Bellt meine Hündin aus Angst und wie kann ich es ihr abgewöhnen?

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11 Antworten

Hallo,

Das hat mit Deiner Frage weniger zu tun, aber es sind sowohl interessante als auch wichtige Informationen.

Ein Welpe und auch ein erwachsener Hund geht nicht spazieren. Ich hab über das
Thema, wieso ein Hund Probleme hat, spazieren zu gehen und seine
Geschäfte draussen zu verrichten, -also eine entfernt ähnliche Frage-
Folgendes geschrieben:
Der Welpe verhält sich völlig normal.
Mach Dir keine Sorgen. In der Natur ist es so: die Hundemutter macht
die Hinterlassenschaft der Welpen sofort weg (leckt sie auf bzw. frisst
den Kot), weil durch den Geruch Feinde angelockt werden können.
Aus Sicht des Welpen besteht seine Welt aus folgendem:
1.Umfeld: Sicherheitszone = im Haus
2.Umfeld = um das Haus herum, in der Regel ein Garten oder eine Rasenfläche gegenüber
3.Umfeld = die große weite Welt außerhalb des Hauses und des Gartens (bzw. wie bei euch der Fläche gegenüber)
Dieses zu wissen, halte ich für wichtig. Denn somit erklärt sich auch
das Verhalten Deines Welpen.Wenn die Welpen noch Welpen sind - und das
ist bis zum 5./ 6.. Monat der Fall- (ab dann sind sie Junghunde) halten
sich alle Rudelmitglieder in der Regel rund um die Sicherheitszone 1
auf.
In der Natur wäre das die Wurfhöhle und ein paar Meter rundherum.Die
Mutter wäre ständig in der Nähe und wenn sie auf Jagd unterwegs wäre,
wäre eine "Tante" oder sonstiger Hilfshund da und würde auf die Welpen
aufpassen im Sinne von, daß keiner der Kleinen die unsichtbare Grenze
rund um die Wurfhöhle verlässt. Verstehst Du?
Aus dieser Sichtweise eines Welpen verhält der Mensch sich vollkommen unlogisch und bringt ihn damit (unabsichtlich) in Gefahr:
die Menschen meinen immer, die Hunde würden ab der 8. Woche oder ab dem Tag wo sie zu ihnen kommen, das Bedürfnis haben,
"spazieren zu gehen".
Das ist aus meiner Sicht nicht korrekt.
Keine Hunde/Wolfsmutter würde ihre Kleinen spazieren führen.
Das wäre viel zu gefährlich. Und bedenke mal, wieviele Hunde in ein und demselben Revier wohnen.
Das passiert erst viel später. Bis zum 5. bzw. 6. Lebensmonat würde
in der Natur (und so machen es auch unsere Haushunde) die Verständigung
(Kommunikation) eingeübt werden. Erst danach dürften die Kleinen
/Junghunde mit auf die Jagd gehen.
Vorher kann kein Rudel riskieren, daß die Beute entwischt, weil einer
der Welpen/Junghunde zu laut ist oder sich sonst nicht "jagdkonform"
verhält.Das heisst, die Hunde-Mutter setzt Grenzen und die Kleinen
lernen, die zu akzeptieren.
Ist ja bei Kinden auch so ähnlich.Was bedeutet das nun für euch? Du solltest immer an den gleichen Platz zum Lösen gehen.
Außerdem solltest Du Deinen Hund da hin tragen - und der Hund zeigt
es Dir durch sein Verhalten auch an- weil es bedeutet: "Ich hab Dich als
meinen Welpen wortwörtlich im Griff, aber ich beschütze Dich dadurch!"
Ist das so nachvollziehbar?
Der Welpe wird nach und nach in kleinen Schritten lernen, mit Dir zu
gehen. Denn solange er so jung ist, steckt der natürliche Folgetrieb in
ihm. Er darf den Anschluß an sein Rudel nicht verlieren, da er sonst tot
ist. Der Hund kann ja nicht wissen, daß er nicht in Gefahr schwebt und
wir Menschen dafür sorgen daß er nicht verloren geht und obendrein auch
noch Aldi dafür sorgt, daß das Futter niemals ausgeht ;-)
Um für den Welpen klar und deutlich zu machen, daß er Dir vertrauen
kann (woher soll er das wissen, wenn Du es ihm nicht beweist?)
mache es bitte wie folgt: übe alles, was er können und lernen soll, zuerst zuhause ein.
1.Gehe immer zur gleichen Lösestelle
2.Trage Deinen Hund dort hin und auch wieder zurück
3.Übe zuhause in Deiner Wohnung mit ihm das Tragen vom Halsband.
Rufe ihn zu Dir her oder locke ihn mit einem Leckerchen. Spiele mit
ihm, solange er das Halsband um hat. Dann erreichst Du eine positive
Verknüpfung und er wird das Halsband toll finden. Nach ein paar Tagen
klickst Du die Leine an das Halsband und legst ihm das dann um. Spiele
dann wieder mit ihm. Nimm im Spiel ganz kurz das Ende der Leine in die
Hand. Wird die Leine straff, lass sie fallen. So erreichst Du, daß Dein
Hund diese Beschränkung seiner Freiheit als positiv empfindet.
Und Du erreichst ebenfalls, daß er niemals ein Leinenzieher wird, weil er es schlicht nicht lernt.
Wenn Du mit dem Spielen an der Leine fertig bist, nimm Deinen Welpen,
leg Dich auf eine Decke (am besten die, die später auch sein fester
Liegeplatz werden soll, weil es dann dort schon angenehm nach Dir/euch
riecht und dieses eine klare Aussage für den Welpen und einen
Wiedererkennungswert hat)
Danach gib Deinem Welpen positive Zuwendung. Streichele ihn, taste
ihn dabei ab, schaue ihm in die Ohren, untersuche die Augen, schau Dir
die Zähne an. Dabei kannst Du nachschauen, ob er irgendwo eine Zecke hat
oder ob er sonst irgendwas hat. Durch das Abtasten erreichst Du, daß es
für Deinen Welpen normal wird, sich überall anfassen zu lassen. Das ist
eine gute Basis für spätere Besuche beim Tierarzt oder wo immer fremde
Personen Deinen Hund anfassen wollen oder müssen. Wünsche euch ein
entspanntes Zusammenleben und viel Spaß mit dem Hund.
Buchtipp: "Vom Welpen zum Familienhund" von Jan Nijboer. Lohnt sich sehr!
Viel Spaß mit Deinem Kleinen!
Das was ich über Welpen und deren Weltsicht schrieb, kannst Du zu 100% auf einen erwachsenen Hund übertragen.

