1

Bereitstellung von Telekom Entertain-Paket dauert schon ein halbes Jahr. Kündigungsgrund?

Frage von rilakkuma rilakkuma

Hallo! :)

Ich habe im April diesen Jahres einen Vertrag für das Entertain-Paket (Internet, Telefon, HD-Festplattenreceiver) mit der Telekom abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte ich noch einen Vertrag mit Unitymedia (3-play), bei dem die Mindestvertragslaufzeit noch bis September lief (also vor 2 Monaten, nicht letztes Jahr).

Der nette Telekom-Mann hat mich für eine Rufnummerportierung im Vertrag notiert damit ich nicht 2 Verträge gleichzeitig zahle. Außerdem hat er für mich eine Kündigung für Unitymedia ausgefüllt, die ich nur unterschrieben und ihm wiedergegeben habe. Er meinte, die Telekom kümmert sich um alles, ich kann aber zur Sicherheit nochmal selber eine Kündigung verschicken (was ich nicht getan habe, man verlässt sich ja...).

So, inzwischen ist es November,ich habe immernoch Internet, Telefon, Fernsehen über Unitymedia und nie eine Kündigungsbestätigung erhalten. Von der Telekom wurde ich gelegentlich schriftlich vertröstet, dass es noch dauert, bis ich meinen Anschluss bekomme. Anfang Januar soll aber einer kommen und meinen Anschluss einrichten. Hardware wurde mir aber noch nicht zugeschickt.

Mittlerweile ist mir aber echt die Lust auf diesen ganzen Käse vergangen. Außerdem steht ja der Vertrag mit Unitymedia noch, was gar nich mehr so sein sollte.

Kann ich von dem Vertrag zurücktreten, weil ich schon seit über einem halben Jahr auf die Bereitstellung warte? Gibt es für so einen Fall ein Sonderkündigungsrecht? Hat vielleicht jemand schonmal ähnliche Probleme gehabt? :)

LG rilakkuma

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (1)

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von stelari stelari

    (...) mich für eine Rufnummerportierung im Vertrag notiert damit ich nicht 2 Verträge gleichzeitig zahle (...) Außerdem hat er für mich eine Kündigung für Unitymedia ausgefüllt, die ich nur unterschrieben und ihm wiedergegeben habe

    das wird der Fehler sein! Bei einem Anbieterwechsel - egal ob Internet, Gas oder Strom - gilt grundsätzlich, dass der Kunde keinesfalls selber kündigen soll!

    Grund... wenn man selbst kündigt, behindert man die Rufnummerportierung des anfragenden Anbieters. In 92 von 100 Fällen hängt eine Verzögerung damit zusammen. Bei einer eigenen Kündigung gibt man die Rufnummer quasi frei - somit kann sie nicht mehr portiert werden. In dem Moment wo man selbst kündigt, meldet das System in Hintergrund, dass du kein Kunde mehr bist beim abgebenden Anbieter - obwohl du noch an der Leitung hängst, somit wird ein Portierungsantrag automatisch abgelehnt und das bringt die ganze Nummer ins straucheln... Bei einer Portierung hängen Netzentgelder und Duchleitungsentgelder und einiges mehr mit drann... das ist komplizierter als man ahnt, da wird nicht einfach nur ein Schalter umgelegt..

    Bei Umzug zu anderem Provider nach Möglichkeit immer auf die Portierung verzichten!

    Kommentar von rilakkuma rilakkuma

    Aber hat dann nicht der Telekom-Vertreter einen Fehler gemacht? Er hat mir ja schließlich die Kündigung in die Hand gedrückt. Ich habe ja auch nie eine Kündigungsbestätigung von Unitymedia erhalten, obwohl auf dem Vordruck vermerkt war, dass ich eine haben möchte. Also wer weiß, was daraus überhaupt geworden ist.

    Im Portierungsauftrag steht aber auch, dann der bisherige Anschluss gekündigt wird und keine separate Kündigung erforderlich ist.

    Komm ich denn aus der Nummer noch irgendwie raus?

Diese Frage

Verwandte Fragen

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.