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Berichterstattung männerfeindlich?

Frage von hansschorsch hansschorsch

Habt ihr auch den Eindruck, dass es männerfeindlich ist, wenn von Kriegs- und Krisenregionen betont wird: "Auch unschuldige Frauen und Kinder waren dabei" (unter den Opfern)? Ich finde diese Art einseitger Bewertung unerträglich. Jeder gefallene Soldat ist genausoviel wert und genauso zu bedauern wie "unschuldige" Frauen und Kinder. Aber es war ja nur ein Mann - nicht der Rede wert, zum Kriegen geboren, der hat es ja nicht anders verdient, selber schuld, wenn er diesen Beruf auswählt. Findet ihr nicht auch? Man sollte solche Geschlechterdiskriminierungen vom Bundesverfassungsgericht verbieten lassen!?

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Antworten (10)

  • 4
    Antwort von albundysohn albundysohn

    Kinder sind unschuldiger und wenn ein Mann meint er muß Krieg spielen, soll er halt

    Kommentar von StefanMadre StefanMadreStefanMadre

    soll er halt töten, aber möglichst weit weg, so dass wir die Bilder nur im Fernsehen sehen, dann ist es ja so wie im Film -und macht nichts!

    Kommentar von albundysohn albundysohnalbundysohn

    So oder ähnlich

  • 2
    Antwort von Piotrowski Piotrowski

    Naja, zwischen Soldat und Zivilist würde ich schon Unterschiede machen. Es sei denn, der Soldat ist nicht freiwillig im Dienst, wie beispielsweise Wehrdienst ohne Ersatzmöglichkeit, Kindersoldaten, unterdrückte Aufständische etc. Nur die Berufssoldaten haben sich für das Risiko des getötet werden entschieden. Ihr Leben ist damit nicht weniger wert, aber sie waren nicht so unschuldig wie die nicht Beteiligten, da auch sie zum Töten im Krieg sind.

    Die Trennung zwischen Frauen, Kindern und Männern finde ich auch dumm. Es ist bei allen tragisch. Muss noch aus Zeiten stammen, in denen der Mann es als ehrhaft empfunden hat, den sogenannten Soldanten "Heldentod" zu erleben...

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Viele, viele Soldaten haben sich FREIWILLIG für den Wehrdienst entschieden, um Leben zu schützen und Tod zu verhindern.

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    Antwort von voorster voorster

    Ja, sicherlich. Das nervt mich.

  • 1
    Antwort von Tatzenrufer Tatzenrufer

    Redest du von Soldaten? Wenn ja: Sie haben sich den Beruf nunmal (meistens) ausgesucht.

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Aber nicht um zu töten. Sondern um Krieg zu VERHINDERN.

    Kommentar von StefanMadre StefanMadreStefanMadre

    So ein Schmarrn ein Soldat soll möglichst viele Menschen kostengünstig töten, dafür wird er bezahlt. Von wegen Krieg verhindern, das kann man billiger und effektiver, sogar ohne Soldaten.

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Wenn alle Soldaten nur da wären, Kriege zu verhindern, dann gäbe es keine Kriege mit Soldaten. Da es sie allerdings gibt, ist Deine Aussage falsch.

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Der kalte Krieg (atomarer Wahnsinn) hat Deutschland die längste Phase Frieden in seiner Geschichte gebracht. Abschreckung ist durchaus Friedensdienst.

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Das widerlegt trotzdem nicht meine obige Aussage. Wenn weder Ostblock noch Westen ein militärisches Drohpotential aufgebaut hätten, hätte es nicht einmal den kalten Krieg gegeben, sondern gar keinen Konflikt.

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Ja, WENN alle Menschen gut wären, bräuchten wir auch keine Polizei gegen Terroristen. Aber die Erfahrung lehrt leider, dass jeder Staat Polizisten braucht, um Verbrecher abzuschrecken und Soldaten, um Eindringlinge abzuhalten. Das lehrt sogar die Bibel in Röm 13.

