Bereitet Frau Merkel ihren Rückzug aus der Politik vor, um es dem Wähler als "freiwilliges Ausscheiden nach harten Kämpfen" zu verkaufen?

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16 Antworten

Angela Merkel ist am Tiefpunkt ihrer elfjährigen Kanzlerschaft angelangt. Das zeigen ihre drastisch sinkenden Popularitätswerte. Nicht Merkels humanitäre Haltung in der Flüchtlingsfrage an sich hat sie das Vertrauen gekostet. Jede andere Entscheidung, auch die für Zäune, hätte genauso polarisiert. Aber Merkel hätte das abmildern können, wenn sie nicht nur Empathie für die Flüchtlinge gezeigt hätte, sondern auch für die Probleme vieler Deutscher mit dieser Situation. Daran hat es gemangelt, im Faktischen wie im Symbolischen. Im Volksmund nennt man das, instinktloses.

Zweitens steht Merkels bisher so herausragende Fähigkeit in Frage, eine Regierung lautlos und effektiv zu führen. Das freilich haben Horst
Seehofer und seine CSU sehr gezielt betrieben, indem sie sich jeder Moderation entzogen. Vor allem aber sind da die äußeren Umstände, zuletzt der gescheiterte Putsch in der Türkei und der Bexit, die Merkel praktisch den Teppich unter den Füßen ihres Erfolges weggezogen haben.

Eine Besserung ist an keiner dieser Fronten zu erwarten, im Gegenteil. Deshalb werden auch die Zustimmungswerte nicht wieder besser werden.
Die CDU-Chefin muss sich überlegen, ob sie unter diesen Umständen 2017 noch einmal als Kanzlerkandidatin antreten will.

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Sie kann sich doch alle Zeit der Welt nehmen. Eine Ankündigung wird es für Anfang 2017 geben, wie bereits mehrfach gesagt. Es ist eine schwierige Entscheidung, ob sie sich diese ganze Gemeckere der sogenannten besorgten Bürger nochmal antut. Jedenfalls ist es ihre Entscheidung, wann sie es der Bevölkerung mitteilt. Also chill mal und schreib nicht so einen vorverurteilenden sinnlosen Beitrag.

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Ich denke eher nicht, dass die Merkel auf eine neue Kandidatur verzichtet, obwohl sie total abgewirtschaftet hat und für unser Land nicht mehr tragbar ist. Noch mal 4 Jahre Merkel, würde alles in unserem Land noch verschlimmern. Wichtig wäre jemand, der nichts aussitzt wie die Merkel, sondern ganz konkret sagt, was Sache ist und was nicht. Jemand der erkennt, dass die offene Grenzen für uns nur Nachteile bringen, weil jeder unkontrolliert einreisen kann. In Zeiten in denen immer mit Anschlägen zu rechnen ist, wären Grenzkontrollen wichtiger den je. Das ist mit der Merkel nicht zu erreichen.Sie kann das Flüchtlingsproblem nicht lösen, dazu fehlt ihr eben der Weitblick und Entscheidungen die zum Wohle des Volkes sind, das sie vertritt. Da hofiert sie lieber einen Diktator wie den Erdogan und lässt sich erpressbar machen. Das hat mit Politik nichts mehr zu tun. So was macht man, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und das ist bei Merkel der Fall. Zudem kann man sehr an der Glaubwürdigkleit dieser Kanzlerin zweifeln. Da gäbe es einige Beispiele.Ihr Verhalten ist identisch wie das von Kohl. Aussitzen, aussitzen und nochmals aussitzen. Manches könnte sich ja von selber erledigen. Wir haben im eigenen Land genug "Baustellen" die dringend bearbeitet werden müssten. Doch auch hier Fehlanzeige. Anstatt sich um die Probleme im eigenen Land zu kümmern, ist sie ständig auf Auslandstouren. Frage mich, wozu wir einen Aussenminister haben. Offenbar will sie das damit nachholen, was ihr zu DDR Zeiten nicht möglich war. Jetzt zahlen wir eben die Reisen. Die Akzeptanz der Merkel ist im Volk am sinken. Die Zahl der Protestwähler steigt. Bleibt also abzuwarten, wie die nächste Bundestagswahl ausfällt. Die CDU hat derzeit ca. 33%, die SPD etwa 22 %, die AFD wird auch merh als 10% auf sich vereinen können. Dann haben wir noch die GRÜNEN und die LINKE. Auf diese beiden Parteien könnten wir gerne verzichten. Die absolute Mehrheit kann die Merkel ohnehin nicht erreichen. Was bliebe wäre wieder eine Große Koalition, wie gehabt. Der Schlammassel würde wie bekannt weitergehen. Ich kann mir derzeit keine andere Konstellation vorstellen, als eine Neuauflage CDU/SPD. Dann wir die Parole "wir schaffen das" weiterhin in aller Welt zu hören sein. Genauso wie die Aussage "der Islam ist ein Teil Deutschlands". Abschliessend kann ich nur sagen "quo vadis Deutschland".

