Frage von EddyFreitag, 51

Berechnung Übergangsgeld- kann eine einzige gearbeitet Stunde Berechnungsgrundlage sein?

Übergangsgeld zur Teilhabe am Arbeitsleben wird immer vom letzten erzielten Arbeitsentgelt berechnet, soweit klar. Was aber ist, wenn das letzte erzielte (steuerpflichtige, versicherungspflichtige) Arbeitsentgelt in nur einer Stunde Arbeit erzielt wurde? In meinem Fragefall steht eine Gage von 20,00 Euro (Kostümprobe) im Raum, diese Probe war vorher mit einer Dauer von "bis zu einer Stunde Dauer" angekündigt und hat auch knapp so lange gedauert.

Wenn ich mir mal das SGB IX und die Rundschreiben dazu rausnehme komme ich auf eine Hochrechnung zur 40h-Woche hinaus. (Dies halte ich aber für unwahrscheinlich)

20€ * 40h * 13 / 3 = 3466,67€

Was ist mein Denkfehler?

MIr geht es hier nur um den Fakt wie mit diesem Einkommen/ Arbeitsentgelt verfahren wird. (Vergleichsrechnung, tariflicher Vergleich und so weiter sind mir klar)

Zur Ergänzung hier noch kurzer Ablauf meines Falls:

  • ... - 27.07.15 Ende Krankengeld
  • 28.07.15 - 01.02.16 ALG 1
  • 02.02.16 Anspruch auf Übergangsgeld

1.9.15 besagte Kostümprobe 1h (Dreharbeiten kamen nicht zustande, somit auch keine weiteren versicherungspflichtigen/steuerpflichtigen Einnahmen)

Ich bedanke mich für Aussagekräftige Antworten!

Antwort
von newcomer, 48

ich denke dass dabei ein vergleichbarer Beruf als Grundlage herangezogen wird sprich was du bei Vollbeschäftigung bekommen hättest

Kommentar von EddyFreitag ,

So könnte man dies sicher betrachten. Der Gesetzestext jedoch sagt anderes, dort wird von letztem erzielten Arbeitsentgelt vor Beginn der Maßnahme "gesprochen".

Kommentar von turnmami ,

Aber vom erzielten Arbeitsentgelt und nicht von einer einzigen Stunde, die vielleicht noch mit  Zuschlägen behaftet ist. Hier wird ein Vergleichsentgelt herangezogen!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community