Frage von Betim123456789, 78

Beobachtungswahn, Selbsthass?

Zu mir ich bin 18, männlich und habe eine Frage und zwar ich habe folgendes Problem
Ich fühle mich seit mehr als n Jahr sehr stark traurig, einsam, alleine, ekelig (Selbsthass), Minderwertig und vieles mehr... Ich weine mich jeden Abend in den Schlaf und wenn ich wieder aufwach dann Wein ich erstmal auch eine Runde. Habe mich auch schonmal geritzt was ich nicht mehr mache. Das nächste Problem ist das ich mich in der Öffentlichkeit beobachtet fühle also z.b. Wenn ich an einem Ort laufe wo viele Leute sind Fang ich an zu schwitzen herzrasen zu bekommen mein Kreislauf spielt verrückt und komme sehr stark unter Druck ich habe dann immer das Gefühl das die Leute mich anschauen mich nicht mögen über mich reden mich auslachen mich hassen oder einfach das ich anderst bin oft möchte ich eigentlich nur streben aber irgendwie dann auch nicht ich weis nicht was mit mir los ist... Warum bin ich so

Antwort
von FelinasDemons, 11

Hallo Betim:).

Erstmal ich hab eigentlich die selben Probleme wie du. Minderwertigkeitskomplex,Unwohlsein in der Öffentlichkeit etc. Seit ungefähr 7 Jahren,es fing schleichend an und jetzt hat es mich zudem gemacht was ich leider bin. Erst letzten November/Dezember wurden mir die Diagnosen "Soziale Phobie" und "Depression" gestellt.
Ich kenne dich noch von andren ähnlichen Fragen. Und ich würde dir wirklich dringend raten einen Therapeuten aufzusuchen. Deine Krankenkasse kann das übernehmen und da du volljährig bist,müssen deine Eltern auch nichts davon wissen. Zuerst solltest du deinen Hausarzt darauf ansprechen und dir von ihm eine Überweisung zum Therapeuten ausstellen lassen. Eine Verhaltenstherapie wäre für dich wohl das beste. Das habe ich selbst schon gemacht, wegen der sozialen Phobie. Trau dich bitte und mach diesen Schritt. Ein Versuch ist es immer Wert:)

Ich wünsche dir alles Gute und Viel Glück🍀

Antwort
von Christi88, 31

Könnten mehrere Dinge sein. In der Psychologie ist's halt so, dass eine Sache der Auslöser ist, und die andere die die Nebenwirkung, oder genau anders herum. Auf jeden Fall klingt was du beschreibst nach Panikstörung in Verbindung mit einer (warscheinlich) vorangegangenen Depression.

Es ist nicht so dass du verrückt wirst, oder dass die Leute dich hassen. Eher scheint es, als habe dich irgendwas irgendwann sehr belastet, oder zu sehr unter Druck gesetzt. Es ist eine natürliche Reaktion, dass man glaubt man habe etwas falsch gemacht oder man wäre nicht "normal". Falls du das noch nicht getan hast, erzähl entweder deinem Hausarzt wie dir so zumute ist, oder geh gleich zu einem Psychiater. Dass ist nix schlimmes. Die Leute sind da, dir zu helfen.  Viel Erfolg.

Kommentar von Betim123456789 ,

Dankeschön

Antwort
von Fuloli, 12

Gibt es bestimmte Gründe, weshalb du so empfindest? Warum du denkst du seist minderwertig?

Falls ja, kannst du etwas dagegen unternehmen? Dann tue genau das! Wenn du nichts dagegen tun kannst, brauchst du dich nicht dafür zu schämen. Dann ist das halt so. "mache es zu deiner Rüstung, dann kann dir niemand etwas deshalb anhaben" -Tyrion Lennister

Was auch helfen kann ist ein Hobby, in dem man sich verbessern kann. zum Beispiel Kampfsport. Nach einigen Jahren kannst du über Fähigkeiten verfügen, die die wenigsten haben. Du weißt, du könntest Jeden, der dich komisch anguckt, umhauen, wenn du wolltest. Auch wenn man das natürlich nicht tun sollte, gibt es einem das Gefühl von Sicherheit und Überlegenheit.

Außerdem ist es eine Ablenkung und du kannst Leute kennen lernen.

Am Besten wird aber wahrscheinlich eine Therapie sein, die Hemmungen zu diesem Schritt sind leider meist sehr groß, lohnen sich aber! im Endeffekt hast du die Wahl, die Probleme für dich zu behalten, sodass zwar niemand davon erfährt, dir aber nicht geholfen wird. Oder du machst eine Therapie, nimmst in Kauf, dass dein enges Umfeld  eventuell davon erfährt und erlebst eine Besserung.

Antwort
von ApfelTea, 7

Erzähl deinem Hausarzt davon. Er wird dich dann zu einem Psychiater überweisen, da wird dir bestimmt geholfen.