Viele Grüße Jesska

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Nun ja. Ob nun aus dem Aus- oder dem Inland:

Ein Tier dessen Vorgeschichte unbekannt ist und das sich so verhält zeigt deutlich dass es Misshandlungen ausgesetzt war. 

Da hilft zunächst mal wie schon besprochen Vertrauen aufzubauen. Und zwar sehr grundsätzliches und tiefes. Das braucht seine Zeit. Die Hundeschule wird Euch da gute Dienste leisten können. 

Ansonsten habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht mit so einem Tier täglich zwei Mal Unterordnung zu üben. Also die ganz normalen Übungen die bei Fuß - hier unbedingt unberechenbare Wege einschlagen, darauf achten dass das Tier sich ständig geschützt und beachtet fühlt. Danach Zeit für die Geschäfte. Dann noch mal von vorne und nun auch versuchen sitz, platz. Hier jeweils die Leine los lassen und ein wenig vom Tier weg gehen. Dabei darauf achten wie es sich verhält.

Du wirst in der Hundeschule lernen Angst von Unsicherheit zu unterscheiden. Das ist wichtig um dem Tier während der Unterordnung Sicherheit vermitteln zu können. 

Dass wir uns nicht missverstehen: Bei der Unterordnung geht es nicht um Dressur sondern darum dem Tier Sicherheit und Zuverlässigkeit zu vermitteln. Das braucht.

