In unserem Wohngebiet treffen sich täglich 10 - 12 Jugendliche.von ca. 14:00 bis 23:00 Uhr. Sie unterhalten sich lautstark, balgen sich auf der Straße, rauchen und werfen anschließend ihre Kippen und ihren gesamten anderen Müll wie Zigarettenschachteln, Flaschen, Pizzakartons usw. auf die Straße oder in die Gärten. Ein Gespräch mit den meist 14 bis 16 jährigen Jugendlichen blieb erfolglos. Auch das Jugendamt wollte oder konnte nicht helfen. Ich möchte auch nicht dauerend die Polizei rufen. Aber wie können wir erreichen, dass wieder Ruhe einkehrt? Wie können wir es ihnen z.B. vermießen? Auch andere Anwohner fühlen sie beläßtigt haben aber Angst etwas dagegen zu tun.
Belästigung durch mehrere Jugendliche in unserem Wohngebiet. Was tun?
Antworten (7)
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2Antwort von
norabella Polizei und peng! Ich arbeite mit Jugendlichen (Heimerziehung) und so manches Mal geht es einfach nicht anders. Die Polizei kann helfen und ist für solche Dinge zuständig. Und keine Angst - in den Knast kommen sie garantiert nicht so schnell. Da sind mindestens 8 Vorstrafen kleinerer Größenordnung notwendig. Und wenns so weit kommt - selber schuld. Auch Jugendliche, die so sein wollen wie Erwachsene müssen mit den Konsequenzen leben, die Erwachsene bei Fehlverhalten zu spüren bekommen.
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1Antwort von
vyana Danke für die vielen nützlichen Tipps. Ich denke wir werden eben mit allen am Ball bleiben müssen. Das heißt, Jugendamt, Amft für Öffentliche Ordnung Polizei und Öffentlichkeit darüber informieren. Als Mutter von 3 Söhnen kann ich es einfach nicht verstehen, dass diese Jungendliche zu Hause nicht vermißt werden. In unseren Gespräche mit ihnen bekamen wir immer wieder zu hören: "Unsere Eltern haben erlaubt, dass wir uns hier auf der Straße treffen und wir dürfen so lange wegbleiben". Und ehrlich gesagt...ich glaube es ihnen.....
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expertinexpertin
Ach Jugendliche, waren wir nicht alle ein bisschen provokant in der Jugend? OK, heute ist es meist schlimmer. Aber ich würde zu den Jungendlichen gehen und einen Kompromiss anbieten. Wenn du dich nicht allein traust, dann nimm alle Nachbarn mit die sich auch gestört fühlen. Die Jungendlichen werdet ihr auch nicht da weg bekommen. ABER: sagt ihnen KLAR und DEUTLICH: das sie z.B. von 14-20Uhr da bleiben können, unter einer Bedingung: sie werfen ihren Müll nicht da hin. Sage auch, wenn Sie ab 20Uhr nicht verschwunden sind, dass du dann die Polizei rufen wirst! Sage auch: wenn der Müll wieder herumliegt, rufst du die Stadtreingung und die Rechnung bekommen die Eltern / oder du schnappst dir sie selber und verdonnerst sie zu aufräumen (vielleicht auch wieder mit Unterstützung der Nachbarn). Du brauchst vor den Teens keine Angst zu haben - sie erscheinen dir vielleicht stark, weil sie sich gegen dich Durchsetzen! Aber jetzt dreh den Spieß mal um, zeig wo mehr Respekt herrschen sollte! Das sind nämlich ganz arme Würstchen ;-)
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vyana Wir haben denen das alles schon gesagt. Geredet, geredet geredet. Dass das ganz arme Würstechen sind, denke ich auch. Anscheinend ist bei denen zu Hause niemand der sie vermißt.
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LuiseLuise
Jugendbeauftragten im Stadtrat direkt ansprechen, dann tut sich auch was.
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vyana Haben wir auch schon, bisher leider ohne Erfolg.
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LuiseLuise In Stadtratssitzung gehen und dort vorbringen, auch dass Jugendreferent nichts unternimmt.
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reinerbr Gibt es keine Kirche mit Jugendheim,wo Kinder Tagsüber hinkönnen? Jugendliche möchten etwas erleben und austesten,sie sind halt so.Heutzutage kümmert die Politik sich nicht darum,sind ja noch keine Wähler. Wie wäre es mit der Presse;Mund aufmachen und die kommunalen Politiker oder Stadträte sensibilisieren.
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vyana Es gibt ein Jugendzentrum und eine Trendsportanlage. Auch viele Vereine. An die Presse haben wir auch schon geschrieben. Wir haben selbst 3 Kinder im Alter von 13,17 und 21. Jahren. Unsere Kids gehen zur FFW und zu den Ministranten. Auf diese vielen Möglichkeiten des Zeitvertreibs haben wir die "Jugendlichen" auch schon hingiesen. Aber als Antwort bekamen wir nur "gefällt und nicht".
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Indy72Indy72
Eigentlich st dafür schon die Polizei und in bestimmten Fällen das Ordnungsamt zuständig. Auch sollte man die örtlichen Politiker (Stadträte, Bürgermeister) auf das Problem aufmerksam machen. In der kleinen Stadt, wo ich wohne gab es ein ähnliches Problem.
Zunächst würde eine "freiwillige Polizi" gegründet, welche die ganze City und die gewissen "Gefahrenzonen" mindestens eimal die Stunde abläuft. Auch die Polizei tut dies inzwischen auch.
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vyana Wir sind auch eine kleine Stadt. 10.000 Einwohner. Ich denke ich werde mal die Stadträte ansprechen. Weiterhin immer die Polizei holen wenn es zuviel wird.
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Danke, diese Antwort gibt mir Mut, vorallem weil sie von jemanden kommt der sich intensiv mit Jugendlichen auseinandersetzt.