Ist es eurer Meinung nach Fair das Studenten aus anderen Bundesländern in Berlin studieren, nur um Studiengebühren zu sparen und so Berliner Studenten den Studienplatz streitig machen?

Na klar :) Du kanst doch auch nach Hessen gehen :)
kaesbrot am 23. Januar 2009 02:39 Nee, da bin ich strikt dagegen. Hessen nur für Hessis :))
Nudelsternchen am 23. Januar 2009 02:43 wer will den schon zum koch...aber mal ehrlich in dieses bundesland setzte ich keinen fuß mehr ausser um den hernn koch vom tron zu stürzen!!!
kaesbrot am 23. Januar 2009 02:47 Hessen schämt sich über Koch und ich schäme mich für Koch und alle die ihre Stimmen letzten Sonntag nicht abgegeben haben! Denn wer nicht zur Wahl gegangen ist, hat praktisch Koch gewählt.
wolfgang1956 am 23. Januar 2009 03:02 Die 13 % Verlust hat die hessische SPD dem Kasperletheater und den Machtgelüsten ihrer „Spitzenkandidatin“ Andrea Ypsilanti zu verdanken.
Daß Roland Koch davon profitiert ist eine mögliche Folge.

Als Nichtberliner sage ich JA!
wolfgang1956 am 23. Januar 2009 02:56 Jawohl!! Nur so get es.
DH

Ja!
ich brauch nirgentwo welche bezahlen...haha
ausserdem viele HH gehen auch nach Schleswig-Holstein!
Angelflight am 23. Januar 2009 02:42 Schweinbande!:)
was sollen denn dann die Österreicher sagen die keinen Studienplatz bekommen weil die Osi Unis von den Deutschen überschwemmt werden

seit wann ist das Leben
oder das studieren
fair
????
wolfgang1956 am 23. Januar 2009 02:52 Morgens um 2:52 Uhr immer! (lach)

wie bist Du denn drauf ?
ist es fair, wenn berliner brandenburger staßen verschleißen ?
Das ist wahr! Ich krieg die Krise wenn ich sowas sehe! Aber das is in vielen schöneren Gegenden von Berlin und Brandenburg so

Der einzelne Student tut eben, was er kann, um über die Runden zu kommen. Daran sehe ich nichts verkehrtes.
Ich finde es ungerechter, in den anderen Bundesländern Studiengebühren zu verlangen.

Pfffffh - stellt Euch doch nicht so an wegen der paar Groschen. Schaut Euch an, was ein Studium an einer amerikanischen Uni kostet und haltet den Schnabel.
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Und, ja, ich finde es in Ordnung, dass auswärtige Studierende nach Berlin kommen. Es sollte Studenten möglich sein, die Uni ihrer Wahl zu besuchen, und zwar unabhängig vom Wohnort der Eltern. Einen geburtsortnahen Studienplatz vorzuschreiben würde im übrigen m.E. ins Grundgesetz eingreifen und wäre verfassungswidrig (freie Berufswahl, freie Persönlichkeitsentfalung, freie Wohnortwahl).
Asarualim am 23. Januar 2009 02:49 Die "paar Groschen" haben zu einem nicht unerheblichen Rückgang der Einschreibungen in den betroffenen Bundesländern geführt.
Und sich das Negativbeispiel USA als Referenz rauszusuchen finde ich armselig. Wenn mir das Geld für Lebensmittel ausgeht, sagt doch auch keiner "Stell dich nicht so an, in Afrika verhungern doch (auch) Leute"
kaesbrot am 23. Januar 2009 02:51 DH Asarualim
Urbanessa am 23. Januar 2009 03:01 Die USA sind doch kein Negativbeispiel. Die Studienbedingungen hier sind paradiesisch - kleine Kurse, hervorragende Dozenten aus der Praxis, praxisorientierte Studiengänge, etc. In Deutschland haben wir dagegen mit Aberhunderten in den Vorlesungen gegluckt, Seminarplätze wurden ausgelost, und manchmal mussten die Leute auf den Gängen sitzen, weil im Vorlesungsraum oder im Seminarraum nicht ausreichend Platz war.
Und wer zahlt, der redet mit. Die Dozenten müssen Leistung bringen, denn sie werden ständig evaluiert.
In Deutschland hingegen müssen die Angehörigen der Ausbildungsberufe das teure Studium der Elite zum überwiegenden Teil finanzieren, und das ist einfach ungerecht.
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Und zu den Gebühren: Weil ich schon lange genug "local" lebe, zahle ich am örtlichen College nur rund 280 Dollar pro Credit bei 18 Credits pro Semester zzgl. Arbeitsmittel. Auswärtige zahlen das Dreifache. Dagegen sind die Gebühren in Deutschland weiterhin nur Pillepalle und der Bärenanteil der Studienkosten wird auf die Niedrigverdiener abgewälzt - ein Unding, finde ich.
Asarualim am 23. Januar 2009 13:19 Und du findest es okay, für deine creditpoints zu bezahlen? Meinst du nicht, dass sich dann viele Studenten nur auf das absolut nötigste beschränken und nicht mehr die Inhalte erlernen, die ihnen gefallen (daraus folgt: Den Beruf ergreifen, den sie mögen)? Ich bin der Überzeugung, dass dadurch Lerninhalte kommerzialisiert werden und einzelne Gebiete ganz einfach in Vergessenheit geraten.
Und das Argument mit dem Niedrigverdiener gebe ich (so schade ich es finde) zurück. Kinder von reichen Eltern erfahren von zu Hause in der Regel eine finanzielle Unterstützung dass die Studiengebühren für sie kein Problem darstellen. Anders ist das mit den Kindern von Niedrigverdienern. Die werden vom Studium abgeschreckt, manche müssen mittendrin aufhören. Dadurch studieren letztenendes nur noch die Reichenkinder und die Studiengebühren haben die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert.
Anmerkung: Da die Unis dann auch weiterhin nicht AUSSCHLIESSLICH aus Studiengebühren finanziert würden, würde der schlechtverdienende Steuerzahler nah deinem Argument sogar AUSSCHLIESSLICH reiche Schnösel finanzieren.
wolfgang1956 am 23. Januar 2009 02:51 Das wir geboren werden, greift m.e. auch ins Grundgesetz ein. Da wird frau/man in eine Welt gesetzt und nicht einmal gefragt, ob frau/man will!
(grins)
Urbanessa am 23. Januar 2009 02:55 Hahaha - schtümmt. :-)))))

So hochpolitische und -philosophische Fragen am frühen Morgen.
Laßt die Studenten studieren wo und was sie wollen.