung beziehen kann als man verdient. Daher ist das möglich was beim Krankentagegeld nicht möglich wäre :-)
Wird das heute eine Testaktion für Vermittler :-)
-
2Antwort von
rain23rain23
Das Hausfrauen ein BU abschließen können ist mir neu. Weil eine BU wie der Name schon sagt ist eine Berufsunfähigkeits Vers. Ich denke für Hausfrauen kommt das wohl nicht in Frage, da es ja kein Anerkannter Beruf ist. Da kommt wohl im Falle eines Falle eine Unfallversicherung eher in Betracht
Kommentar von
user1099user1099 Danke für Deine Meinung.
Wegen Beruf "Hausfrau" siehe bitte meinen Kommentar zu Hannibal1970.
Weiterführende Infos gibt es da:
http://www.hausfrauenbund.deKommentar von
Frank5000Frank5000 Auch bei dir: schau mal was oophss geschrieben hat. Und der ist wirklich alles andere als ein Freund von Versicherungen :-) und erst recht kein Vermittler
-
1Antwort von
Hannibal1970Hannibal1970
Da Hausfrau sein, kein anerkannter Beruf ist, und sie damit kein Geld verdienen, können sie auch keine BU abschließen! Fakt! Günstiger und auch wesentlich billiger ist für solche Fälle eine gute Unfallversicherung. Alles andere ist Geldmacherei/Betrug. Fallt bloß nicht auf so was rein.
Kommentar von
Frank5000Frank5000 Manchmal hat man das Gefühl das manche Leute einfach nicht verstehen wollen :-)
Wenn du deine Zweifel hast dann erkundige dich doch mal bei einem Fachanwalt für Versicherungsrecht. Meine Güte, mehr als das genaustens zu erläutern kann man nicht machen. Wenn halt jemand auf sturr schaltet....
-
-
1Antwort von
MismidMismid
BU für Hausfrauen gibt es nicht. Macht auch kein Sinn, da eine private Unfallversicherung um einiges günstiger ist. Die zahlt auch nur bei einem Unfall und nicht bei Krankheit. Eine Hausfrau hat aber auch keinen Verdienstausfall
Kommentar von
Frank5000Frank5000 stimmt immer noch nicht :-)
Kommentar von
user1099user1099 Das eine BU für eine Hausfrau keinen Sinn mancht glaube ich nicht wirklich.
Du schreibst ja selbst, dass eine Unfallversicherung nur bei Unfall und nicht bei Krankheit zahlt. Aus zuverlässigen Quellen habe ich erfahren, dass auch Hausfrauen so erkranken können, dass Sie nicht mehr "berufsfähig" sind.
Und das mit dem Verdienstausfall ist auch etwas kurz gedacht, denn bei einem Haushalt mit Angehörigen handelt es sich eine "Wirtschaftsgemeinschaft". Und wenn dort eine wesentliche Stütze ausfällt, dann ist das für die Wirtschaftsgemeinschaft ein Verdienstausfall. Denn Wert könntest Du beispielsweise bemessen, wenn Du die Leistungen durch externe Dienstleister erledigen lässt.
Und wie Frank5000 und moon73 ja bereits geschrieben haben, gibt es dementsprechend auch diese Versicherungen.Kommentar von
MismidMismid um einen externen Dienstleister für den Ausfall der Hausfrau zu bezahlen müßte man eine solch hohe Summe abschließen, die kaum bezahlbar wäre! Für täglich 5 Stunden Haushaltshilfe muß man schon 100 Euro rechnen. Das sind im Monat 3000 Euro Rente, die benötigt werden. Rechne mal aus was dies kosten würde! Da eine Hausfrau ja keine Einkünfte hat, müßte der Mann diese zusätzlich zu seiner BU finanzieren. Wer kann dies?
Kommentar von
user1099user1099 Wow, damit wären wir schon mal so weit, den wirtschaftlichen Wert der Hausarbeit bemessen zu können.
Nun geht es nur noch darum, wie man mit dem potentiellen Risiko umgehen will.
Man muss ja nicht alles von Externen machen lassen.
Und nachdem es ja derzeit einen Steuervorteil für haushaltsnahe Dienstleistungen gibt, ist die Summe ja auch nicht komplett aufzubringen. Und überhaupt: es gibt da wohl hunderte von Aspekten die eine Rllle spielen.
Aber einfach ur zu sagen: "Gibs nicht, also is nich.", ist nach meiner Meinung zu wenig.
Wenigstens sollte man bewusst beschlossen haben, was man mit diesem Risiko machen möchte.Kommentar von
Frank5000Frank5000 ??? Da sehe ich jetzt gerade keinen Artquellenbezug.
