Frage von Sunflower22014, 93

Bekommt sie Elterngeld fürs 2. Kind trotz direkter Arbeitslosigkeit nach vorangegangener Elternzeit m. d. 1. Kind & überdurchschn. verdienendem Mann?

Die Schwägerin meiner Schwester ist nach der Elternzeit mit ihrem 1. Kind direkt arbeitslos gewesen (ihr Vertrag ist ausgelaufen ohne das sie übernommen wurde). Nun erhält sie Arbeitslosengeld aber ist wieder schwanger. Was wenn sie bis zur Entbindung keinen Job findet (wovon ich ausgehe, da schon im 6. Monat) - bekommt sie dann noch Elterngeld?

Wenn ja - wie wird das berechnet und von wem genau?

Ihr Mann verdient etwas über Durchschnitt, sodass sie im Falle von Hartz IV keinen Cent Stütze erhalten wird. Das ist Fakt.

Wie verhält es sich jedoch mit der Elternzeit und dem Elterngeld?

Davor bekam sie ihre 65 % vom alten Job. Jetzt bekommt sie gerade mal 500 - 600 € Arbeitslosengeld - aber das nur noch 2 Monate. Danach ist sie blank. Ihr Kind sollte sie aber in ca. 3 Monaten bekommen. Wie gehts da jetzt weiter?

Vielen Dank.

Antwort
von MenschMitPlan, 93

Elterngeld bemisst sich nach dem durchschnittl. Erwerbseinkommen der letzten 12 Monate vor Geburt. Hatte die Mutter keines z.B. wg. Arbeitslosigkeit, bekommt sie nur den Mindestsatz von 300 €.

Kommentar von Sunflower22014 ,

Vielen Dank erstmal! Und wie verhält es sich dann mit der Dauer der Elternzeit? Kann sie wieder 2 Jahre in Elternzeit gehen und die 300 Euro splitten? Und was ist mit der Krankenversicherung - wer zahlt in dieser Zeit? 

Kommentar von MenschMitPlan ,

Splitten dürfte gehen, Elternzeit gegenüber einem Arbeitgeber hat sie ja mangels Arbeitgeber nicht. Das muss sie mit der Arge bzw. dem Jobcenter abklären. Ebenso die KV.

Kommentar von EstherNele ,

@sunflower22014

Und was ist mit der Krankenversicherung - wer zahlt in dieser Zeit? 

Ich habe das so verstanden, dass sie verheiratet ist. Dann wäre die Familienversicherung (beitragsfrei mitversicherter Familienangehöriger) zuständig.

Ist sie nicht verheiratet - dann müsste der (rechnerische) Bedarf, den der verdienende Partner mit abdecken muss, nicht nur aus Regelleistung und KdU der Partnerin (abzüglich Elterngeld) bestehen, sondern er würde sich um den Krankenkassenbeitrag erhöhen.

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