In manchen Berufen ist das Risiko, sich schwerer bei der Arbeit zu verletzen höher als in anderen Berufen. Folglich müsste man doch auch höhere Beiträge an die Unfallversicherung zahlen oder? Mich würde es jetzt einmal interessieren, ob es eine Übersicht gibt, in der man ersehen kann, wie die Gefahrklasse im Gefahrtarif der gesetzlichen Unfallversicherung berechnet wird? Könnt ihr mir diesbezüglich weiterhelfen?
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Jedes Mitgliedsunternehmen einer Berufsgenossenschaft ist zu (mindestens) einer Gefahrklasse veranlagt. Diese Veranlagung richtet sich nach dem Gegenstand des Unternehmens, also z.B. Maschinenbau. dann werden alle Mitarbeitre des Unternehmens zu dieser Gefahrklasse veranlagt, egal, welche Tätigkeit sie ausüben. Ausnahmen haben einige Berufsgenossenschaften noch für den kaufmännischen Bereich der Unternehmen. Weil in diesem Bereich das Unfallrisiko besonders gering ist, werden Mitarbeiter eines solchen Unternehmensteils häufig gesodnert veranlagt. Das kann man immer auf den Seiten der jeweiligen BG nachlesen, weil jede BG ihren Gefahrtarif auch im Internet veröffentlicht. Die Gefahrklasse errechnet sich immer aus dem Verhältnis der Entgelte aller Mitarbeiter aus den Unternehmen, die einer Tarifstelle zugoerdnet sind zu den Aufwendungen, die die BG für Unfälle und Berufskrankheiten von Mitarbeitern der jeweiligen Tarifstelle hat. Das ist gesetzlich so vorgegeben und wird auch von der Aufsichtsbehörde bei der Genehmigung jedes Gefahrtarifs geprüft.
Genauso ist es, Frag deinen Chef, bei welcher Berufsgenossenschaft Du versichert bist. Jede Firma wird dort eine Branche/Klasse zugeordnet. Also eine Dachdeckerfirma zahlt da mehr als Schreibtischtäter.
z.B VBG http://www.vbg.de/mitgliedschaft/beitraege/gefahrtarif.html
Rechts findest Du Links ;-) Hinweise und Tabellen zum Download.

Es gibt keine "gesetzliche" Unfallversicherung. Im Falle eines Arbeitsunfalls zahlt die Berufsgenossenschaft. Hierfür zahlt der Arbeitgeber die Beiträge. Du kannst dich natürlich zusätzlich privat versichern.
bitmap am 26. August 2009 08:15 ''Im Falle eines Arbeitsunfalls zahlt die Berufsgenossenschaft.''
Die ist die gesetzliche Unfallversicherung.
Der Arbeitgeber zahlt an die Berufsgenossenschaft Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung und das nach verschiedenen Gefahrklassen.

Hast dus mal auf der Seite der entsprechenden BG versucht?
Eine private Unfallversicherung ist nicht nur für berufliche Risikogruppen und aktive Sportler empfehlenswert, sondern bringt auch dem durchschnittlichen Verbraucher Vorteile. Besonders sinnvoll ist der Abschluss einer Unfallversicherung auch für Handwerker oder Berufskraftfahrer, als Angehörige einer Risikogruppe und für Menschen, die keine Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung leisten konnten. Die Leistungen der einzelnen Versicherer variieren stark, darum lohnt es sich, die verschiedenen Angebote genau zu prüfen. Häufig werden Familientarife mit 20% günstigeren Beiträgen angeboten. Ein Vergleich lohnt sich also. Tipp: da kann man vergleichen http://versicherung.info-kredit.com/unfallversicherung.php