Hallo ich möchte meine Heizung umbauen und benötige dazu ein gutes Heizungschema leider habe ich noch keines gefunden vielleicht kann mir jemand weiterhelfen nun zu meinen Fachten Ich habe eine Ölheizung da ist die Steuerung für Heizung und Warmwasser ( 300l Boiler wird von der Ölheizung geladen )eingebaut und möchte das auch beibehalte neu dazu kommt ein gebrauchter Holzvergaser ( ca 25KW ) mit zwei Pufferspeicher ( 500l und 1000l ohne Register nur Wasserspeicher ) dazu kommt eine neue Solaranlage die möchte ich über einen Plattenwärmetausch er ( Schichtladesystem ) in mein HeiztSystem einbinden aber ich habe noch kein richtig gutes Schema gefunden vielleicht kann mir jemand Helfen ich bin für jeden guten Tipp dankbar
Benötige Rat zum Heizungsumbau
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EnergeizerEnergeizer
jogibaer hat im Prinzip schon richtig geantwortet. nur kenne ich z. B. keine Ölheizung die 4/4 also 100% der Energie aus dem Öl in die Heizung umsetzt. Untersuchungen des Fraunhoferinstitues haben ergeben, dass der Wirkungsgrad bei Ölheizungen in den meisten Fällen unter 80% und im Durchschnitt unter 75% liegt. Umgekehrt ist die Leistungszahl einer Wärmepumpe sehr optimistisch angegeben. Eine Luft/wasserwärmePumpe bringt in 80% der Falle eine COP von 3,5. das heißt nichts anderes, als dass unter Laborbedingungen von 2 °C Außentemperatur und 35°C Heiztemperatur mit 1kW/h Strom 3,5 kW/h Wärme erzielt werden. In der Praxis gibt es diese konstante Relation nie. Daher nutzt man die COP's zum Leistungsvergleich der Wärmepumpen und zur Zertifizierung. Bessere Werte bringen da die JAZ, die Jahresarbeitszahlen, die z. B. auch das örtliche Durchschnittsklima und die Vorlauftemperatur der Heizung mit in die Berechnungen einbeziehen. Und diese liegen bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe oft bei nur 3, d. h. im Umkehrschluss: ein Teil Strom bringt 3 Teile Heizenergie. Mit der Umwälzpumpe muss ich ihm voll Recht geben. Würde eine alte Pumpe das ganze Jahr laufen, wären schon nach keinen drei Monaten die Anschaffungskosten für eine neue Pumpe unnötig verbraucht.. Auch mit der Dämmung hat er im Prinzip Recht. Aber hier geht man davon aus. dass im Durchschnitt nur 22 % der Raumumfassung die zu dämmende Fassade ausmacht. Der Rest verteilt sich auf Fenster, Decken und /oder Dächer. Da ist es mir ein Rätsel, wie mit 80% Heizkosteneinsparung bei einer Fassadendämmung geworbenwerden kann. Wir machen Energieausweise und haben anschließend noch keinen Fall gehabt, in dem sich eine Fassadendämmung lohnt, wenn nicht ohnehin neu verputzt werden muss. Dagegen glauben noch viele Fachleute dass, die Wärme nach oben steigt. Das empfindet man so, aber es stimmt nicht. Trotzdem ist die Luft unter der Decke immer um einige Grade wärmer als bei der Fussbodenheizung am Boden. Dort erwärmt sich die Luft, sie dehnt sich aus und steigt nach oben. Dann wird die Wärme aus der Luft absorbiert und die Zirkulatuíon entsteht und treibt Schmutz und Milben durch den Raum. Also wirkt dort eine Dämmung effektiver als an eine Wand, an der die Zirkulation nach oben streicht. Eine Wand nimmt auch noch Solarenergie auf, speichert diese und gibt sie an die Innenräume ab. Eine 40 cm starke Aussenwand zu dämmen ist meistens Quatsch. Bei dünneren kann man mit Anstrichen (Thermoshield - Farbe oder auch mit Dämmputz was erreichen). Wer mal sehen will was mit den Fassaden passiert, die gedämmt wurden, der sollte man Rechtsanwalt Haera googeln und sich dann die Youtube Videos der brennenden Fassaden anschauen... Die Folgen bei einem Schul- oder Krankenhausbrand bei einer gedämmten Fassaden sind auch nicht geringer, als die nach einem Terroranschlag. Da rettet sich niemand mehr aus den Fenstern..
Keller-Decken und Speicher-Böden lassen sich billiger dämmen und sie schirmen die Solarwärme nicht ab...
und Jogibaer lääst bei 2 oder auch noch 4 cm Dämmputz viel Solarwärme durch und verhindert auch noch zu schnelles Auskühlen an der außenseite.
Er IST auf dem richtigen Weg. Gerne mache ich Dir aber auch ein Schema, das kostet Zeit und überlegung und muss schriftlich erfolgen. Schreibe mal eine Mail oder komme als Freund rüber, dann kommen wir vielleicht weiter. Ein paar Schemata könnte ich kopieren und umzeichnen.. e-Mail: feh-energie@aon.at
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jogibaerjogibaer
Warum auch alles so kompliziert?
