Belastung für Hund?

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3 Antworten

Hallo,

es ist doch wunderbar, wenn ein Paar es schafft, sich nicht um den Hund zu "streiten" (meist sogar, ohne dabei Rücksicht auf das Wohl des Tieres zu nehmen), sondern sich die Betreuung "teilt".

Der Hund hat zu jedem eine Beziehung aufgebaut und ihm kann man, noch weniger als einem Kind, klarmachen, warum die eine Bezugsperson plötzlich nicht mehr da ist und fehlt.

Es wird den Hund nicht belasten, wenn er regelmäßig auch Kontakt zum Partner hat - eher im Gegenteil, es tut dem Hund gut, diese Person nicht zu verlieren.

Und auch ansonsten ist es immer sehr praktisch und hilfreich, jemanden zu haben, der sich - z.B. für einen Urlaub oder Notfall - verantwortungsvoll um den Hund kümmern kann und den der Hund schon gut kennt und eine Beziehung zu ihm hat.

Gutes Gelingen

Daniela

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Hallo, ich kann Deine Frage schon verstehen. Natürlich ist ein Hund traurig, wenn sein vertrautes "Rudel" sich auflöst, denn es gibt ihm Sicherheit, Geborgenheit, Wohlgefühl.
Eine Trennung ist für einen Hund immer schwierig, ähnlich wie für Kinder auch. Er vermisst die fehlenden Mitglieder, denn zu ihnen hat er ja auch jahrelang eine Verbindung gehabt. Hunde lieben ihre Rudelmitglieder meist abgöttisch, auch wenn sie manchmal leichte Favoriten haben. Wenn jemand plötzlich nicht mehr da ist, ist es für sie wirklich schlimm, sie trauern nicht selten, viele ganz unbemerkt, manche verweigern sogar Futter etc.

Wenn Dein Ex-Partner mit dem Hund nach wie vor vielleicht sogar regelmäßig Kontakt hat, dann ist das mit dem Hund sicherlich eine große Freude. Er wird auch lernen, dass der jeweilige Abschied nicht für immer ist, so dass der Trennungsschmerz sich in Grenzen halten wird und die Freude beim Wiedersehen groß sein wird.

Toll auch, dass Du den Hund weiterhin behältst, und er nicht im Tierheim landet. Auch keine Selbstverständlichkeit heutzutage.

Und wenn Dein Ex-Partner auch weiterhin für ihn da ist, dann ist das doch ein gutes Zeichen für den Hund- noch jemand, der im Notfall mal aushelfen wird bei Krankheit, Urlaub, Jobstress...

Insofern- absolut richtige Entscheidung. Hat nur Vorteile für alle Seiten.

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Ich fände das Klasse, wenn ihr das so regeln könnt. Auch für Notfälle braucht man eine vertraute Person.

Ist bei uns eigentlich auch so, die Kinder wohnen längst nicht mehr zu Hause, aber holen den Hund ab zu Wanderungen oder nehmen ihn mit wenn wir krank sind oder mal weg gehen wo der Hund nicht mit kann.

Das ist eine wunderbare Option.

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