HerrLich am 23.04.2008 um 13:06 Uhr
Gerade wird im Radio berichtet, dass eine Beratungsstelle für Stalker eingerichtet wurde. Ich nahm an, Stalking ist verboten? Wieso werden die jetzt auch noch beraten was sie tun müssen? Sollte es nicht eher eine Beratung für Stalking-Opfer geben?

Damit ist doch wohl eher eine Beratung gemeint, wie man von diesem Drang, dieser Sucht jemanden zu verfogen wieder los kommt! Harte Drogen sind ja auch verboten und es gibt Drogenberatungsstellen. Dort lernt man auch nicht, wie man diese anwendet!

herzallerliebste Freundin, hast du denn noch nicht gemerkt, dass in Deutschland der Täter immer mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge und anderes bekommt als das arme (blöde) Opfer...
Heeeschen am 23. April 2008 13:11 DH DH DH - leider, leider nur allzu wahr!!!!!
dort kann man sich informieren was stalking überhaupt ist und in welcher form es strafbar wird.
da so etwas auch krankhaft sein kann, finde ich eine solche beratungsstelle auch angebracht.
dort wird nicht vermittelt, wie man besser stalken kann, sondern es wird psychologische hilfe angeboten.
für opfer gibt es das auch.
Devildog am 23. April 2008 13:40 Du nimmst mir die Worte aus dem Mund...DH ;-)
Ich fass es nicht! In Deutschland ist wirklich alles möglich. Alle hatten eine schlechte Kindheit und brauchen viel Zuwendung und Therapeutische Hilfe. Möglichst noch vom Staat. Nur die Opfer müssen sehen wie sie klar kommen.
HerrLich am 23. April 2008 13:31 Das ist genau das, was Andreas48 schon so treffend gesagt hat. Im Knast gibt es Weihnachtsessen, die arme Omi hat keines. Selbst schuld, im Knast würde es ihr besser gehen.
Stalking ist ja für mich zumindest eine Krankheit und ich denke mal - die Beratungsstelle ist so zu verstehen daß man sich dort hilfe holfen kann wenn man so versessen auf jemanden ist daß man ihn einfach nicht in Ruhe lassen kann. Insofern finde ich das dann schon okay.
Ich denke eher, diese Stelle ist da um ihnen zu helfen so wie eine Suchtberatungsstelle!

Ich vermute mal, dass die Stalker da Hilfe finden können. Eine Drogenberatungsstelle gibt ja auch keine Drogen ab.

Wenn es sich um eine Beratungsstelle für Stalker gegen Stalking handelt, dann ist sie nicht nur rechtens sondern auch ungemein wichtig. Nicht viele Stalker finden wohl freiwillig den Weg zu einem Psychologen.

Wenn du dich evtl. beruflich verändern möchtest, ist doch eine Beratungsstelle recht praktisch :-)
Aber sicherlich hast du recht mit dem letzten Punkt der Frage
HerrLich am 23. April 2008 13:11 Ich wollte mal auf die Unlogik der deutschen Sprache hinweisen ;-)
ganzneuelola60 am 23. April 2008 13:13 Das ist das gleiche, als wenn jemand sagt: "Hast du was für Kopfschmerzen?"

ich glaube du hast da was falsch verstanden, in bei suchtberatung wird einem ja auch nicht beigebracht wie man drogen richtig konsumiert... ;)
HerrLich am 23. April 2008 13:16 ;-)
Mensch und ich wäre da bald hingegangen um zu fragen welches Zeug am besten reinhaut.:-)
Geisterfahrer am 23. April 2008 13:26 nochmal glück gehabt ;)

Ist es denn nun eine Beratungsstelle, um den armen Stalkerchen zu helfen, von ihrem Augenstern loszukommen oder ist es nur wieder eine Deutsch-Sprachliche-Irrung ?
HerrLich am 23. April 2008 13:44 die übliche sprachliche Verirrung ;-)

Die meisten Stalker haben wohl massive psychische Probleme und daher wäre nichts gegen so eine Beratungsstelle einzuwenden, wenn man sie damit ein Wenig aufklärt und vielleicht einen Termin beim Seelenklempner vermittelt. Viele können es sich auch nicht vorstellen, dass sie nicht nur läßtig sind, sondern das Opfer ernsthaft auf vielerlei Weise verletzen. Das ist manchen gneausowenig klar, wie dass sie dafür sehr streng besraft werden können.

Es machte schon immer Sinn, besser die Ursachen anzugehen als die Folgen. Findest Du z.B. die Grabpflege eines Stalkingopfers oder den Beistand für Hinterbliebene hilfreicher, als eine präventive "Betreuung" von potentiellen Tätern, die ja zudem häufig als psychisch gestört einzuordnen sind?

Dort sollen sich fünf Psychologen und Sozialarbeiter bei «Stop Stalking» um Menschen kümmern, die nicht aufhören können, andere zu belästigen und zu verfolgen.
Wieselchen1 am 23. April 2008 23:50 Hört sich nach einem guten Konzept an, DH!

Stalkingopfer können sich an die Polizei wenden, Stalker selber werden dies tunlichst vermeiden.
LG
Wieselchen1
HerrLich am 24. April 2008 00:08 Die tauchen ja bei GF auf grins
Wieselchen1 am 24. April 2008 00:16 Und hier wenden sich die Opfer an ihre Freunde. Da werden sie geholfen ;-)

Sehen wir das doch mal anders herum: Was macht man mit den vielen arbeitslosen Beratern. Bevor die eine Sinnkrise kriegen, können sie doch auch Stalker beraten. Andere machen eine Rechtsberatungshotline :)

Drogen und anderes ist auch verboten,da gibts überall Beratungsstellen,besser als wenn diese Menschen auf die schiefe Bahn gelangen
Genau so hätte ich das jetzt auch sagen wollen. DH.
echt, hätte ich jetzt aber gedacht ;-)
Bist Du vielleicht nur 22 Tage zu spät?