Eine Freundin hat erzählt, dass man keine BU mehr bekommt, wenn man wegen Depressionen beim Psychologen war und dass es allgemein schlecht für das Bekommen einer BU ist, wenn man beim Psychologen war. Ist das richtig?
Bekommt man noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man beim Psychologen war?
Antworten (9)
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Gianna6Gianna6
Ja, das ist zutreffend. Manche Versicherer lehnen deswegen einen Versicherungsschutz über ihr Haus sogleich gänzlich ab, andere wieder grenzen genau diesen Fall nur aus oder verlangen bei weiterem Einschluß auch der Vorerkrankung einen gehörigen Beitragszuschlag. Jeder muß eben selbst wissen, was es ihm wert ist, für diesen oder jenen Fall abgesichert zu sein. Eine Versicherung bei Risikoabsicherungen ist und bleibt immer eine Wette auf das Eintreten oder Unterbleiben solcher Schadensfälle. Und bei psychischen Vorschäden ist stets schwierig abzuschätzen und auch kaum abzugrenzen, inwieweit andere Folgeerkrankungen hiermit im Zusammenhang noch stehen. Das ist der Sachgrund für die Vorsicht der Versicherer, völlig nachvollziehbar wie ich meine. Eine Versicherung, die hier ziemlich weit mitgeht ist die SwissLife (frühere Schweizerische Rentenversicherung). Dort am besten mal nachfragen oder über einen Versicherungsmakler, der hier gut aufgestellt ist, schlau machen lassen. Der haftet zudem gleich für seine Aussagen (Zusagen an Leistungen), dann brauchst Du den Fall nicht wiederholt zu schildern.
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AllRisk Der Psychologe ist ein No-Go für die Versicherer. Aber wenn deine Freundin (ärztlich) nachweisen kann das Sie diese Probleme nicht mehr hat also geheilt ist. Könnte es klappen. Wichtig ist einfach nur alle Gesundheitsfragen richtig zu beantworten da im Leistungsfall nachgeprüft werden kann.
gruß
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juena01 Es gibt noch eine ganz andere Möglichkeit der Prüfung von Versicherungsmöglichkeit: Versicherungsmakler können über (mindestens) einen Maklerpool die gesamten Risikoverhältnisse eines Kunden eingeben, und dieses Programm zeigt dann alle Möglichkeiten des Versicherungsschutzes bei den Gesellschaften an, die den Kunden versichern wollen. Auch werden Beitragszuschläge oder Versicherungseinschränkungen aufgezeigt. Ebenso werden Ablehnungen angezeigt. In jedem Fall bleibt aber der Name des Kunden anonym. Wenn ein Antrag "normal" gestellt wird, dann aber evtl. abgelehnt wird, wird diese Ablehnung unter den Versicherungsgesellschaften (vermutlich auf ewig) gespeichert. Also auf zu einem qualifizierten Versicherungsmakler, der ausschließlich im Dienst des Kunden und nicht einer Versicherungsgesellschaft arbeitet und immer BU-Schutz und Krankenversicherungsschutz anonym bei sehr vielen Gesellschaften prüfen kann. Wir sind natürlich ein solcher Makler mit 17 Jahren Maklertätigkeit und insgesamt 50 Jahren Vermittlungstätigkeit, ohne je einen einzigen Beratungschaden bei Kunden verursacht zu haben.
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asmartgirl Meine Vorredner haben das schon sehr gut zusammengefasst. Entweder die Versicherer nehmen Dich mit einer Therapie in der Vergangenheit nicht an oder psychische Ursachen werden als Ausschlusskriterium angesetzt. Es gibt auch die Variante, dass der Beitrag ist entsprechend hoch angesetzt ist. Da ein Zusammenhang bzw. eine Abgrenzung der psychischen Bescherden im Falle von Berufsunfähigkeit zu psychischen schwer vorzunehmen ist, lassen sich nicht wenige Versicherer nicht auf eine Beitragserhöhung ein. Wichtig ist vor allem die Frage, wann der Besuch beim Psychologen war. Die Versicherer fragen im Antragsbogen für gewöhnlich die letzten 5 oder 10 Jahre ab (hier bei Abschluss drauf achten wie lang der Zeitraum ist). Wenn alle Fragen für die letzten 5 oder 10 Jahre mit nein beantwortet werden, muss man keine weitere Auskunft zur Krankengeschichte geben. Nur wenn man eine Frage mit Ja beantwortet, muss man weitere Infos angeben und erhält für gewöhnlich einen ausführlicheren Bogen, auf dem man die gesamte Krankengeschichte zu dieser Krankheit darstellen muss. Also unbedingt auf die abgefragten Zeiträume und wahre Antworten achten. Werden unwahre Angaben vorgenommen, zahlt die Versicherung im Falle der Berufsunfähigkeit nicht.
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FreeQ1580FreeQ1580
Genauso wie Bandscheiben ein K.O. Kriterium. Bei einem Besuch innerhalb der letzten Jahre keine Chance. Nicht mal als Ausschluss.
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riomyra Es wird in den Gesundheitsfragen nur nach den letzten 5 Jahren Jahren gefragt, wenn der Besuch/die Behandlung länger her ist interessiert das keine Versicherung mehr ;)
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Moritz2222Moritz2222
Das ist eine der k.o. - Fragen beim BU- Antrag. 99% der Gesellschaften lehnen dann ab, da keiner weis, wie sich diese "Erkrankung" entwickelt- Risiko ist zu hoch !!!
Gruss Moritz2222
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bestb2bbestb2b
JA es ist so, da psychische Erkrankungen in sehr stark steigendem Maße eine Hauptursache für BU_Fülle werden, haben viele Versicherer diese Vorerkranken bereits als K.O. Kriterium .
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Virginia47Virginia47
Nein. Das stimmt nicht.
Wenn die Depression dauerhaft ist, kann es höchstens zu erhöhten Beiträgen (Risiko liegt höher) kommen.
Kommentar von
CandlejackCandlejack Wenn man sich mit der Annahmebürokratie von BUs nicht auskennt, sollte man es bitte lassen. Die meisten werden ablehnen, die wenigen, die mitmachen, werden einen satten Aufschlag nehmen.
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