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Benötige verträgliches Malaria-Mittel für Kleinkind (erhätlich Europa oder RSA)???

Frage von blumosus blumosus

hallo, ich werde mit meinem 5-jährigen im Februar für eine Woche den KRÜGER-Park (RSA) besuchen. Wer hat WISSEN u. ERFAHRUNG darüber, was WIRKT und bei Kleinkindern auch gut verträglich ist???

Für alle, die mir jetzt raten möchten, hier einen Arzt oder das Tropenzentrum aufzusuchen, danke, auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Allerdings, was man bei diesen, unseren Stellen so verschrieben bekommt, wirkt bekanntlicherweise nicht immer, und nicht immer so, wie man will. Wir haben z.B. zuletzt beim behördlichen Tropeninstitut für den Urlaub Maalox verschrieben bekommen, vor Ort stellte sich heraus, dass es am Zielort (Venezuela) gar keine Malaria gibt...(wir hatten es gottseidank noch nicht eingenommen) Grüße von der Pharma-Industrie, denn das Zeugs kostete ca. 100 Euro/Person.

Nun habe ich von Freunden gehört, dass LARIAM, das wegen seiner Nebenwirkungen und eingeschränkten Wirkung bei uns nicht mehr verschrieben wird, bei Kleinkindern viel besser verträglich ist als bei Erwachsenen. Sie geben es ihrem Kind für Familienbesuche in Ghana (ich weiß, anderer Erreger und so, deshalb frage ich ja, ob jemand sich richtig auskennt).

Jedenfalls bin ich schon 2-3 Wochen vorher in Kapstadt und könnte daher ein lokales Mittel besorgen und meinem Kind zeitgerecht verabreichen.

Ich selbst werde nichts einnehmen, da ich auch schon früher gut gefahren bin mit Moskito-Spray und -Zelt, aber bei meinem Kleinen habe ich doch etwas Angst, dieses Risiko einzugehen... DANKE !!

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Ulrikeleu Ulrikeleu

    Hallo, ich würde mit einem Kleinkind eine Region am Krügerpark aufsuchen, wo die Malariagefahr sehr gering ist. Dies wäre Hazyview oder White River. Hazyview ein perfekter Ort am Rande vom Krugerpark und zum Gate vielleicht 10 Minuten Fahrzeit. Die Mücke ist nur in der Nacht aktiv und bis zu einer Höhe von 600 Meter. Hazyview liegt über 600 Meter. Weitere Informationen findest Du hier: http://www.kruger-national-park.de/pages/deutsch/reisefuehrer/malaria-im-krueger... . Direkt im Park und dann noch im Februar ist die Malariagefahr sehr gross, weil in dieser Zeit viel Regen fällt. Die Mücken finden genügend Wasser um Ihre Eier abzulegen. Die beste Zeit ist die Winterzeit in Kruger, wenn es dort trocken ist. Gruss Ulrike PS: Fahre nach Sonnenaufgang in den Park und vor Sonnenuntergang aus dem Park! Die Tabletten haben sehr starke Nebenwirkungen, gerade für Kinder!

    Kommentar von blumosus blumosusblumosus

    vielen Dank, das Gebiet, wo wir hinfahren, ist nicht direkt im Krüger-Park sondern angrenzend - ein kleines, privates Reserve, ich weiß aber nicht genau, wo es liegt, muss ich noch rückfragen. Deine anderen Ratschläge werden wir berücksichtigen, und auch die empfohlene Homepage ist sehr informativ, danke: Bei einer Gefahr von 1:24.000 geht es ja doch vielleicht ohne Tabletten...

    Ich habe leider nur die Möglichkeit, diesen Februar zu fahren, und wenn die Trockenheit dort heuer so ist, wie bei uns im Herbst, habe ich gute Chancen auf wenig Mücken ;-))

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    Antwort von User2525 User2525

    Hatte bisher gehört, dass Malarone verträglicher bzw. nebenwirkungsärmer sein soll als Lariam, aber diese Info bezieht sich auf Erwachsene.

    Bei solchen Geschichten ist es wirklich am sichersten einfach einen Arzt aufzusuchen (wie du ja selber geschrieben hast, hattest du das bereits getan).