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Kommentar von AalFred2
02.09.2016, 08:31

Jemand der erkennt, dass die offene Grenzen für uns nur Nachteile bringen

Das sehen irgendwie sämtliche Wirtschaftswissenschaftler anders. Ich vermisse die Zeiten, in denen man teileweise stundenlang an Grenzübergängen gewartet hat, übrigens auch nicht. Selbst damals waren die Grenzen übrigens nicht hermetisch abgeschlossen.

In Zeiten in denen immer mit Anschlägen zu rechnen ist, wären Grenzkontrollen wichtiger den je.

Gegen welchen Anschlag hätten die denn geholfen?

Was bliebe wäre wieder eine Große Koalition, wie gehabt.

Was hättest du denn gern?

Genauso wie die Aussage "der Islam ist ein Teil Deutschlands".

Was ist der Islam denn in Deutschland?

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Ich glaube sie wird das ganze Thema pragmatisch angehen und im nächsten Jahr einfach ein paar große Spiele präsentieren.EM ist ja schon so gut wie sicher und vielleicht noch Olympia dazu.Dann sind alle wieder zufrieden.

Ist wie bei einer frischen Trennung.Anfangs ist man sauer auf sich und man kann sich nicht mehr ausstehen.1 Jahr später sieht es dann schon ganz anders aus.Da trifft man sich zufällig auf der Stra0e und kann drüber lächeln.Merkel unsere Muse.

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Merkel hält sich glaube nicht das die freiwillig gehen wird,im Gegenteil die macht weiter!Die Flüchtlingspolitik ist ja kein Fehler!

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Ich hab gerade nicht im Kopf, wie weit vor den anderen Wahlen die Kandidaten angekündigt wurden, aber ich glaube, mehr als ein Jahr vorher wäre nicht immer sinnvoll: Wenn ein Kandidat benannt wird, gibt das immer einen gewissen "Motivationsschub" für die Wahlkämpfer. Wenn das zu früh passiert, verpufft wie Wirkung.

Und momentan steht ja auch der SPD-Kandidat noch nicht fest. Wie es bei den anderen Parteien aussieht, weiß ich nicht, aber sonderlich viel zu Ohren gekommen ist mir darüber auch noch nichts. Daraus würde ich jetzt nichts ableiten.

Und selbst wenn sie nicht mehr Antritt: Sie wird den Job dann zwölf Jahre lang gemacht haben. Zwölf Jahre ohne richtig entspannten Urlaub, zwölf Jahre praktisch ohne Privatsphäre, reisen um die Welt, ständiger Jetlag. Davor ein ähnliches Leben als CDU-Vorsitzende und Oppositionsführerin. Und die meiste Zeit wurde sie belächelt ("Kohls Mädchen"), verspottet (Hosenanzug), in den letzten Jahren auch immer wieder hart beleidigt (von der einen Seite als "Volksverräterin", von der anderen mit Hitlerbärtchen)

Wenn sie jetzt irgendwann sagt: "Das reicht, ich lass die jüngere Generation ran" wäre das m.E. völlig okay. Ich wüsste nur nicht, wer in der Union als neuer Kandidat infrage kommt. Horst? Uschi? Oder fliegen wir KTzG wieder ein?

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Kommentar von Machtnix53
31.08.2016, 09:35

KTzG ? Meinst du den ehemaligen Selbstverteidigungsminister ? Und wen sollte er kopieren?

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Kommentar von FancyDiamond
31.08.2016, 18:11

@oelbart: So wie du kann ich sie im besten Willen nicht bemitleiden!

