Also ich bin momentan am Hunde gucken. Ich werde in einem Jahr mit meinem Freund zusammenziehen und dann wollen wir uns wieder einen Hund holen. Jetzt sind wir am überlegen zwischen dem großen schweizer und dem Berner Sennenhund. Als Kind hatten wir in der Familie einen Berner sennenhund der war einfach nur Klasse. Allerdings haben die ja mittlerweile durch überzüchtung große Probleme mit den gelenken und auch so hätte ich lieber einen Kurzhaarhund. Wir würden dann auch höchstwahrscheinlich Hundesport mit ihm machen (Zughundesport). Kann man das Wesen von den Beiden vergleichen? was sind die Vorteile von beiden Rassen?
Antworten (5)
-
4Antwort von
Maro95Maro95
Da hast du dir eine tolle Rasse ausgesucht.^^
Große Schweizer sind im allgemeinen wachsamer und dickköpfiger als Berner. Darüber hinaus hat der Große Schweizer sagen wir mal eine lange Kindheit. Häufig wird er erst mit zwei bis drei jahren richtig erwachsen. Beide Rassen müssen während des Wachstums unbedingt langsam wachsen und dürfen sich körperlich nicht zu sehr verausgaben. Wir füttern Royal Canin (haben wir vom Züchter übernommen) und können bis jetzt nicht meckern. Beide Rassen sind Lastenträger, Zughundesport wäre also ideal, ich kenne aber auch einige die mit ihren Großen Schweizern erfolgreich Fährtenarbeit betreiben. Weniger geeignet sind sie hingegen für Agility, da ihnen schlicht und ergreifend die Ausdauer fehlt. Daher sind sie auch für lange Wanderungen, sowie als Begleiter für Radfahrer oder Jogger eher ungeeignet. Das heißt nicht, dass sie das nicht machen dürfen, es sollte aber im Rahmen bleiben. Ebenfalls ungeeignet sind sie meines Erachtens nach für den Schutzhundesport, denn Große Schweizer lassen sich bei der Ausführung von Kommandos gerne etwas mehr Zeit, was ich in diesem Sport als nicht gut empfinde.
Was Überzüchtung angeht: Beide Rassen verfügen aufgrund ihrer Größe über eine gewisse Anfälligkeit gegenüber Gelenkkrankheiten, was insbesondere während des Wachstums bei bewegung und Fütterung berücksichtigt werden muss. So sollten sie beispielsweise so lange, wie man sie noch tragen kann, keine Treppen steigen.
Wegen der Größe musst du dich ein Stück weit überraschen lassen. Der Standart ist recht großzügig, was das Stockmaß angeht. Zwei Extreme als Beispiel: Meine Hündin hat mit ihren 10 Monaten erst etwa 32 kg und 61cm, mir ist aber auch ein Rüde bekannt, der die 75cm geknackt hat und über 70kg wiegt.
Alles in allem: Für durchsetzungsfähige Halter, die auch mit etwas mehr "Eigeninitiative" seitens des Hundes klarkommen und nicht so die Sportfreaks sind, eine absolut tolle Rasse. Für Familien geeignet, eher ruhiger Charakter und ein geradezu erhabenes Auftreten.
Informationen zu Züchtern und Wurfmeldungen findest du auf der Homepage des SSV.
Und zu guter letzt hätte ich noch ein Forum, in dem ich selber drin bin. Dort geht es recht familiär und freundlich zu, denn der Großteil der User kennt sich persönlich. Dabei bleibt der Informationsgehalt keineswegs auf der Strecke, denn die meisten User sind langjährige Hundehalter. Auch einige der SSV-Züchter mischen mit.
-
3Antwort von
Monasophie17Monasophie17
Meine Schwester hat 2 Gr. Schweizer Sennenhunde und sie sind beide absolut klasse.