Ebenfalls gute Erfahrungen habe ich damit gemacht ab jener Zeit wo sich das Tier so sicher fühlt dass es tief schläft mit meinem Körper seinen Rücken zu schützen. Mit Glück werden dann schlimme Träume zugelassen. So kann Mensch ein wenig Einblick in die Vergangenheit des Hundes bekommen. Und durch die schützende Anwesenheit diese schlechte Erfahrung in den Orkus der gewesenen Vergangenheit verbannen.
 Daran ist aber in der Regel frühestens nach drei Monaten zu denken.

Ich habe übrigens nie mit Belohnung oder Geräuschen gearbeitet. Dafür habe ich mir antrainiert immer den Hund wahrzunehmen. 

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 12:49

Das klingt super hilfreich und interessant! Vielen Dank! Darf ich fragen, ob du es sinnvoll findest, auch jetzt schon mal Besuch herzubeten damit sie es kennenlernt? Oder sollten wir ihr vorerst Zeit geben sich an alles zu gewöhnen. Ich bin mir unsicher ob sie ruhig alles kennenlernen darf, oder ob man sie damit überfordert und Ihr zeit geben sollte alles "alleine" zu erlernen. Nicht, dass sie hinterher wirklich niemanden mehr akzeptieren mag.
Ich hoffe, du verstehst was ich meine!
Liebe Grüße!

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Bei einem Hund aus dem Tierschutz, der auch noch gar nicht so lange beim neuen Besitzer ist, würde ich nicht von Revierverteidigung ausgehen ! 

Wahrscheinlich ist bei dem Hund die Vorgeschichte nicht bekannt und die Hunde aus dem Tierschutz haben oft traumatische Erlebnisse, die sie mit bestimmten Menschen (Aussehen, Körperhaltung) verbinden.

Wir haben einen Hund aus Griechenland, der ebenfalls sehr freundlich auf die meisten Menschen zugeht. Trotzdem gibt es immer noch Situationen (auch nach fast 10 Jahren noch), wo ihn das Aussehen bestimmter Personen, eine Körperhaltung o. Ä. offenbar an alte Erlebnisse erinnert und dann wird auch gebellt.

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 12:46

Ich habe etwas sorge, dass sie das bei Familienmitgliedern hat! Wie bekommt ihr das denn in den Griff!? Danke für die Antwort :)

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Hallo Bfly2111, schön, dass Du einem Hund aus dem Tierschutz ein Zuhause gibst. Alles ist für euch beide noch ungewohnt und neu. Nimm Dir die Zeit, um zu lernen Deinen Hund zu verstehen. Gib Deinem Hund die Chance, Vertrauen zu Dir aufzubauen. Du bist sein ganzer Halt, die frühere Umgebung ist weg, die Hundekumpels auch. Aber Du bist da. Ich habe auch einen unsicheren Hund. Mein Hund ist zwar von Welpe an bei mir, aber ich habe ihm viele Jahre lang nicht genug Sicherheit vermittelt und er konnte sich nicht an mir orientieren. Mein Hund zum Beispiel macht auch heute noch mit 11 Jahren einen Unterschied, wenn wir jemandem Fremdes begegnen. Treffen wir jemanden und ich sage nur "Hallo" und schicke meinen Jessie dann zum "Hallo sagen", dann geht er in 8 von 10 Fällen nicht hin. Ich lasse ihn das selbst entscheiden, zwinge ihn zu nichts. Die Schleppleine bleibt immer locker. Wenn wir aber jemanden Fremdes treffen und ich gebe demjenigen die Hand, sage Hallo und schicke meinen Hund dann zum "Hallo sagen", dann geht er in 9 von 10 Fällen hin und der fremde Mensch darf ihn streicheln, füttern und ganz oft auch richtig durchknuddeln. Und er geniesst das dann sehr. <3 Der Grund dafür ist: ich habe den fremden Menschen aus Hundesicht „im Griff“ und damit die Situation geklärt. Also habe ich meinem Hund die für ihn nötige Sicherheit vermittelt. Da Dein Hund vermutlich ein Straßenhund war, war er jeden Tag mit Nahrungsbeschaffung und Überleben beschäftigt. Ich arbeite mit meinem West Highland White Terrier nach dem Prinzip von Natural Dogmanship ® . Bei diesem Prinzip geht man gemeinsam mit seinem Hund auf „Jagd“, auf Ersatzjagd. Man „jagt“ einen Futterbeutel. Über den gefüllten Futterbeutel vermittelst Du Sicherheit. Du verwaltest die Ressourcen, nämlich Futter. Wenn Du übst, achtest Du darauf, dass niemand anderer an den Beutel geht – zumindest am Anfang. Du weißt also aus Sicht Deines Hundes, worauf es im Leben ankommt. Man füttert den Hund an, gibt ihm also für ca 1 Woche sein ganzes Futter aus dem Beutel. Dann wirft man den Beutel und wartet, ob der Hund ihn bringt, also apportiert. Achte dabei darauf, dass Dein Hund mitbekommt, dass nur Du den Beutel öffnen kannst. Und beim ersten Werfen würde ich eine Schnur an den Beutel machen, damit Dein Hund nicht mit dem Beutel abhauen kann. Ich empfehle Dir folgendes Buch von Jan Nijboer „Hunde verstehen“ und „Hunde erziehen mit Natural Dogmanship“ Ich schreibe gleich noch einige Infos mehr. Viel Spaß beim Ausprobieren. Du wirst staunen, was für eine tolle Beziehung und Bindung Du zu Deinem Hund und Dein zu Dir aufbauen werdet. Grüße von Jesska

