Belüftung eines ungeheizten Hauses, wie machen?

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3 Antworten

Mal rein hypothetisch: das ist weniger eine Frage der Himmelsrichtung und Uhrzeit, sondern schlicht der Außentemperatur. Je kälter die Luft, desto weniger Wasser(dampf) enthält sie. Du müsstest die Lüftung also so programmieren, dass sie z.B. nur unterhalb einer bestimmtem Temperatur anspringt. Ersatzweise, falls das zu schwierig wird, einfach nachts zwischen drei und vier.

Ich schließe mich allerdings der Ansicht an, die Aktion für eher sinnlos zu halten.

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Es ist eine gaaanz schlechte Idee, ein Haus über den Winter unbeheizt zu lassen.

Die Wasserleitungen müssten entleert und belüftet werden, und trotzdem kann dann noch ein Rohr oder ein Geruchsverschluss bei Abläufen bei Frost Schaden nehmen.

Eine Zentralheizung muss auch entleert werden, oder ein Frostschutzmittel in die Rohre/das Heizwasser eingebracht werden, sonst platzen schlimmstenfallls Heizkörper, Rohre und Heizkessel.

Kondenswasser bildet sich etc. etc.....

Na ja, die Kondenswasserbildung könnte mit der Lüftung vielleicht verhindert oder wenigstens verbessert  werden.

Dazu bitte an der Nordseite in den frühen Morgenstunden (um den Sonnenaufgang herum) belüften. Dann ist die Außenluft am kältesten und enthält am wenigsten Wasserdampf. Die Innenluft dürfte aufgrund der Trägheit aufgrund der Baumassen wärmer und damit besser in der Lage sein, Wasserdampf aufzunehmen. Damit kühlst Du zwar dann effektiv das Haus und musst erst recht alle Leitungen leeren, aber nimmst auch die Luftfeuchtigkeit raus.
Insgesamt immer noch nicht empfehlenswert, aber besser als nichts.

Das Risiko bei nicht unterkellerten Gebäuden mit einer Frostschürze wäre dann aber, dass der Erdboden unter der Bodenplatte gefriert, und das sich ausdehnende Eis den Boden beschädigt.

Also: Am besten zumindest soweit oder bei Frost heizen, dass das Gebäude frostfrei bleibt.


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Die Wohnraumlüfter sollten eigentlich permanent den ganzen Tag laufen. Wenn 2 Lüfter eingebaut werden (Querlüftung) sind diese mittlerweile schon so intelligent dass diese miteinander Vewrbindung aufnehmen. Das heißt, wenn der eine rausbläst, saugt der andere an und umgekehrt. Also sehr effektiv und bei 3 Watt Verbrauch sind die Kosten eigentlich vernachlässigbar. Dennoch wäre es sinnvoll, das Gebäude auch im Winter etwas zu beheizen.

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