Frage von Knallkoeppe, 11

Benotung von nicht behandeltem Stoff?

Weder im Unterricht noch durch entsprechende Lektüre wurde in der Klasse über Bewerbung/Lebenslauf gesprochen. Für das Praktikum sollten die Schüler beide Teile fertigen und abgeben. Dann der Schock. Die Unterlagen wurden benotet. Logischerweise fielen die Zensuren recht mies aus. Ist das gerechtfertigt? Ich halte dies für eine bodenlose Frechheit. Arbeitslose werden in mehreren Stunden durch die Agentur für Arbeit in die Form von Bewerbungen geschult. .

Antwort
von SoDoge, 7

Wenn das ein Schulpraktikum ist, dann hat die Schule auch das Recht, das zur Benotung zu verwenden. Ob es Sinn macht, das nicht zu behandeln und dann zu benoten, ist eine andere Sache. Meines Wissens nach ist das rechtens.

Kommentar von Flammifera ,

Ich schließe mich SoDoge an.

Ich halte es nicht für besonders unterstützend und fördernd, wie die Schule hier vorgegangen ist, denn in meiner Schulzeit wurde dieses Thema behandelt und alle konnten sich leicht eine gute Note verdienen.

Außerdem haben sie euch mit der Benotung dieser Arbeiten nun immer noch nicht erfolgreich beigebracht, wie man es richtig macht. Das sollte sicherlich nicht das Ziel der ganzen Sache sein.

Allerdings ist gegen die Benotung wohl nichts zu machen.

In diesem Fall wäre es gut möglich, dass die Schule sich darauf beruft, dass eine Benotung bekannt war. Denn wenn etwas abgegeben werden muss, erhält man für gewöhnlich auch eine Note dafür.

Das Wissen, wie Bewerbung und Lebenslauf richtig auszusehen haben, kann man sich sowohl im persönlichen Umkreis, oder auch im Internet aneignen. Solche selbstständigen Leistungen dürfen gefordert werden.

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