Ich habe eine Wohnung im Landkreis München. Meine Mieterin wünscht die Zusendung von Belegen zur Nebenkostenabrechung.
Diesem Wunsch bin ich einmal nachgekommen.
Nunmehr wünscht meine Mieterin nochmals die Zusendung weiterer Belege. Ferner wurde verlangt, dass die gesamten Abrechungsunterlagen der Jahre 2011 - 1996 ihr in Ihre Wohnung überbracht werden (es handelt sich um umfangreiche Abrechungsunterlagen einer WEG mit ca. 110 Wohnungen).
Ich habe dargestellt, dass die Gesamt-Abrechung des Jahres 2010 in den Räumlichkeiten der Verwaltung eingesehen werden kann (die Verwaltung sitzt in München und ist ca. 20 km von der Wohnung entfernt sowie gut per Auto bzw. öffentlichem Nahverkehrsnetz der Stadt München zu erreichen). Alternativ habe ich dargestellt, dass die Mieterin die angeforderten Unterlagen bei sich in der Wohnung einsehen kann und die Kopien selbst anfertigt. Ich bin privater Vermieter und habe keinen Kopierer.
Nunmehr droht meine Mieterin, keine Heizkosten mehr zu zahlen.
Wie soll man sich in so einem Fall verhalten?
Danke für die Antwort: Nur was mache ich, wenn ich das Recht zur Einsicht sofort zugestehe.
Der Mieter will nicht zur Verwaltung fahren und stellt weitere Forderungen.
Ich sage, ich bringe dem Mieter die gewünschte Unterlagen zur Einsicht in seine Wohnung. Er kann diese dann selbst kopieren.
Dann stellt der Mieter wieder weitere Forderungen und will die Nebenkosten nicht mehr bezahlen.
Was soll man tun?