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Einen, aus Rumänien hierher gebrachten, Hund aus dem Tierheim darf man genauso wenig derart viel zumuten, wie einem in Deutschland geborenen Tierschutzhund!

Eine Woche ist viel zu früh für derartige Aktionen mit dem Hund. Die Eingewöhnung und der Vertrauensaufbau mit Euch - den neuen Haltern und Gruppenmitgliedern hat noch nicht statt gefunden.

Anfänglich steht der Hund noch unter so starkem Stress, daß er sich komplett zurück hält. Dann aber - muß er sich seiner Art gemäß - selbst einen Sicherheitsraum schaffen - wenn Ihr Hundehalter das nicht übernehmt.

Daraus können sich sehr gefährliche Situationen entwickeln - auch für die Jugendlichen an Deinem Arbeitsplatz !

Denn Angst und nicht ausweichen können ist die häufigste Ursache wenn Hunde - von ihnen unverschuldet - schwer zubeißen!

Also Bitte (!) Holt Euch umgehend beste Informationen wie ihr mit der Hündin umgehen müsst, so daß ihr der Hündin immer (!) einen Sicherheitsraum schafft vor allem was sie ängstigen könnte.

Bitte nur noch mitnehmen zum Arbeitsplatz wenn Du durch einen sehr guten Hundeverhaltensexperten die Grundlagen eines besichernden Umganges für die Hündin gelernt, begriffen hast & auch sicher, immer anwenden kannst!

Rufe bei dem Tierschutzverein an und frage nach ob diese einen derartigen, gut geeigneten Trainer für Eure Hündin kennen und empfehlen können. Wenn von da nichts kommt, dann bitte umgehend:

IBH-hundeschulen und Eure Postleitzahl in die Suchmaschine und bei den angegebenen Adressen umgehend anrufen, Termin ausmachen bei Euch vor Ort. 

Hier im Internet kann Euch niemand wirklich beim Erkennen der Ursachen, sowie beim Lernen des Umganges mit solchen und Hunden überhaupt Hilfestellung geben.

Ein Beißvorfall ist schnell passiert und es ist immer (!) der Hundehalter schuld und nicht der völlig überforderte Hund!

Viel Vernunft, Empathie und noch viel Freude mit Hund wünsche ich Euch.

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 19:36

Vielen dank! Genau das ist auch unsere Sorge. Das wir eben große Fehler machen. Deshalb beginnen wir morgen bereits mit einem Trainer! Ich danke vielmals für die Hilfe!

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Evtl. hast du selbst etwas damit zu tun. Ich persönlich finde es viel zu früh nach nicht mal einer Woche einer großen Gruppe Menschen auszusetzen. Das kann sie total überfordert haben und die Haushälterin hat das Faß einfach zum überlaufen gebracht. Wahrscheinlich ist nichts über die Vorgeschichte bekannt und Tiere brauchen erst einmal ihre Ruhe und müssen sich gewöhnen, an dich, deinen Partner, das neue Umfeld. Du bist noch nicht ihre Bezugsperson, da ist noch kein grenzenloses Vertrauen aufgebaut.

