Frage von lana22, 34

Bekommt sie in dem Fall ALG1?

Hallo,

meine Schwester fragte mich ob sie in ihrem Fall Alg1 bekommen würde. Ich meine nein. Aber ich frage dennoch mal nach.

Sie hat 2014 eine Ausbildung angefangen, 2015 wurde sie dann Schwanger und musste nach einem Jahr abbrechen. Da es eine zweijährige Ausbilung war hat sie also die hälfte geschafft. Nun plant sie das folgendermaßen: Das Kind kommt in ca. 3 Wochen. Dann will sie bis September 2016 Elternzeit nehmen. 3 Monate vor ende der Elternzeit will sie ihre Stelle kündigen (nebenjob 4x die Woche). Dann will sie ALG 1 beantragen und bis August 2017 zu Hause bleiben. Ab August 2017 will sie das letzte Ausbildungsjahr machen und der Papa soll 2 Monate voll zu Hause bleiben (für Krippen - bzw. Tagesmutteringewöhnung) und dann 10Monate während der Elternzeit ein paar Studnen arbeiten gehen. Sinn des ganzen: Sie will die Ausbildung fertig machen, ihr Kind aber nicht 8 Std. oder mehr in die Betreuung geben.

Wie ihr das ganze findet bleibt euch überlassen, ich denke mir meinen Teil ebenso dazu. Interessant ist da jetzt nur ob das so möglich wäre. Was meint ihr? Ich meine das geht nicht. Denn wieso sollte sie ALG1 bekommen wenn sie auch noch in Elternzeit beliben könnte und da Elterngeld bekommt? Klar brauch sie die Monate für ihren Mann damit der das Kind teilzeit betreuen kann und sie die Ausbildung fertig machen kann, aber das wird das Amt nicht interessieren. Verständlich ist es ja das der Knips keine 8Std. weg sein soll, aber da müssen viele durch.....

Antwort
von sumsum076, 9

Nun....ALG1 gibt es nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, also eine Kinderbetreuung nachweisen kann. Kann man zB nur 20 Std Betreuung nachweisen, bekommt man auch das ALG1 nur für 20 Std (halbtags).

Ist auch die Frage, ob sie eine Betreuung für ihr 6 Monate altes Baby bekommt.

Die Elternzeit vom Papa....Elterngeld gibt es nur bis zum 14. Lebensmonat. Also bis ca Mai/Juni 2017. ElternZEIT kann er also nehmen. Elterngeld gibts dann nicht.

Antwort
von eulig, 14

ALG1 bekommt sie nur, wenn sie für den Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. wenn sie aber daheim bleiben will, bekommt sie keine Leistungen, da sie ja auch nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. bliebe nur noch Hartz IV.

Antwort
von lastgasp, 12

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Detail/index...

Relevant sind die letzten beiden Jahre vor Antragstellung, wobei die Ausbildung zählt, weil ja Versicherungsbeiträge abgeführt wurden.

Sonst bist Du leider nicht in der Lage, eine tabellarische Auslistung der möglichen Anwartschaftszeiten zu geben. Das macht eine detaillierte Antwort mühselig.

Ausbildung von bis

sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von bis (hoffentlich hat sie keinen Mini-Job, der zählz nicht als Anwartschaft.

evtl. Mutterschutz? von bis.....

Sie hat grundsätzlich Anspruch, wenn sie unmittelbar vor der Elternzeit - egal wie lange - sozialversicherungspflichtig beschäftigt war.

Hierzu auch http://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/familie/arbeitslos-nach-elternzeit-kurze...

Details erfahrt Ihr auch bei der Arbeitsagentur oder in einer Schwangerenberatung.

Achtung! Keine Kündigung ohne genaue Infos...

Antwort
von marla80, 10

ALG I UdSSR lediglich für Mitmachen, die aus gesundheitlichen Gründen dem 1. Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Die entweder eine Rente bekommen und wenn die Rente zu gering ist, ergänzende Sozialhilfe (ALG I)...

Im Falle deiner Schwester wird sie wohl eher Harz 4 beziehen, da ist eine anstehende Geburt und die Elternzeit kein Grund...

Ich könnte auch falsch liegen, da wir keine Kinder haben, aber ich bin mir ziemlich sicher

Kommentar von marla80 ,

UdSSR= ist

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