An deiner Stelle würde ich mir eine Wärmepumpe und den Keller stellen und mit einem Wärmetauscher hinter dem Haus die Wärme holen. Diese Art funktioniert heute super und verbraucht nur noch 1/4 Energie. (Strom) Anstelle von Oel oder Holz. 4/4
Zudem brauchst du keine grossen Speicher mehr.
So fängt sparen an. Zudem würde ich mal schauen, ob es noch was zum isolieren gibt. Bei vielen Häusern, wird Wärme verschleudert, durch die Umwälzpumpe (die Neuen sind viel besser) oder die Keller Rohre noch nicht isoliert. Oder die Decke im 2. Stock lässt alles durch und die Wärme geht durchs Dach hinaus.
Für die Wände gibt es heute so Isolierputze. Die isolieren fast so gut wie Styropor. Diese Putze kannst du auftragen soviel du willst. Ab 2 cm hast du schon eine grosse Wirkung erreicht. Klar 3 oder 4 cm sind noch besser. Diese Putze bringen zudem ein angenehmes Wohnklima und wirken auch Feuchteregulierend.
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EnergeizerEnergeizer eine Luftwasser-Wärmepumpe kann ich auch außen an die Wand nageln--
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LonoMisaLonoMisa
Das machst du sicherlich alles, um Enegie einzusparen? Dann solltest du dir auch die Heizkörper einmal vornehmen. Wenn es ein älterer Bau ist, stehen diein einer Niesche unter den Fenstern .An dieser Stelle sind die Außenwände nur halb so dick, und das ist bekanntlich die größte Schwachstelle beim Wärmeverlust. Maure diese Nieschen zu, z.B. mit Yton-Steinen, dann hast du schon ein Drittel der Heizkosten eingespart.
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alexju Hallo
Ich habe keine Heizkörper sondern Fußbodenheizung Alexju
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Danke dir für die Bestätigung meiner Ueberlegungen Energeizer.
Mit 4/4, da hast du mich falsch verstanden. Ich meinte die Kosten, die eine Oelheizung mit sich bringt, wenn sie ein ganzes Jahr in Betrieb ist, inkl, Warmwasser Aufbereitung.
Diese Kosten habe ich als 100 % oder als 4/4 gemeint. Jetzt zum Vergleich eine Luft- Wasser Wärmepumpe. Da sind aufs Jahr gerechnet, grosse Einsparungen möglich. So aus Erfahrung müssten die höchsten noch 1/3 sein. Wenns ganz gut kommt nur noch 1/4 im Gegensatz zu Oelheizung. Auch hat der Fragesteller Bodenheizung. Die ist ausgezeichnet geeignet für Wärmepumpe- Betrieb.
Auch jetzt hast Du wieder Recht: FB-Heizung ist gut für eine Wärmepumpe, in dem Fall, auch, weil sie vorhanden ist.. Beim Neubau oder einer Sanierung würde ich jedenfalls auf Strahlungheizung übergehen, da dort die Vorlauftemperaturen um rund 25 - 30% geringer sind. Im vorliegenden Fall würde ich von einer hohen Vorlauftemperatur mit der Ölheizung ausgehen und mit ca. 35 - 37 °C rechnen, http://www.waermepumpe.de/fachpartner/jaz-rechner.html hinter diesem Link findest Du die Möglichkeit, die JAZ zu berechnen. Ich kam bei Luftwärmepumpen eigentlich nur bis 3,x und konnte niemal 4 Erreichen. In Österreich ist aber die JAZ von 4 Voraussetzung für eine Förderung. So erreichst Du bei 3,x ca. 1/3. In der Praxis lagen wir aber bei höchstens 1/2 und das verspreche ich mein Kunden . Wenns gut geht 1/4... Das kannst Du mit einer Grundwasser- oder Solewärmepumpe erreichen - und überschreiten. unser Alexju möchte noch eine Solaranlage. Die wird sich nach Deinen Schätzungen niemals rentieren.Denn diese bringt max. 65% einsparung , normal liegen wir bei sonst guten Voraussetzungen in Innsbruck bei etwas über 40%. Die Wärmepumpe macht 66% bei 1/3. Das möchte er in ein Schichtladesystem einbauen..... Da braucht er einen Supertrixer. Ich kenne nur vorgefertigte Speicher mit eingebauten Wärmetauschern. Das richtig "Gute" Schema wäre: die 3 Speicher und biler zu vergessen, eine Luftwärmepumpe im bivalenten Betrieb zur Ölheizung anzuschließen, wenn diese noch halbwegs gut ist und der Ölpreis noch unter ca. 1,10 € liegt. Im anderen Fall kommt er mit einer monoenergetischen Betriebsweise besser zurecht. Wenn er den Bivalenzpunkt = elektireche Zusatzheizung in Deutschland bei ca. 7°C legt, werden ca. 95% der JAZ durch die Wärmepumpe gedeckt. und 25 kW Holzvergaser... das ist dann schon ein großes Haus, damit das wirtschaftlich wird.. Er muss auch naoch die Wartung für Ölheizung und Holzvergaser dazurechnen..
Wie gesagt: Du hast zu weit über 95% Recht mit Deinen Antworten. Der rest ist Feinabstimmung, die allerdings für die Wirtschaftlichkeit einer solchen Massnahme durchgerechnet werden muss.
Dass mir (als Laie) ein Fachmann 95 % recht gibt, macht mich richtig Stolz.
Besten Dank Energeizer