Berlin...Ist es nicht Unsinn für eine Gartenausstellung ein Teilstück einer Seilbahn in einem etwas "ärmlichen" Bezirk zu bauen?

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2 Antworten


Die Planungsunterlagen lagen ab dem 03.11.14 für einen Monat im Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf  (Trausaal EG links, Helene Weigel Platz 8, 12681 Berlin) zur Einsicht aus.

Damit will ich sagen, dass nur wenige Leute bereit sind, sich intensiv mit der IGA (Internationale Gartenausstellung) auseinanderzusetzen und bspw. die Finanzierung und die berühmte Nachhaltigkeit einer solchen Anlage zu prüfen und über Bürgerinitiativen Einfluss zu nehmen. Das ist nachvollziehbar in einem Stadtteil mit 43% überwiegend hoffnungslosen ALG2-Empfängern, die andere Hobbies haben wie systematisches Verblöden oder Flüchtlingsheime abfackeln.

Offiziell wurde natürlich wie beim Flughafen BER an alles gedacht.

http://www.seilbahn.berlin/de/seilbahn-berlin/haeufig-gestellte-fragen.html

Laut offzieller Webseite sieht die Finnzierung so aus:

Die Kosten für den Bau und Betrieb der Seilbahn werden ausschließlich durch die Firma LEITNER getragen. Es wird kein öffentlicher Haushalt in Anspruch genommen. Die Investition in die Seilbahn wird dabei durch die Ticketerlöse und den Restwert bei Abbau refinanziert. Die Seilbahn kann durch ihre Systembauweise nach der Laufzeit in Berlin an anderen Orten wieder montiert und eingesetzt werden. Sie hat somit einen beträchtlichen Restwert. Zudem ist die IGA Bahn für die LEITNER AG ein vorbildliches Projekt zur Lösung von Verkehrsproblemen in Metropolen.
Die LEITNER AG möchte dies auch öffentlichkeitswirksam präsentieren. Die Nutzung der Seilbahn ist im Eintrittspreis zur IGA inbegriffen. Es muss
also kein separates Fahrtticket erworben werden. Während des Aufenthaltes auf der IGA können die Besucherinnen und Besucher dabei so häufig mit der Bahn fahren, wie sie möchten.


Allerdings schreiben sie später nicht mehr ganz so vollmundig:

Die Betriebszeit ist vertraglich auf drei Jahre nach der IGA begrenzt, mit der Option auf Verlängerung.

Damit dürfte die Frage beantwortet sein, wer am Ende die Zeche zahlt.

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Kommentar von GluecklicheKuh
28.05.2016, 07:08

Danke für deine Antwort.

Also ist die Seilbahn auch wieder nur ein Projekt ohne wirkliche Zukunft ?! Aber ich denke, irgendjemand wird dennoch damit verdient haben ( Provisionen, Prämien, usw), denn es wäre ja wirklich dumm, wenn alle nur verluste erwarten würden und dennoch wird alles gebaut. ...

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Ich denke, dass der allgemeine Hyp von den Gartenschaus eh weg ist und somit vornerein kaum Leute kommen werden und somit sich das alles nicht refinanziert.

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