Frage von Mama32, 70

Belohnungssystem wie macht macht man das am besten?

Also ich bin Mama von zwei Kinder mein Sohn 7 und Tochter 9 

Mein Sohnemann ist ein kleiner stur Kopf der schnell an die Decke geht und auch gerne mal Sachen ignoriert 

Unsere große ist kommt man heute nicht dann morgen Sachen hausis muss nicht sein und so 

Ich möchte gerne eine smily Liste machen aber weiß nicht genau welche Punkte man am besten einbeziehen soll ohne das es zuviel wird 

Aber es alles genau aufn Punkt bringt 

Und vorallem das der Respekt wieder kommt 

Vorallem kennen es bestimmt auch viele Eltern dieser Stände Kampf zwischen den Geschwistern siehe zickerei, hauen und und 

Kann mir vielleicht jemand Tipps geben was man am besten für Punkte setzen könnte 

Antwort
von Rockige, 31

Sollte man vom Kind bzw. den Kindern der Gruppe individuell abhängig machen. Je jünger das Kind ist, umso schwieriger ist es für das Kind ein langfristiges Ziel im Überblick zu behalten. Ein "Wenn... dann darfst du am Ende des Monats.." ist für ein Kindergartenkind ein zu langer Zeitraum.

Sollte etwas sein das es sonst im üblichen Alltag eher nicht gibt. Denn sonst ist es ja nix Besonderes.

Sollte etwas sein das das Kind tatsächlich interessiert. Bei unserem Nachwuchs zog in der Windelentwöhnungsphase beispielsweise "Für jede Stunde ohne Windel und ohne Pipiunfall bekommst du 20 Cent" - Weil wir wussten das der Nachwuchs auf ein bestimmtes Lieblingsspielzeug hin sparen wollte. Man könnte auch eine gemeinsame Eltern-Kind-Zeit einplanen als Belohnung. Oder ein Besuch in der Eisdiele oder im Zoo oder ähnliches. Hauptsache das dieses Ziel für das Kind interessant ist.

Man sollte es konsequent durchziehen und nicht immer mal wieder ein Auge zudrücken, sonst verliert die Aktion an Ernsthaftigkeit.

Wenn man merkt das das Kind sich nicht daran stört, kein Interesse daran hat, dann muss man umplanen oder es ganz anders - ohne diese Sticker(odersonstwie)-Liste lassen.

Beispiel: Ich habe schon erlebt das weitläufige Bekannte dies mit ihrem Sohn versuchten. Über den Tag verteilt hieß es dann auch entsprechend "X, denk an die Krönchen! Benimm dich"... und das Kind grummelte leise vor sich hin "Blöde Krönchen, die sind mir so egal" und machte den selben kindertypischen Blödsinn weiter.

Antwort
von kiniro, 13

Vorneweg: ich halte nichts von Belohnungssystemen. Sie dienen höchstens der Konditionierung, aber nie einer echten Motivation.

Bist du nicht ebenfalls ein Sturkopf, wenn du unbedingt möchtest, dass gerade jetzt etwas Bestimmtes erledigt wird, obwohl es auch warten könnte?

Respektierst du deinen Sohn und seine Grenzen, die er dir sehr deutlich zu zeigen scheint?

Des weiteren versuche mal beide Kinder nicht miteinander zu vergleichen. Sie haben nämlich unterschiedliche Charaktere und Bedürfnisse.

Da die Kinder nicht mehr ganz klein sind, würde ich mich weitestgehend aus deren Streitereien heraushalten und das auch so sagen.

Noch ein Nachteil des Belohnungssystems: irgendwann reichen Smilies und Kleinigkeiten nicht mehr aus.
Zudem werden dann die Sachen nur noch gegen Belohnung aber nicht mehr, weil das Kind es so möchte gemacht.

Antwort
von habakuk63, 28

Wir haben es für die Kinder eingeführt, als alles an uns hängen blieb.

1. Wir haben eine Liste ALLER Tätigkeiten im Haushalt erstellt und eine(n) verantwortlichen eingetragen, der diese Tätigkeit zu bestimmten Zeiten durchführen muss.

2. Wir haben einen Wert (Sterne) für diese Tätigkeiten vergeben, wenn Sie zusätzlich, freiwillig durchgeführt werden

3. Für bestimmte, nicht den Kindern zugeordnete Tätigkeiten, haben wir auch Sterne festgelegt und vergeben wenn ein oder alle Kinder dabei freiwillig, spontan, geholfen haben

Ebenso wurde vorher festgelegt für wie viele Sterne bestimmte Vergünstigungen einzutauschen sind. Z.B. 50 Sterne ein Kinobesuch, etc.

Damit haben wir vor Jahren begonnen und halten es heute noch bei.

Kommentar von Mama32 ,

Also kann man solche Liste doch mit mehreren schwer Punkten versehen weil mir wurde gesagt mal soll nicht soviel Punkte bewerten 

Sonst wäre es zuviel 

Kommentar von habakuk63 ,

Ja natürlich kannst du es mit einer Schwerpunktliste machen. Wichtig ist, dass alle wissen was kommt.

Antwort
von sozialtusi, 38

Wozu möchtest Du das nutzen? Und was versprichst Du dir konkret davon?

Kommentar von Mama32 ,

Damit es Zuhause einfacher wird 

Die Kinder auch lernen sich an Sachen zu halten 

Ohne Stress und all diese Sachen 

Kommentar von kiniro ,

Träum weiter - besonders, wenn du an dieser Art Umgang festhalten willst.

Bevor du versuchst, deine Kinder verändern zu wollen, überlege mal, was du anders machen könntest (verhaltensmäßig).

Kommentar von sozialtusi ,

Allgemein "damit es einfacher wird" macht das ehrlich gesagt keinen Sinn.  

Ich finds zum Teil sinnvoll, wenn es um ein ganz konkretes Problem geht. Ganz beschränkt. Daher fragte ich...

Antwort
von Krabapell, 34

Eine Beschreibung des Problems wäre hilfreich! :)

Kommentar von Mama32 ,

Meine Beschreibung ist weg sorry 

Kommentar von Krabapell ,

Ahh, das erklärt einiges :)

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