In manchen Berufen ist das Risiko, sich schwerer bei der Arbeit zu verletzen höher als in anderen Berufen. Folglich müsste man doch auch höhere Beiträge an die Unfallversicherung zahlen oder? Mich würde es jetzt einmal interessieren, ob es eine Übersicht gibt, in der man ersehen kann, wie die Gefahrklasse im Gefahrtarif der gesetzlichen Unfallversicherung berechnet wird? Könnt ihr mir diesbezüglich weiterhelfen?
Berechnung der Gefahrklasse im Gefahrtarif der gesetzlichen Unfallversicherung?
Antworten (5)
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1Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom FragestellerAntwort von
mondi23mondi23
Jedes Mitgliedsunternehmen einer Berufsgenossenschaft ist zu (mindestens) einer Gefahrklasse veranlagt. Diese Veranlagung richtet sich nach dem Gegenstand des Unternehmens, also z.B. Maschinenbau. dann werden alle Mitarbeitre des Unternehmens zu dieser Gefahrklasse veranlagt, egal, welche Tätigkeit sie ausüben. Ausnahmen haben einige Berufsgenossenschaften noch für den kaufmännischen Bereich der Unternehmen. Weil in diesem Bereich das Unfallrisiko besonders gering ist, werden Mitarbeiter eines solchen Unternehmensteils häufig gesodnert veranlagt. Das kann man immer auf den Seiten der jeweiligen BG nachlesen, weil jede BG ihren Gefahrtarif auch im Internet veröffentlicht. Die Gefahrklasse errechnet sich immer aus dem Verhältnis der Entgelte aller Mitarbeiter aus den Unternehmen, die einer Tarifstelle zugoerdnet sind zu den Aufwendungen, die die BG für Unfälle und Berufskrankheiten von Mitarbeitern der jeweiligen Tarifstelle hat. Das ist gesetzlich so vorgegeben und wird auch von der Aufsichtsbehörde bei der Genehmigung jedes Gefahrtarifs geprüft.
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2Antwort von
Roxana45Roxana45
Genauso ist es, Frag deinen Chef, bei welcher Berufsgenossenschaft Du versichert bist. Jede Firma wird dort eine Branche/Klasse zugeordnet. Also eine Dachdeckerfirma zahlt da mehr als Schreibtischtäter.
z.B VBG http://www.vbg.de/mitgliedschaft/beitraege/gefahrtarif.html
Rechts findest Du Links ;-) Hinweise und Tabellen zum Download.
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1Antwort von
Bause2404Bause2404
Es gibt keine "gesetzliche" Unfallversicherung. Im Falle eines Arbeitsunfalls zahlt die Berufsgenossenschaft. Hierfür zahlt der Arbeitgeber die Beiträge. Du kannst dich natürlich zusätzlich privat versichern.
Kommentar von
SascherSascher Der Arbeitgeber zahlt an die Berufsgenossenschaft Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung und das nach verschiedenen Gefahrklassen.
''Im Falle eines Arbeitsunfalls zahlt die Berufsgenossenschaft.''
Die ist die gesetzliche Unfallversicherung.