Sie brauchen aber geistig und körperlich täglich viel Auslastung und täglich Beschäftigung. Beide sind besonders kinderlieb.Sie ist sehr weit zu einer sehr seriösen Züchterin gefahren, die tolle Hunde hat und alles erdenkliche für die Aufzucht der Welpen unternimmt. Ich glaube, das war bei Erfurt, kann gern Info einholen dazu.Zum Hundesport rate ich auch eher zu dieser Rasse, achtet aber unbedingt auf einen langsamen Wachstum wegen HD und andere Knochenprobleme. Ich rate vom Welpenfutter ab, damit ist der Rüde meiner Schwester regelrecht hochgeschossen und hatte dadurch eine Schultersplitterung, die mit 6 Monaten operiert wurde.
Die Hündin hatte mit 8 Monaten ein Rollied, mußte auch operiert werden, ein verbreitetes Problem bei Sennenhunde, die Hündin kam aber von einem Bauerhofvermehrer, leider. Jetzt ist sie da auch schlauer und hat lange nach einem guten Züchter gesucht und ihn auch gefunden.
Kommentar von
Alphawoelfin992Alphawoelfin992 Erfurt? das wär klasse wir ziehen nämlich nach Arnstadt!
Ich denke (nein, ich weiß es) wir werden Barfen. Das man es mit der Bewegung nicht übertreiben darf weiß ich. Mit 16 Wochen sollte man nur 15 Minuten am stück laufen, dafür aber häufiger.
Ich bin ja auch eher für den Großen Schweizer aber wie gesagt, ich bin mir da noch nicht ganz sicher.
Kommentar von
Monasophie17Monasophie17 Ich frag sie mal. Die haben auch einen Bauernhof und auch Kinder, die helfen usw und ihre Sennenhunde haben schon sehr viele Auszeichnungen gewonnen. Wenn das bei Euch in der Nähe ist, wäre ja klasse, dann könnt Ihr Euch alles vor Ort anschauen. Meine Schwester ist immerhin ca. 600 km für eine Strecke gefahren und hat den Welpen auch vorher einmal besucht. Die Züchterin hat bis zur Zeit der Abgabe massig Fotos geschickt, war im engen Kontakt mit meiner Schwester.
Kommentar von
Monasophie17Monasophie17 Das sind sie, da ist auch ein Bild von Charley's Mutter Klara drauf. Charly ist der Rüde, den meine Schwester übernommen hat. Dieser Wurf hatte 14 !!! Welpen!
http://www.reitanlage-badtennstedt.de/index.php?subnavi=6&page=8&fla=8
Bei den Welpenbilder liegt Charly mit Mama Klara zusammen in einem Reifen.
Kommentar von
Monasophie17Monasophie17 Schau mal hier, mit ihren Kindern zusammen. Das Bild mit dem Chihuahua ist der Oberhammer: http://www.reitanlage-badtennstedt.de/index.php?subnavi=6&page=14&fla=14
Kommentar von
Alphawoelfin992Alphawoelfin992 auch in EXTREM GEFÄHRLICHEN SITUATIONEN behalten die Sennenhunde die Nerven!
Ja ich hab mich weggeschmissen :)
Kommentar von
Monasophie17Monasophie17 Ich habe auch solche Beweisfotos, mit Tochter und Chi zwischen den beiden Sennenhunden im Garten....;o)))
Kommentar von
Hunde4everHunde4ever Zu lustig XD Das ist mal ein "Kampfhund". Gegen so viele Schweizer anzubellen - Respekt ;P
-
1Antwort von
vivasol Hallo! Entscheidung bereits gefallen?? Ich habe einen GSS und bin super Happy. Bei Bedarf kann ich mit sehr guten Tipps helfen......!!
Kommentar von
Alphawoelfin992Alphawoelfin992 Sind beides tolle Hunde, ich glaube aber das der große Schweizer aktiver ist. Unser Berner war RICHTIG faul. Gassi gehen? Muss das sein?!
Würde den Wuff dann ja gerne mal auf ne Fahrradtour mitnehmen. Wie fit ist deiner denn?
