der antrag muss neu gestellt werden da ja auch der einspruch abgelehnt wurde.es ist durchaus üblich,dass es eine art "stichkontrolle " gibt,in der nach den punkten des mdk auch mal eine niedereinstufung erfolgen kann.allerdings wundere ich mich auch sehr,dass jemans nahc 7 jahren pflegebedürftgkeit sich gesundheitlich verbessert haben soll.die meisten krankenkassen haben inzwischen ihre eigenen pflegeberater,dort mal anrufen.ansonsten würde ich auf jeden fall auch einen professionellen pflegedienst hinzuziehen.ob aus dem öffentlichen dienst od privat bleibt jedem selber übrlassen.ich arbeite in einer städt/diak sozialstation.wenn privat,dann bitte auf pflegedienstleitung zur beratung bestehen.ein guter pflegedienst macht eine beraung umsonst,auch ohne weitere verpflichtung dann im haus helfen zu wollen (was ich allerdings zur entlastung der angehörigen empfehle)...
der neue termin zur einstufung sollte von einer neuen begutachterin durchgeführt werden,da die sache ja schon strittig ist,sollte dies am besten der arzt des mdk machen.UND: ein hausbesuch MUSS in diesem fall stattfinden,da einige dinge nur noch über schriebtisch begutachtet werden aufgrund strengerer zeiten des mdk.da auf jd fall drauf bestehen!im idealfall würde dann sogar der pflegedienst beim termin teilnehmen,was wir aber nur machen könne,wenn es dann auch tatsächlich unser patient ist.
ach ,nochwas:lasst euch unbedinhgt die unterlagen vom mdk aushändigen,indem die pflegeminuten festgehalten wurden! da könnt ihr genau einsehen,was von denen angerechnet wurde und was nicht.
ansonsten schreibt der hausarzt i.d.regel auch einen bericht für die krankenkasse,inder der hohe pflegeaufwand bezeichnet wird.
ansonsten hilft wiklich nur ein anwalt. viel glück!
Nochmals vielen Dank an alle für die Antworten, die uns schon mal ein ganzes Stück weitergeholfen haben!