Antwort
von BetterKraulSaul, 5

Das klingt für mich nach einer psychose.
Keine Sorge, ist behandelbar :)
Am besten zum Hausarzt und ihm alles schildern und nach Tabletten fragen (es sei denn du magst Tabletten nicht)
Wenn du nicht in eine psychiatrische Klinik MUSST, würde ich auch nicht hingehen.
War in gabersee auf 4 verschieden Stationen und die Zustände dort waren eine Zumutung...

Antwort
von Osholives, 11

Hallo Betim,

  • ich empfehle dir eine Verhaltenstherapie.
  • Es ist nicht schlimm zum Arzt zu gehen und seine Probleme ihm erzählen.
  • Er hat Schweigepflicht und wird deshalb nichts ohne deine Erlaubnis weitersagen.
  • Du wirst in der Verhaltenstherapie Menschen kennenlernen die ähnliche Probleme wie du haben.
  • Du wirst lernen dich zu öffnen und  deine Probleme konstruktiv lösen lernen.
  • Wenn du immer mehr sozialen Kontakt hast wirst du merken das es völliger schwachsinn ist vor anderen Menschen Angst zu haben.
  •  Alternativ empfehle ich dir  Videos von Osho anzuschauen.
  • Gib bei youtube Osho ein.
  •  Wenn du kein englisch kannst, dann gebe Osho deutsch ein.
  • Gebe bei Youtube ausserdem den Begriff: Die Freude gefährlich zu leben ein.
  • An erster Stelle sollte aber ganz klar die Verhaltenstherapie sein
  • .Und nebenbei kannst du die Viedeos von Osho schauen.
  • Es gibt auch Hörbücher  über das  Gesagte und Gelehrte von ihm.
  • Du solltest   anfangen zu meditieren.
  • Bewege deinen Hintern, denn ich habe sorgen das du alles auf den nächsten Tag verschieben wirst.
  •  Denn Menschen sind Gewohnheitstiere.
  •  Deshalb ist es nicht für jeden einfach auf Anhieb seiine Einstellung zu ändern oder auch nur zu versuchen den ersten Stein ins rollen zu bringen.
  • Hier habe ich dir das Hörbuch von Oshos Worten rausgesucht.
  • Alles Gute wünscht dir Osholives

Antwort
von 04738, 19

Ich kenne das gefühl zumindest einwenig. So fing es mir eine zeit langin großen einkaufshäusern manchmal.

Ferndiagnosen sind etwas ganz blödes. Es gibt nichts dooferes für den therapeuten als ein patient der bereits überzeugt von einer diagnose zu ihm kommt.

Also kann ich als amtwort nur sagen, dass ich überzeugt davon bin dass man an sich selbst arbeiten kann. Du kannst überwinden was du grade durchmachst!

Vor allwm musst du das nicht allein machen! Mit der rochtigen unterstützung die du dir holen musst kroegst du das hin.

Wende dich einfach an deinen hausarzt, das ist vertraulich. Er wird dich dann gut weiter vermitteln

Ich drück dir die daumen

Kommentar von Betim123456789 ,

Kostet sowas eigentlich Geld weil ich möchte das meinen Eltern nicht erzählen

Kommentar von Aurorile ,

Ein Info 

wenn du es verheimlichst ,  bist du hoffnungslos. Und irgendwann  merken es alle dass du depressiv bist. Je später du handelst , desto schlimmer

Antwort
von Schlawinikus, 28

Ist irgendwas passiert vor nem Jahr? Kannst du einen Zeitpunkt sagen, ab wann das so war, von heut auf morgen, oder schleichend...

Kommentar von Betim123456789 ,

Schleichend es wurde dann immer schlimmer also es hat vor 1,5 Jahren angefangen

Kommentar von Schlawinikus ,

Ohne Grund, oder ist etwas wichtiges passiert in deinen Leben?

Kommentar von Aurorile ,

Stell ihm keine persönlichen Fragen. Es ist privat und es kann ihm trauriger machen.  Lass es 

Kommentar von Schlawinikus ,

Wenn er nicht antworten möchte, wird er es nicht tun.

Antwort
von Aurorile, 24

Depression. Geh zum Psychologen und zwar schnell.  Hatte ich auch vor anderthalb Jahren.  Ich war drei Monate in der Klinik. Seitdem bin ich wieder glücklich und gesund. Viel Glück und gute Besserung.  Ritzen ist kein guter Weg. Kämpfe jetzt endlich und zwar schnell. 

Antwort
von Nebelmaschiene, 31

Selbstmord ist keine Lösung geh wirklich zum Psychiater

Kommentar von Betim123456789 ,

Ich hab irgendwie Angst davor ich weis es nicht würde da auch Richtig stark unter Druck kommen und hab auch sehr starke seelische Schmerzen...

Kommentar von Nebelmaschiene ,

Einem Freund von mir hat es auch geholfen ich bin mit ihm zum Psychiater gegangen. Geh vielleicht mit einem Freund oder Familienmitglied

Kommentar von Aurorile ,

Ich war auch in Psychiatrie . Und bin stolz darauf, gekämpft zu haben 

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