Im übrigen, Plan sieht folgendermaßen aus: habe 2-3 Tierheimhunde mit denen ich liebäugle, wenn die weg sind wirds einer von eben diesen Rassehunden sein.
-
-
1Antwort von
alf1952alf1952
Schau Dir mal einen Dürrbächler an. Da gibt es noch Linien, die überhaupt nicht überzüchtet und ein Muster an Gutmütigkeit und Genügsamkeit sind. Diese Hunde mögen auch Kinder sehr und sind Kindern gegenüber geradezu stoisch langmütig.
Kommentar von
Alphawoelfin992Alphawoelfin992 Das mit den Kindern weiß ich, unser Berner war mein weichstes Kopfkissen in meiner Kindheit :)
Kommentar von
Monasophie17Monasophie17 Kann ich bestätigen, meine Kinder werden von den 2 meiner Schwester sehr geliebt. Meine Kleine tobt sogar mit beiden im Garten rum, da muß ich mir keine Sorgen machen.
-
1Antwort von
Hunde4everHunde4ever
Sennenhunde sind natürlich absolut klasse Hunde :) Ich kenne 2 Schweizer Sennenhündinnen und brauchen beide viel Aufmerksamkeit. Wenn sie nicht im Mittlelpunkt stehen, dann versuchen sie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken - beliebtestes Mittel ist das Bellen. Sie sind halt sehr fit, müssen ausgelastet werden etc. , wie der Berner auch. Zu Hause sind Schweizer (habe ich die Erfahrung gemacht) terretorialer. Sie greifen Besucher nicht an, bellen halt nur bisschen rum, was sich durch training aber in den Griff bekommen lässt. Eine Schweizer Hündin wohnt mit einem kleinen Mädchen (3 Jahre) zusammen und sie verstehen sich echt gut. Die Hündin beschützt sie sogar nicht und wieder mal. Wenn ein anderer Hund zur Kleinen kommt, steht sie immer daneben und guckt skeptisch. Manchmal stellt sie sich auch dazwischen, aber aggressiv wird sie dabei nie. Das wären so meine Erfahrungen. PS: Ihr solltet bestimmen, wem von euch (du oder Freund) der Hund wirklich gehört (Besitzer in Papieren). Wenn ihr euch mal trennt, kommt es sonst noch zu Streit um den Hund o.ä. Ansonsten: Viel Glück mit Wuffi ;)
Kommentar von
Alphawoelfin992Alphawoelfin992 Der würde dann mir gehören, allein weil ich mehr Zeit habe (Berufsbedingt) und ich einfach viel mehr mit dem Hund machen will.
Kommentar von
Hunde4everHunde4ever Gut, das war nur zur Sicherheit :) Man hört ja immer öfter, dass Hunde im tierheim landen, weil die Besitzer sich trennen (und dann evtl. die Zeit oder Lust nicht mehr haben) oder dass ein Ex-Paar sich darum streitet, wer dem Hund gehört und der Hund am Ende bei demjenigen landet, zu dem er eine nicht so enge Beziehung hat nur, weil er der "offizielle" Besitzer ist. Ob der Hund aber lieber zum anderen will, ist ja dann egal ... Traurig sowas.
Aber wenn bei dir alles geregelt ist, dann spricht ja nichts dagegen. Kannst dich hier mal schlau machen: http://www.ssv-ev.de/ vielleicht erfährst du da ja Genaueres.
Hi Maro, sorry, aber das Futter ist mit das minderwertigste, was es auf dem Markt gibt. Ich empfehle Dir dazu auch mal das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" zu lesen, da schaust Du danach genauer hin. Da ist fast nur Getreide drin und andere Dinge, von denen Du nicht mal annähernd genaues wissen möchtest. Ich habe mich insbesondere die letzten Wochen nochmal intensiv damit beschäftigt. Die 2 Großen Schweizer Sennenhunde werden jetzt gebarft, eine Alternative gibt es jetzt nach langer Recherche nicht mehr.