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Kommentar von fillliner
26.02.2016, 11:20

stimmt so nicht...der Hund sollte von anfang an überall mit hin, und direkt den normalen Ablauf zu Hause mitbekommen!

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:22

Kann ich absolut unterschreiben! Leider war es an dem Tag nicht anders möglich. Ich habe nun endlich Urlaub und kann ihr mit viel Geduld alles zeigen und werde sie vorerst nicht mit zur Arbeit nehmen müssen! Danke dennoch für die Antwort!

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:28

Das werden wir haben! Alleine durch meinen Beruf, bringe ich viel Geduld und Empathie mit! Danke euch für die Antworten!

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toll das du deinen Hund mit zur Arbeit nehmen kannst! Vielleicht sollte die Haushälterin deinen Hund mit Leckerli bestechen, aber mit aller gebotenen Vorsicht.

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:26

Ja das war mir auch sehr wichtig! Sonst hätten wir uns keinen Hund geholt, wenn er nur alleine zuhause wäre :-) Ja, das werden wir nach einer guten Eingewöhnung sicher mal versuchen. Aber vorerst würde ich ihr gern mehr Sicherheit bieten! Danke für deine Antwort!

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Das ist Unsicherheit. Das abzutrainieren dauert ubd bedarf hilfr vom Fachmann.

Am besten geht ihr in eine Hundeschule, dort sind meist Leute die wissen wie man solchen Hunden begegnet und was ihr machen könnt. 

Bitte kein Druck ausüben. Das verschlimmert alles nur 

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:23

Vielen Dank! Mittwoch sind wir das erste mal in der Hundeschule und werden uns aus erster Hand Hilfe holen! Das ist uns auch sehr wichtig!

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Ich würde den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen, da er viel zu unsicher ist. Richte ihm zuhause eine Box ein. Darin kann er sich zurück ziehen und zur Ruhe kommen. Sorg dafür, daß niemand ihn dort stört, auch nicht die Kinder. Hunde lieben Höhlen, weil sie ihnen Schutz bieten.

Ich bin sicher, daß Dein Hund aus Unsicherheit bellt und knurrt. Du solltest sofort anfangen, sein Vertrauen zu gewinnen, damit daraus kein Angstbeisser wird.

Viel Erfolg und schreib mal wie sich das bei euch entwickelt hat.

Grüße Jesska

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Hallo....erst mal, toll !!! Ein Hund aus dem Tierschutz ist das beste was man machen kann, habe selbst so ein armes Tier aus dem Libanon.

Das verhalten deines Hundes ist tatsächlich Revierverteidigung, ein sg. territoriales Verhalten. Schau hier mal rein:

http://das-hundetraining.de/infos-links/territorialverhalten/

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:25

Vielen Dank! Für uns war auch sofort klar, dass wir einem Hund aus dem Tierheim helfen werden. Danke für den Link, werde mich einlesen!

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Kommentar von YarlungTsangpo
26.02.2016, 18:37

Mit Territorialverhalten hat das in der Frage geschilderte nichts zu tun. Eher mit Individualdistanz des Hundes und dessen Sicherheits- respektive Unsicherheitsempfinden.

Zudem ist in dem Link der Trainingsansatz zum Territorialverhalten nicht zutreffend.

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Mit gaaaanz viel Geduld und Liebe! Wer weiß, was dieses Tierle schon Übles erlebt hat!!! Erstmal muss sie Dir und Deinem Freund voll vertrauen.

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Kommentar von Bfly2111
26.02.2016, 11:18

Ich danke Dir! Das werden wir definitiv haben. Ansonsten bellt sie auch gar nicht. Wie üben schon mal 10-15 Minuten alleine zu bleiben, dann schläft sie einfach und freut sich wenn wir wieder da sind. Ich denk, sie ist lernfähig. Und wenn Sie Zeit braucht, wird sie die bekommen. Hatte nur so sorge, dass sich das bellen plötzlich "einschleicht". :-)

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