Hallo zusammen,
ich möchte einen feuchten Kellerraum ohne Fenster und Außenwand nutzbar machen, neben einer Raumentfeuchtung über Bautrockner soll dort auch frische Luft gewährleistet sein. Ich frage mich nun, wie ich so etwas auslege (also wie viel Luft sollte da pro Stunde ausgetauscht werden) und wie stark muss die Anlage sein (Druck). Außerdem weiß ich nicht, ob es sinnvoller ist, den Raum zu belüften oder ihn zu entlüften.
Problematischerweise sind es ca. 10 Meter bis zu einer Außenwand. Zudem muss wohl noch ein Schalldämpfer eingebaut werden, weil in den Raum ein Proberaum soll und der Krach nicht unbedingt übermäßig nach außen dringen muss.
Über Tips und Infos wäre ich sehr Dankbar!
beste Grüße!
Mh, also das Problem ist, dass die Wand hinter dem Raum möglicherweise Wasser zieht (Dahinter verbirgt sich ein Fremdgebäude). Eine Entfeuchtung des Raumes würde ich mit einem Bautrockner sowieso vornehmen. Ich kann allerdings nicht ausschließen, dass die Wand weiter feucht bleibt. Ich habe das erwähnt, weil ich dachte, dass davon mögliche Tips zur Lüftung abhängen, bzw. durch geschickte Lüftungsinstallationen auch diesem Problem begegnet werden kann.
Zur Schalldämmung: ich mache mir nur sorgen über den Schalltransport durch die Lüftungsanlage. Die Wände, etc. sind hinreichend Schallisolierend.
Der Bautrockner wird das Problem nicht lösen. Nässe wird immer nachsiggern. Also leg die 10 m für Be- und Entlüftung durch Kernbohrung und via Ventilator nach außen, was soll's. Oder nutz die vorhandene Lüftungsanlage, die offenbar besteht. Das ist langfristig biller als die Energiekosten eines Bautrockners über eine ewige Zeit.