Mit einer BU versichere ich eine vereinbarte mtl. Rente. Dafür zahle ich einen Beitrag. Was hat das jetzt mit dem zu tun was du das schreibst ? Wenn du 1000 Euro BU Rente zusätzlich bekommst sind das 1000 Euro mehr als 0 Euro. Natürlich werden viel sich eine ausreichende BU nicht leisten können oder garnicht erst reinkommen. Dann wäre eine Unfallversicherung eine Alternative. Aber es ist immer nur eine Alternative die man erst in Erwägung ziehen sollte wenn das umfangreichste Risiko nicht versicherbar ist.
Kommentar von
Frank5000Frank5000 Wenn ich ein Risiko von 1000 Euro im Monat durch eine BU Rente absicher ist das 1000 Euro mehr als 0.
Natürlich muss man in der Regel einen KOmpromiss eingehen. Nämlich den das man sich die Beiträge nicht leisten kann oder aber das man in keine BU kommt.
Nur sollte eine BU dann abgeschlossen werden wenn man jung ist. Und da sollte dann die spätere Tätigkeit Hausfrau auch mit versichert sein.
Wenn man in keine BU kommt oder diese zu teuer ist dann kann man als Kompromiss eine Grundfähigkeitsabsicherung vornehmen, eine zusätzliche Pflegeversicherung und/oder eine Unfallversicherung.
Die Unfallversicherung selbst deckt die wenigsten Risiken ab da viele nicht bedenken das Unfall nicht bedeutet das ich über meine Füsse stolper. Unfall bedeutet das unmittelbar und plötzlich mit Gewalt etwas auf einen einwirkt... . Ich bin ja der Meinung das eine KV Zusatz keiner braucht. Zumal wenn man für das Geld eine gute Pflegeversicherung bekommt. Jeder der in der Familie einen Pflegefall hat wird sich mit den Kosten auskennen und mir Recht geben, aber eine BU ist am komplettesten und wenn das nicht geht muss man Kompromisse eingehen. Der Pauschale Tipp eine Unfallversicherung abzuschliessen ist aber definitiv falsch.
-
0Antwort von
moon73moon73
Soweit ich weiß , können Hausfrauen keine BU abschließen,sonder sie können sich nur mit einer Unfallversicherung zumindest für den Bereich des Unfalls absichern.
Kommentar von
Frank5000Frank5000 stimmt nicht :-))
Kommentar von
user1099user1099 Und was ist mit einer Auszubildenenden die eine BU abschließt, in 10 Jahren heiratet (BU läuft), in 15 Jahren in erstes Kind bekommt und den Job beendet (BU läuft) und in 16 Jahren einen Unfall erleidet?
Die BU besteht, also ist die Hausfrau versichert.
Zumindest kenne ich keinen Vertrag in dem steht "Der Versicherungsschutz verfällt, sobald der Versicherungsnehmer häuslichen Tätigkeit im wesentlichen Umfang nachgeht."Kommentar von
Frank5000Frank5000 Also das kommt natürlich grundsätzlich auf die Bedingungen an. Möglich aber ist - anders auch nicht zu empfehlen:
Wenn die Tätigkeit Hausfrau als Beruf anerkannt ist dann ist dies zunächst relevant. Wenn dann ein Berufswechsel nicht angezeigt werden muss (was viele Bedingungen haben), dann ist das mit versichert. Wenn sie im Mutterschutz ist oder keiner Tätigkeit nachgeht dann ist der zuletzte konkret ausgeübte Beruf ausschlaggebend. Allerdings bei einigen nur befristet für 60 Monate (sind diese dann abgelaufen wird auf Fähigkeiten und erlernten Beruf verwiesen - bei einigen).
Ergo: Bei guten Bedingungen muss sie keinen Berufswechsel (Beruf auch Hausfrau) anzeigen. Im Leistungsfall wird der zuletzt ausgeübte Beruf herangezogen.
Kommentar von
Frank5000Frank5000 Ups, fast vergessen: Bei AZUBIS gibt es meist eine Grenze bzgl. der Absicherungsmöglichkeiten. Will man sich dann höher versichern sind oft erneute Risikoeinschätzungen möglich.
Kommentar von
moon73moon73 Ich bin von einer Hausfrau ausgegangen, die noch keine BU abgeschlossen hat und sich erstmalig versichern will. Aber ich sehe schon, auf dem Versicherungsmarkt hat sich dahingehend einiges geändert, inzwischen gibt es tatsächlich BU`s auch für Hausfrauen.
Das gab es vor einigen Jahren nämlich noch nicht. Der Link ist ganz interessant:http://www.vorsorge-und-finanzen.de/Ratgeber-Berufsunfaehigkeit/050825-Berufsunfaehigkeitsversicherung-Nicht-nur-fuer-Erwerbstaetig.html
Kommentar von
Frank5000Frank5000 Ja gerade da hat sich enorm viel getan. Vor 12 Jahren hab ich noch keine BU vermittelt da die Bedingungen absolut schwammig waren.
Nee, aber da schreibe ich direkt.