    Selbst wenn es hier Leute gibt, die persönliche Erfahrungen auf dem Gebiet haben (Malariaprophylaxe bei Kindern) wird dir das auch nicht wirklich weiterhelfen, da solche Infos viel zu ungenau/laienhaft sind. Also, informiere dich ausreichend bei einen fachkundigen Arzt und bilde dir anhand dessen ein Meinung.

    Ps. Hier nochmal Infos zu Malarone

    Gruß und viel Spaß

    Kommentar von blumosus blumosusblumosus

    das Problem ist halt, dass bei uns die Ärzte nur weltweit und speziell in der EU zugelassene Produkte kennen und dazu nur von der Pharma-Industrie informiert und "eingeschult" werden. Wenige haben vielleicht mal bei einem Auslands-Praktikum praktische Erfahrungen mit der Krankheit selbst und der Wirksamkeit von den neuesten, lokal entwickelten Medikamenten gemacht, daher gibt es bei uns sowas wie einen Malaria-fachkundigen Arzt nicht (siehe Erfahrungen Tropeninstitut). Da aber im GF-Forum auch viele Auslands-Deutsche oder -Österreicher registriert sind, hoffe ich auf konkrete Hinweise von jenen (und siehe da, Ulrike kennt sich sichtlich aus).

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    Antwort von MB2819 MB2819

    Mein Freund hat eine Tablettenimpfung genommen, bevor er nach Afrika geflogen ist. Die musste er einmal wöchentlich nehmen, immer am selben Tag. Einige Wochen bevor er los ist, und auch als er wieder da war, musste er die Tabletten weiter nehmen. Die Impfung kostete ca. 90 €. Für Kinder, weiß ich es leider nicht. Mal beim Kinderarzt nachfragen.

    Kommentar von Tigerkater TigerkaterTigerkater

    Eine Malariaimpfung gibt es nicht auch nicht mit Tabletten. Du meinst sicher eine Malariaprophylaxe (z.B. mit Lariam 1x/Woche 1 Woche vorher und 4 Wochen nach Verlassen des Gebietes) !!

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    Antwort von turalo turalo

    Wieso "Grüße von der Pharma-Industrie"? Das Mittel hast Du doch nicht in der Apotheke bekommen, sondern von einem Arzt.

    Hättest Du einen Apotheker befragt, hätte der sich sicherlich schlau gemacht und Dich genauestens beraten.

    Mein Mann ist Pharmazeut und berät im Bekanntenkreis gerne, wenn jemand in Länder fährt, wo man besser gegen dies und das geimpft sein sollte.

    Wenn Du mit einem Kind in ein solches Land reist, solltest Du Dich vorher mit einem Arzt in Verbindung setzen, der auch mit Kindern Erfahrungen gemacht hat. Man kann das nicht von jedem Arzt erwarten.

    Kommentar von blumosus blumosusblumosus

    Bei uns kriegt man Medikamente nur in der Apotheke, nachdem man vorher vom Arzt eine Verschreibung erhalten hat. Ist aber in Deutschland nicht anders, also kann ich dein Kommentar nicht nachvollziehen. Vom Tropeninstitut, welches die behördliche Beratungs- und Impfstelle ist, sollte man sowohl kompetente Auskunft als auch sinnvolle Verschreibungen erwarten können. Denkst du, wir hätten in der Apotheke nicht nochmals nachgefragt - weit gefehlt, die sind alle sowas von ahnungslos (und nicht nur in diesem Fall). Wenn man aber mal Hustensaft will, gibt es immer unheimlich viel zu bedenken.... Schön für dich, dass dein Mann dich berät, aber für eine GF-Antwort hat´s wohl nicht gereicht. Und ansonsten vielen Dank für deine hilfreichen Ratschläge.

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    Antwort von coeleste coeleste

    m-mittel sind so gut wie unwirksam.manchmal nützt es was,oft gar nichts. kenn mich da aus.war oft in solchen gebieten. nahm gar nichts mehr.

    Kommentar von Hardy6 Hardy6Hardy6

    kenn mich da aus...nahm gar nichts mehr.

    Wenn man also nichts nimmt, dann kennt man sich aus.

    Der ist echt gut, den muss ich mir merken.

    Kommentar von Tigerkater TigerkaterTigerkater

    So eine absolut unsinnige Antwort. Spricht für totale Unkenntnis !!!!

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