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Genau, da stimmen wir uns überein (auch ohne Bibelverweise). Das es böse Menschen gibt, ist klar. Diese können aber von der Polizei zur Strecke gebracht werden. Und so viele Böse sind es nicht. Global ist die Chance von einer fallenden Kokusnuss getötet zu werden, größer als Opfer eines Attentats zu werden. Der Verweis auf die Soldaten stimmt wieder nicht, da die Eindringlinge keine einzelnen Kriminelle sind (um die sich die Polizei kümmern könnte), sondern.. genau SOLDATEN.

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Ich verherrliche kein Militär und wäre froh, wir bräuchten es nicht. Aber da so gut wie jeder Staat wehrhaft ist und Soldaten hat, - können wir uns wenigstens auf die Formel einigen: "Soldaten sind keine Mörder"?

    Kommentar von Saarland60 Saarland60Saarland60

    Und wir hätten nicht jahrzehntelang eine teure Armee und eine noch teurere Rüstung bezahlen müssen. Schöne Utopie, aber leider nur das.

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Stimmt, leider. Mir ging es auch nur darum, die Aussage, dass Soldaten immer nur zur Friedenserhaltung eingesetzt werden, zu entkräften.

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Einverstanden!

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Alles klar, Frieden :)

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    FRIEDEN! Schalom! Peace!

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    Antwort von clauzito clauzito

    Blödsinnige frage ohnegleichen, wenn damit auch noch wir armen männer in schutz genommen werden sollen! Dieser konstruierte kram passt schon deshalb nicht -und soll nur stimmung machen-weil oft auch von unschuldiger zivilbevölkerung gesprochen wird. Da ist der opa dann auch mit gemeint, genau wie unter den kindern ja auch männliche jugendliche sind - also das geht schon mal garnicht. Unschuldig heißt in diesem zusammenhang auch unbeteiligt. Das die soldaten (es kann auch verweigert werden!)nicht so ganz unbeteiligt sind, wirst du ja wohl kaum abstreiten können. Also - was soll das ganze??

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Du hast recht, ich hätte darauf insistieren sollen, dass getötete Soldaten so viel wert sind wert und so unschuldig sind wie die gesamte Bevölkerung der Nicht-Soldaten, für die sie ihren Kopf hinhalten.

    Kommentar von clauzito clauzitoclauzito

    Nicht so ganz. Nochmal: man kann verweigern. Wer das nicht tut und n bißchen denken kann, muß heute als bundeswehrsoldat wieder mit kriegseinsatz rechnen. Die, die in afghanistan z.b. sind konnten wählen ob sie dahin wollten oder nicht

    Kommentar von hansschorsch hansschorschhansschorsch

    Ich dachte aber an meine eigene Bundeswehrzeit - und die war beschränkt auf Verteidigung des Friedens, der Demokratie, der Sicherheit - und das nicht ohne Erfolg.

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    Antwort von StefanMadre StefanMadre

    Bei uns muss niemand Schlachter werden. Wer Bundeswehrmenschenschlachter wird, muss damit rechnen, dass auch er mal geschlachtet wird, wenn unsere Politiker meinen, dass unsere Demokratie am Hindukusch verteidigt werden mauss.

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    Antwort von klausi08 klausi08

    Es gibt momentan durchaus wichtigere Dinge die man verbieten müßte. Das stochern in der Vergangenheit ist heute nicht wirklich hilfreich auch wenn damals viel scheiße gelaufen ist.

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    Antwort von auchmama auchmama

    Gefällt Dir "Jungen und Mädchen" besser? Weil Kinder sind wirklich unschuldig. Und eine stillende Mutter hat alles andere, aber keinen Krieg im Kopf.....:-(((

    Kommentar von Piotrowski PiotrowskiPiotrowski

    Und ein frischgewordener Vater genausowenig.

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    Antwort von DerSteppenwolf DerSteppenwolf

    klares ja, (verbieten allerdings ist zu weit gegriffen)

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    Antwort von 78ersven 78ersven

    42 . . . . . . .

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