Denn du hast bei deiner Auflistung ihrer stressigen letzten 12 Jahre völlig vergessen, dass sie sich selbige fürstlich hat bezahlen lassen!!!

Jede Menge Vergünstigungen und Anehmlichkeiten inklusive!


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Wenn sie klug ist, dann wartet sie bis sie gerufen wird.
In der verfahrenen Situation wie sie ist, wäre sie klug beraten zu warten, dass sie gerufen wird.
Die CDU hat keinen anderen Kanzlerkopf.

Wird sie nicht gerufen, ist das jetzt der beste Zeitpunkt den Abgang zu machen, der bewahrt das Gesicht vor der Geschichte.

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Nun ich denke Merkel testet noch ihren Einfluss aus Wählerstimmen,wenn zuwenig tritt sie zurück!Schlau so kan das nicht mit ihrer Flüchtlingspoltik in Verbindung gebracht werden ist ja zurückgetreten!Mit wenig Wählerstimmen ginge es ja nicht!

Im Radio kam ja Merkel räumt Fehler in der Flüchtlingspoltik ein,aber dan kam es weicht nicht von wir schaffen das ab!Andere sind schuld,und dan noch Deutschland wird Deutschland bleiben!Erlich?Bin einfach nur entäuscht von Merkel!Denkt sie nicht an Deutschland???

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Merkel setzt alles auf die Wahlen 2017.Und die wird bleiben.Es sollen ja noch 50% der Wähler die unterstützen und bis zu den Wahlen ist vieles vergessen !

Ansonsten kan ich mir nicht anders erklären wieso die noch im Amt ist!

Selbst das Wahlergebniss von Meckenburg erreichte nichts bei ihr!Oder machte sie Zugeständnisse oder änderte die sich?Sehe nichts davon.Nur die CSU scheint auf die Wähler einzugehen.

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Bisher hat auch noch keine andere Partei ihren Kandidaten benannt. Es ist ja noch ein Jahr bis zur Bundestagswahl. Ich bin sicher, dass sie antritt. Wer denn auch sonst?

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Nein.

Wäre Mutti wirklich amtsmüde, wäre es nun Zeit, den Rückzug bekanntzugeben, um ausreichend Zeit zu haben, eine/n Nachfolger/in 1. zu finden und 2. aufzubauen.

Mutti wir sich den Vorsitz auf dem nächsten Parteitag bestätigen lassen und dabei ihre erneute Kanzlerkandidatur verkünden. Das ist der richtige Ort und legitimatorische Anlass.

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Kommentar von HansH41
31.08.2016, 14:38

Das Problem ist allerdings, dass Mutti meint, sie bräuchte keinen Nachfolger.

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Wer wie Merkel ein brutales Landesvernichtungswerk betreibt, dem ist es auch schon egal geworden, die meistgehaßte Person zu werden. Hauptsache, man kann den Schaden noch bis zum großen Crash bei der Bundestagswahl weiter maximieren.

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Kommentar von earnest
02.09.2016, 03:52

Dein abgrundtiefer Hass auf "Mutti" zerfrisst dich ja förmlich - und versperrt dir den Blick dafür, dass Frau Merkel immer noch zu den beliebtesten Politikern das Landes zählt.

Deine Polemik hat jedes Maß verloren.

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Du hast die Adressaten verwechselt: Hier ist GF, nicht Tante Merkel !

pk

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Sie hat sicher nicht vor abzutreten.

Eine Wiederwahl wäre so gut wie sicher.

Selbst ein Gorilla würde gegen Sigma die Kanzlerwahl gewinnen.

Würde Merkel schon heute ihre Kandidatur bekannt geben, würde dies nur zu verfrühten Unruhen in der Bevölkerung führen.

Darf man einer vom ZDF veröffentlichten Studie glauben, dann sind nur noch 42% für eine weitere Amtszeit.

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Kommentar von imehl47
31.08.2016, 18:08

...nur noch 42%....ist gut!

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Nein. Da sie jetzt den Fehler benennt, dass sie zu lange ignoriert hätten und jetzt ganz andere Sprüche bringt wie : Deutschland wird Deutschland bleiben.

Da die nächsten Wahlen nicht mehr weit sind, wird sie wohl damit eher noch punkten wollen.

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