Frage von katzendaisy, 13

Berechnungsgrundlage Beschäftigungsverbot( letzten 13 Wochen geringeres Einkommen als Rest des Jahres)?

Hallo,ich bin schwanger und würde gerne ab Juni ins Teilzeitbeschäftigungsverbot gehen da ich in der Gastronomie als Kellnerin arbeite und ich es körperlich nicht mehr schaffe so lange am Stück zu arbeiten.So jetzt meine Frage:die berechnungsgrundlage richtet sich ja nach den letzten drei monaten vor eintritt der schwangerschaft-bei mir wären es dezember,Januar und Februar.Da ich nach stunden bezahlt werde und im Januar und Februar in der Gastronomie ja bekanntlich die sauer gurken zeit herscht(tote Hose-keine Arbeit)hab ich in den monaten weniger gearbeitet und somit auch im schnitt 200 euro weniger verdient als in anderen monaten.Ich wäre somit im nachteil und hätte auf gut deutsch ja dann die arschkarte gezogen wenn die monate zur berechnung heran gezogen werden.....:-( Hat jemand damit erfahungen oder kennt sich damit aus? wäre über hilfreiche antworten sehr dankbar

Expertenantwort
von isebise50, Community-Experte für Schwangerschaft, 8

Der Mutterschutzlohn errechnet sich aus dem Durchschnittsverdienst der
letzten 13 Wochen oder 3 Monate vor Beginn des Monats, in dem die
Schwangerschaft eingetreten ist.

Es kann natürlich den Fall geben, dass es im Berechnungszeitraum zu Verdienstkürzungen kommt.

Wenn diese in Folge von Kurzarbeit, Arbeitsausfällen oder unverschuldeter Arbeitsversäumnis entstehen, bleiben sie bei der Berechnung außer Betracht.

Ob das in deinem Fall anwendung findet, kannst du bestimmt bei deiner Krankenkasse erfragen, denn diese erstattet deinem Arbeitgeber über das sog. U2-Umlage-Verfahren sowohl den vom Arbeitgeber zu zahlenden Zuschuss zum Mutterschaftsgeld als auch das bei Beschäftigungsverboten gezahlte Arbeitsentgelt in vollem Umfang (vgl. § 1 II AAG).

Alles Gute für dich und eine gesunde und schöne Schwangerschaft und Geburt!

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