Hallo, Ich soll die Bergpredigt kreativ berarbeiten. Nur leider fehlen mir die Ideen dafür und deswegen hoffe ich, dass ihr Anregungen und Ideen dafür habt. Danke schon mal im Vorraus !
Bergpredigt !
Antworten (3)
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8Antwort von
AbundumzuAbundumzu
Hall woyty
Was immer Du auch unter „kreativ bearbeiten“ verstehen möchtest, solltest Du Dir zunächst einen Überblick über die herausragenden Aussagen verschaffen - und der könnte etwa so aussehen:
Die Bergpredigt (Matthäus, Kapitel 5 bis 7) - ist eine maximal 30 Minuten dauerende Predigt - mit sehr viel praktischem Rat.
Zum Beispiel: Meinungsverschiedenheiten beilegen und Frieden schließen
Jesus sagte: „Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar“ (Matthäus 5:23, 24).
Die Initiative zu ergreifen und mit anderen Frieden zu schließen, hat demnach höchste Priorität, denn es ist sogar wichtiger als eine religiöse Pflicht zu erfüllen, wie das im mosaischen Gesetz vorgeschriebene Darbringen von Opfergaben auf dem Tempelaltar in Jerusalem.
Andernfalls sind Handlungen der Anbetung Gott unannehmbar.
Kreativ könntest Du werden, wenn Du Dir überlegst, wie man Jesu Rat auch heute praktisch umsetzen könnte.
Ein weitere sehr aktueller Punkt: Die Gefahren der Unsittlichkeit meiden.
Jesus sagte seinen Zuhörern mahnend: „Ihr habt gehört, dass gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ Ich aber sage euch, dass jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat“ (Matthäus 5:27, 28).
Es zeugt von praktischer Weisheit, wenn man schon im Vorfeld darauf achtet, Umstände zu meiden, die Anlass dazu sein können, sich gedanklich mit Unsittlichkeit zu beschäftigen, weil solche Überlegungen sehr leicht eine Eigendynamik entwickeln, die dann zu Ehebruch oder ähnlichen sittlichen Verfehlungen führt.
Jesus weist deshalb auch an andere Stelle darauf hin, dass Hurereien und Ehebrüche aus dem Herzen kommen. (Matthäus 15:18, 19).
Das Herz steht hier als Synonym für den Menschen, der wir innerlich und wirklich sind.
Und ein Christ, der seinen Glauben ernst nimmt, ist gut beraten, sein Herz zu behüten. (Sprüche 4:23).
Die Bergpredigt enthält auch den ausgezeichneten Rat, seine Feinde zu lieben,
freigebig zu sein, materielle Dinge im Vergleich zu geistigen Werten richtig einzustufen und dergleichen mehr (Matthäus 5:43-47; 6:1-4, 19-21, 24-34).
Das Gebet:
Jesus zeigte seinen Zuhörern sogar, wie sie Gottes Hilfe suchen können, indem er sie beten lehrte (Matthäus 6:9-13). Sihe dazu bitte weitere Einzelheiten hier:
http://www.gutefrage.net/frage/frage-zum-vater-user#answer14048850
Jesus verleiht also, auch durch die Bergpredigt, seinen Nachfolgern die nötige Kraft für einen lebendigen Glauben und rüstet sie aus, allgemein menschliche Probleme zu meistern.
Das Gesetz des Christus
Sechsmal leitete Jesus in der Bergpredigt seine Aussagen mit der Formulierung ein „Ihr habt gehört, dass gesagt wurde“ oder „Außerdem ist gesagt worden“, legte dann jedoch im Anschluss dar, dass für Christen mehr erforderlich ist, indem er sagte: „Doch ich sage euch“ (Matthäus 5:21, 22, 27, 28, 31-34, 38, 39, 43, 44).
Daraus lässt sich folgern, dass seine Zuhörer es gewohnt waren, auf eine bestimmte Weise zu handeln, in der Regel nach den mündlichen Überlieferungen der Pharisäer, doch Jesus zeigte ihnen nun einen anderen Weg — einen Weg, der den tieferen Sinn biblischer Gebote widerspiegelte.
Dadurch leitete Jesus eine Wende ein, die Paulus später als das „Gesetz des Christus“ (Galater 6:2) bezeichnete und er tat es auf eine Art, die es seinen Nachfolgern leicht machte, sie anzunehmen.
Jesus veranlasste die Menschen also auf seine behutsame Art und Weise, drastische Änderungen in ihrem Leben vorzunehmen, sowohl auf religiösem wie auch auf sittlichem Gebiet, und zeichnete sich dadurch einmal mehr als echter und fürsorglicher Hirte aus.
Seine Worte waren damals so wertvoll wie heute und es gehört nicht übermäßig viel Kreativität dazu, Möglichkeiten zu finden, wie man diese Maßstäbe heute anwenden kann - oder könnte.
Und ich hoffe, dass Dir das ein wenig weiterhilft.
lg.
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3Antwort von
frugivorefrugivore
... ich war letzte Woche nicht mit dabei, denn es hat stark geregnet :-)))
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0Antwort von
santobergersantoberger
Die Bergpredigt einmal gelesen zu haben sei vorrausgesetzt.
Kreativ ist die Verwendung der aussagekräfigen Symbole:
Der Reihe nach kann ich sie Dir aufzählen beginnend mit Matthäus5,14: Das Gleichnis der Licht"lampe", die soll allen leuchten (die Erkenntnis soll allen etwas bringen und nicht versteckt werden)
Gesetzesbuch §§ (durch Jesus bestätigt und noch verschärft)
Mund (bewahren vor Ruf-Mord durch Beleidigungen)
Auge und Hand (bewahren vor der Verführung des ausserehelichen Sex)
Zweite Backe hinhalten (Feindesliebe)
Sonnenschein (Gottes Liebe für alle Menschen, selbst für böse Menschen)
Almosen in geschlossener Hand (keine Menschenehre suchen)
geschlossenes Kämmerlein zum Beten (keine Scheinheiligkeit)
beten und fasten und lächeln, nicht Sorgen um Essen und Kleidung, zuerst nach Himmelreich trachten (Andacht vor dem Essen)
Splitter (beim Bruder) und Balken (bei sich selbst) ("erst sich an die eigene Nase fassen")
(unser tägliches) Brot (Gebetserhörung) oder Stein
schmaler Pforte (Jesus) und schmaler Weg (Jesu Worte tun) zur Rettung oder breite Strasse (zum) Untergang
Haus auf Felsen (Jesu Worte) oder Sand (Egoismus) gebaut
Gottes Segen Deiner Umsetzung :-)
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Hallo Abundumzu,
das ist wieder einmal eine jener guten, sehr biblisch begründeten Antworten von dir.
Schöne Grüße aus Niederösterreich Alfred