Über das oben genannte Thema muss ich ein Essay schreiben. dh ja viel eigene Meinung, paar Literaturquellen...
Von Verhältnissen geprägt & verändert 8 allg menschlche erfahrungen 8 jugendliche unbändigkeit lebensfieber widerfinden tragödie, verlangen, bestreben
identifizieren, distanzieren 9 handbuch 9
teufelspakt ausbruchssehnsüchte 11 eigennutz moral – gott satan macht besitz reichtum sex abenteuer erfolg ruhm wissen erkenntnis 12 Christophe marlowe theater 15 Sinn der Schöpfung, Stellenwert des Bösen, Bildelt des christlichen & antiken Mythos, -> weltgeheimnisse 39 mensch zwischen gott u teufel ganzer kreis d schöpfung. Himmel zur hölle Vorspiel Theaterdirektor 240ff missgriff der schöpfug oder krone der schöpfung 41 faust erlebt, was die ganze menschheit als einzelne erleben faust als extremwert
klassikbuch
Faust warnbild Goethe: wohin übermenschentum führt: rückfälle, irrtümer, gottverlassenheit
Faust – bleibt er sich selbst treu, betrügt er Gretchen (walpurgisnacht: hexe)
Sehen, wo die Charaktere nicht sehen können-> handbuch
durch seinen großen absatz wurde damals die deutsche sprache geprägt (sprichwörter und kommasetzung) - gedichtform ist einprägsam zu lesen - drama ist komplett in reimform - thematik gemischt (nicht nur liebesgeschichte oder philosophendrama -> viele interessensgruppen werden angesprochen) - verhältnismäßig einfach zu lesen
fällt wem noch was ein? wieso habt ihr Faust I 'gerne' gelesen?
Über die verschiedenen Themen wollte ich auch schon schreiben bz habs auch stückchenweise schon hinter mir. Aber ich weiß nicht, ob ich's vergleichen soll... Essay hat ja hauptsächlich eigene Meinung, ist aber auch wissenschaftlich angehaucht. Soll ich das irgendwie vergleichen von wegen... Studien suchen & dann bspw 'Von einem Großteil der Jugend werden Fantasyromane, in denen sich alles um Magie und das faszinierende non existentielle dreht, geradezu verschlungen. In der Tragödie Faust haben wir es auch mit geheimnisvollen Kräften zu tun. (dann das gleiche mit zB Liebesromanen. Bsp mit Gretchen & abschließend halt irgendwie:) Goethes Klassiker vereint also sowohl die Interessen der heutigen Jugend, als auch die Interessen der älteren Generation. Er deckt nahezu jedes Genre ab und dadurch kann er nur interessant für absolut jeden sein
Oder lieber kein Vergleich mit heutigen Genres?
Mit den essenziellen Dingen ist es so eine Sache. Man kann diese nicht mit Worten ausdrücken. Man kann sie nur erfahren. In sich selbst. Goethe war dort: „Mehr Licht“... Die Studien, auf Du verweist auf Studien, wonach ein Großteil der Jugend Fantasyromane, in denen sich alles um Magie und das faszinierende non existentielle dreht, geradezu verschlungen werden, stellen das symptomatisch fest und werfen Fragen auf, die wieder zum Anfang führen.
Nicht nur Jugendliche. Jugendliche haben nur ihren Zugang noch nicht ganz verloren. Sie suchen. Das ist auch die Gefahr, dass sie auf falsche Wege kommen. Nur, was sind die richtigen Wege? „An den Früchten sollt Ihr sie erkennen“ (schon mal gehört?)
Wie Du richtig schreibst: 'Goethes Klassiker vereint also sowohl die Interessen der heutigen Jugend, als auch die Interessen der älteren Generation.' Aber er deckt nicht einfach ein Genre ab usw. sondern er lüftet auf seine eigene Weise den „Vorhang“ und gibt einen kleinen Blick frei ins „beyond“. DAS ist es was fasziniert. Die Abenteuer- und Heldengeschichten sind einfach nur die spannende Verpackung wie die Kung Fu- Szenen im Film Matrix und wenn man sie schon kennt, sind sie langweilig. (deshalb lief Teil 2 und 3 nicht mehr so gut)
In unserer Welt der Verstandesrealität versuchen wir alles zu erklären, analysieren, in Schubladen zu packen usw. So arbeitet nun mal unser Verstand (assoziatives Denken) und so ist die westliche menschliche Zivilisation konditioniert (christlich und kartesisch - cogito ergo sum). Wir brauchen Formen (Symbole, Bilder, Worte, Sprache...) und sind in ihnen verstrickt. Kommt man hier heraus, öffnet sich der "Vorhang". Den meisten bleibt es verborgen.
Nun denn. Dein Essay, vor allem wenn Du eine gute Note erhalten willst, muss dieses Format bedienen. Also denk Dir Schubladen (Systematik) aus, die möglichst wissenschaftlich klingen und tue die aus dem Faust sezierten (Analyse) Stückchen da hinein (so, wie 'Wagner'). Das wird Deinem Lehrer gefallen (er ist auch so konditioniert). Ein Tipp zur aktuellen Finanzkrise: Faust 2. Teil, Lustgarten- Szene.
Nur, den Faust wirst Du so nicht erfassen. Aber das sagte ich bereits. Vielleicht ist es Dein Einstieg in’s Mysterium?
Muss mich in meinem Essay nur mit Faust I beschäftigen. Faust II hab ich noch nichtmal gelesen, weil wir am Montag erst mit Faust I fertig geworden sind. Der zweite Teil gehört auch nicht zum Lehrplan, aber mal schaun, ob ich mir den nicht auch mal zu Gemüte führe
Jedenfalls ein großes Dankeschön für die Tipps. Bin jetzt nicht mehr so ratlos wie am Anfang (: