Frage von jazon123, 30

Bereitstellungszinsen bei Geschäftskunden?

Salve,

ich habe ein geschäftliches Darlehen (KfW Startgeld) in Anspruch genommen, und meine Bank hat mir das ganze mit 0,25 % p.M. Bereitstellungszinsen verkauft.

nun habe ich meine Darlehenssumme im Kopf gerechnet und kam dann eben auf Peanuts, denn 0,25 % ist ja wirklich nicht viel. Blöderweise habe ich das "p.M." nicht so wirklich auf der Uhr gehabt, sprich sie fordern nun 3 % pro Monat, also 0,25 * 12. Mein Darlehen "kostet" nur 2,7 % ..... ich zahle also mehr für Geld das ich NICHT in Anspruch genommen habe, als für in Anspruch genommenes. Seltsam.

Ja wenn nun die 3 % explizit so erwähnt wären, hätte ich wohl auch schlechte Karten, aber es stehen wie gesagt 0,25 % p.M. dort, das ist für mich eine Vertuschung von Kosten. Nun kann man einem Gewerbetreibenden noch vorwerfen dass er selbst Schuld ist, wenn er die Zahlen nicht richtig auffasst oder versteht, aber das ist alles andere als Transparent, oder ?

Commerzbank ....

Jemand n en Tipp dazu ?

Antwort
von Babsilein33, 26

Wo ist das Problem? Hast Du eine Bindung zur Investition für die Auszahlung? Wenn nicht, mach einfach ein anderes Geschäftskonto bei einer anderen Bank auf und buch das gesamte Geld vom KFW auf dieses Konto. Somit ist die gesamte Summe abgerufen und die Bank kann keine Bereitstellung mehr berechnen. ....und DANN, solltest Du darüber nachdenken, deine Geschäftsbeziehung zu dieser Bank zu überdenken! :-)

Kommentar von jazon123 ,

ja ich habe eine Bindung zur Investition .... die deppen zahlen nur wenn ich die Rechnungen vorweisen kann ....

Kommentar von Babsilein33 ,

Tja, das ist natürlich ein Problem. Immer wieder krass, wie sich die Banken an fremden Geld (KFW = BRD) bedienen. Eigentlich sollte jeder ja ein Interesse (die KFW hat das auch!)  haben, dem Unternehmer so viel Liquidität wie möglich zu ermöglichen. Hab mir sagen lassen, das die Banken mittlerweile sehr gerne KfW oder LFA Dahrlehen geben. Wenig Risiko (Haftungsfreistellung) und sie verdienen mehr, als wenn sie das Dahrlehn selber stemmen. Früher war das mal anders, da wollte keine Bank sich mit dieser Finanzierungsart beschäftigen. Evtl. solltest Du mal bei der KfW nachfragen ob das mit dem Bereitstellungszins überhaupt legitim ist.

Kommentar von jazon123 ,

Naja, sie verdienen Geld mit Geld das sie nicht aufbringen, sprich die Grundlage für Bereitstellungszinsen sind ja eigentlich nicht gegeben, sie müssen das Geld ja nicht aus eigenen MItteln bereithalten, es gehört ja wohl der KfW .... zumindest habe ich es so verstanden.

Kommentar von schelm1 ,

@jazon123

ja ich habe eine Bindung zur Investition .... die deppen zahlen nur wenn ich die Rechnungen vorweisen kann ....

Das sind keinesfalls Deppen! Man hält sich dort schlicht an bestehende Richtlinen, die selbst für so vermeintlich  überlegene Menschen wie Sie gelten und die Sie im Übrigen unschwer in ihren Vertragsunterlgen nachlesen können, statt hier sehr unsachlich "auf den Putz zu hauen"!

Damit will man z.B. verhindern, das Existenzgründer oder Anspruchsberechigte "öffentlich geförderter Töpfe"  Beträge für die keine Rechnungen beigebracht werden abrufen, um sich damit ein kleineres oder größeres Privatvergnügen zu leisten, das mit dem Darlehenszweck rein garnichts zu tun haben könnte!

Sie werden da aber noch einige Erfahrung sammeln dürfen; das ist mal sicher!

.

Kommentar von Babsilein33 ,

@schlm1 ...gegen die Vorlage der Rechnung für die Investition ist ja auch nichts einzuwenden, wenn das Darlehen auf der Grundlage gewährt wurde. Aber warum muss ein Bank sich immer bereichern? Warum muss eine Bank einen Bereitstellungszins für einen fremdgewährten Kredit berechnen. Damit man das Geld sooo schnell (und unkontrolliert!) wie möglich ausgibt? Gute und nachhaltige Investitionen benötigen Zeit. Es gibt keinen vernünftigen Grund warum eine Bank für die Bereitstellung eines Kredites einen Zins verlangt. Ein Kfz-Meister verlangt ja auch keine Gebühr für den Schraubenschlüssel, wenn das Auto zum Radwechsel auf dem Hof steht. Nur wirkliche LEISTUNG sollte bezahlt werden. Wo ist die Leistung bei der bereitstellung von Zahlen im Computer (mehr ist es ja nicht!) . ...und warum eigentlich so agressiv @schelm1? Bist Du etwa einer dieser Banker ;-)

Antwort
von schelm1, 17

Als Gewerbetreibender soltlen Sie begreifen, was Sie da als mtl. Belastung in Kauf genommen haben.

Hätten Sei der Bank bei nur einem Monat inanspruchnahme den Differenzzins zur Nnrmalverinbarten Zins bei Vollvalutierung gerne erstattet; da hätten Sie gelich voll arufen künnen?

Bei der Miete für ihre Gewerberäume haben Sie das mit der monatlichen Zahlungsverpflichtung  ja hoffentlich auch richtig begriffen!?!

Des einen Leid, des anderen Freud´!

Kommentar von jazon123 ,

Danke für die sinnlose Antwort. Ja, bei Miete ist es durchaus üblich, eine Monatsmiete anzugeben. Ich finde es eben höchst verwirrend, in ein- und dem Selben Vertrag manche Konditionen in Zinsen p.A. anzugeben, und andere in Zinsen p.M. das wird vermutlich die meisten Menschen verwirren. Sie natürlich nicht, offenbar sind Sie ja ein Genie (offenbar aber nur beim Rechnen, nicht beim Schreiben.).

Haken dran.

Kommentar von schelm1 ,

Verständige Gewerbetreibende und enigermaßen beschlagene Kaufleute verwirrt das nicht!

Sie dürften in Zukunft noch viel Lehrgeld zahlen!

Rechtschreibefehler mögen bei allem persönlichen Leid und Mißgeschick Ihrer persönlichen Erheiterung dienen!

Der Inhalt der Antwort sollte allerdings Ihrer Verständniserweiterung förderlich sein.

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