tina1960 am 25.01.2009 um 21:57 Uhr
Wir müssen ihr Haus verkaufen, aber es ist ein Erbpachtgrundstück und wir müssen das Grundstück zuerst kaufen um es dann an den neuen Eigentümer mit Haus weiter zu verkaufen. Ich hatte gedacht, wir könnten evtl. das Geld der Käufer nehmen, denn sie würden auch von dem günstigeren Preis profitieren. Natürlich müssten wir vorher zu deren Sicherheit einen Vertrag aufsetzen. Eigentlich soll das Grundstück nämlich 230.000€ kosten, wir bekämen aber als langjährige Erbpachtträger den Vorzugspreis von 140.000€, der aber nur für uns gilt. Wenn wir das Haus im Heimfall an die Stadt verkaufen, zahlen die uns nur 50% des eigentlichen Gebäude-Wertes. Ich habe leider nur ein sehr geringes Einkommen und meine Kinder studieren beide. Außerdem drängt die Zeit, denn der Erbpachtvertrag läuft im Juni aus. Wenn wir den Vertrag verlängern würden, will die Stadt monatlich 470€ haben, die meine Mutter mit ihrer geringen Rente nicht aufbringen kann. Wir könnten zwar das Haus vermieten, aber das Altenheim meiner Mutter ist auch sehr teuer. Sie bezahlt es von ihrer Rente und der Mieteinnahme eines anderen Einfamilienhauses. Mir wächst das alles über den Kopf und ich will ich nichts falsch machen... wer weiß Rat???
Wenn du nachweisen kannst, dass das Haus dir gehört, kannst du eine Grundschuld eintragen und damit die 140 T€ beleihen. Allerdings kostet der Grundschuldeintrag Geld. Geh doch einfach mal zum Notar deiner Stadt und lass dich beraten, wie du es am schnellsten und besten "über die Bühne" bringen kannst. Du kannst den Notar übrigens auch anrufen. Die Notare von der Stadt geben auch Auskunft am Telefon ohne was zu berechnen (zumindest in unserer Stadt).
Ein Notar ist ein Beurkunder und kein Rechtsberater. Zu seinen Pflichten gehört lediglich, alle zur Beurkundung vorgelegten Verträge auf ihre Gesetzlichkeit zu prüfen. Er wird auch in dem vorliegenden Fall keine gute RECHTSberatung machen können.
Uns hat der Notar aber beraten, und zwar gut
ohne den ganzen Text gelesen zu haben...Keine Bank wird einer 71 Jährigen person einen so hohen Kredit geben denen ist das ausfallrisiko zu hoch

Such dir zuerst mal einen Käufer und wenn das sicher ist rede mit Deiner Hausbank über die Zwischenfinanzierung. die Chancen sind gering aber wenn überhaupt dann eine Bank die Dich kennt.

Versucht es über eine Hypothek, sprecht mit Eurer/Ihrer Hausbank. 71 ist ja nun nicht das Alter für Verbraucherkredite aber darum handelt es sich ja nicht, es sind ja Sicherheiten vorhanden, die nichts mit dem Alter zu tun haben. Wenn ich der Bänker wäre und der Wert des Hauses es hergibt, würde ich diese Summe kreditieren.Ich habe jetzt gelesen das eine Bank an Rentner einen Kredit auf der Grundlage des Hauses vergibt, damit die ältere Generation noch etwas von ihrem Wert hat, die Erben können dann entscheiden ob sie den Kredit weiter bezahlen oder das Haus verkauft wird. Auch muss der ältere >Mensch diesen Kredit nicht bedienen. Wenn ich den Beitrag noch finde stelle ich ihn im Kommentar ein.
Samml am 25. Januar 2009 22:13 Es steht im Februar Heft 02/2009"Guter Rat" vom Superilluverlag Berlin, Seite 81 und zwar geht es über die Versicherung Hannoversche Leben. Schaut dort mal nach.

sprich einfach mit einer bank. wenn ihr das grundstück deutlich unter verkehrswert kaufen könnt, spielt die bank vielleicht mit, das grundstück ist dann schliesslich sicherheit genug.
Nein, bekommt sie nicht. Weil für die Bank abzusehen ist, dass sie selbst den Kredit nicht zurückzahlen könnte.
Nein, bekommt sie nicht. Weil für die Bank abzusehen ist, dass sie selbst den Kredit nicht zurückzahlen könnte.

Also soweit ich weiß nicht, da sie laut des staates schon zu alt ist. Da ist das Risiko, dass sie es nicht ganz zurückzahlen kann oder wird zu groß.. ist voll assi vom staat, aber nennen die halt sicherheit und ich nur diskriminierung!
Das hat nichts mit dem Staat zu tun.