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Bekommt man grenzwertigen Blutzuckerspiegel mit kohlehydratarmer Kost in den Griff?(Diabetes Typ II)

gefragt von teardrop1109teardrop1109 am 13.04.2007 um 21:58 Uhr

Hallo, bei mir wurde ein grenzwertiger Blutzuckerspiegel festgestellt. Ich soll nun, obwohl der Wert nur geringfügig über der Norm lag, Metformin nehmen. Kann mich aber damit nicht so recht anfreunden. Weiß jemand Rat?


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waterlilies
beantwortet von waterlilies am 16. April 2007 22:06
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Eigentlich sollte es auch bei Ihnen in erreichbarer Entfernung ein Diabetesarzt/Diabeteszentrum geben. Dort sind wirkliche Diabetes-Fachleute. Ihre Krankenkasse weiß sicher eine Adresse. Bei den Krankenkassen gibt es üblicherweise auch eine Ernährungsberatung für Diabetiker. Alleine rumtherapieren ist nicht klug, da haben meine Vorredner recht. Aber wenn Sie bei den Empfehlungen des Hausarztes kein gutes Gefühl haben, sollten sie zumindest einen zweiten ärztlichen Rat einholen. Blutzuckermessgeräte sind inzwischen spottbillig, teuer sind die Teststreifen, die dazu gebraucht werden. Diese werden in der Regel von den Kassen nur bei Insulintherapie (Spritzen, Pen, Insulinpumpe) bezahlt.


anonym
beantwortet von gudde47 am 13. April 2007 22:08
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Ich kann nur raten den Blutzuckerspiegel tätlich mehrmals selbst zu messen. Nüchtern und jeweils vor und zwei Stunden nach dem Essen. Sollte der Blutzucker trotz Diät nicht in der Norm liegen würde ich auf jeden Fall mit Medikamenten nachhelfen. Ansonsten hilft Gewichtsreduzierung und Diät halten gemäß verschiedener Ratgeber für Diabetiker. Bitte beachten Sie die Folgeschäden bei Diabetikern die ihren Blutzuckerspiegel nicth richtig eingestellt haben. Vor allen die Gefäßverkalungen mit Folgeschäden wie Durchblutungsstörüngen, schlechtes Sehen bis hin zur Blindheit, Nerven- und Nierenschäden bis hin zur Dialyse. Ich kann nur alle warnen "Zucker" tut nicht weh, aber wenn er nicht behandelt wird können die Spätfolgen sehr weh tun.


anonym
beantwortet von Greenie am 18. April 2007 15:00
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Ich habe ner deshalb wegen "geringfügig über der Norm" gefragt, weil diese Formulierung im Grunde nicht allzu viel aussagt. Ich kann dir auf jeden Fall nur raten, die Schulung mitzumachen, wenn es dir angeboten wird. Schaden wird sie dir auf keinen Fall und du wirst da mit dem nötigen Hintergrundwissen ausgestattet. Als kleiner Anhaltspunkt noch: Die Schulung sollte sich im besten Fall über etwa eine Woche erstrecken (und zwar von morgens bis abends). Darin geht es nämlich nicht nur um den Diabetes selbst sondern auch Ernährung, sportliche Betätigung und gesundheitliche Risiken durch schlecht eingestellten Diabetes. Denn selbst geringfügig erhöhte Werte können sich mit der Zeit negativ auswirken. Was die Blutzuckermessgeräte angeht: Da wäre erstens der Hausarzt (oder besser noch, wie an anderer Stelle erwähnt, ein Diabetologe) der Ansprechpartner oder aber die Ärzte in der Schulung. Die können unter Umständen noch was rausholen (sprich: Verschreibung von Teststreifen) wenn sich die Krankenkasse quer stellen sollte (was wie weiter oben angeführt in der Regel bei nicht-Insulinpflichtigen Diabetikern der Fall ist).


Lissa
beantwortet von Lissa am 13. April 2007 22:18
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Zumindest verspricht die LOGI-Methode einen niedrigeren Blutzuckerspiegel.http://www.logi-methode.de/was-ist-logi.html


anonym
beantwortet von Greenie am 13. April 2007 23:55
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Was heißt "geringfügig über der Norm"? Bist du Mediziner, dass du das beurteil kannst? Falls nicht, gibt es nur einen Rat: Nimm die Medikamente und sei froh, dass es bei dir (noch) mit Tabletten behandelbar ist. Probleme durch hohen Blutzucker sind vielfältig, nicht zuletzt schädigst du deine vermutlich ohnehin schon geschwächte Bauchspeicheldrüse durch die Nichteinhaltung der Therapie bzw. hohe Blutzuckerwerte noch mehr, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass du Insulin spritzen mußt, weil's deine Bauchspeicheldrüse von allein nicht mehr packt. Auf reine kohleydratarme Kost würde ich mich jedenfalls keinesfalls verlassen, jedenfalls nicht ohne ausdrückliche ärztliche Genehmigung. Man kann es nicht eindringlich genug sagen: Du schädigst durch hohe Blutzuckerwerte auf lange Sicht deinen Körper und erhöhst das Risiko von Nervenschäden wie sie schon in der ersten Antwort geschildert wurden.




Kommentar von C7c9dab8f458606bbf23e9f4b4aba726smallteardrop1109 am 14. April 2007 17:11

Nein, bin kein Mediziner, mein Arzt hat es so gesagt. Ich fand es auch eigenartig, dass der Blutzucker bei mir nicht nüchtern festgestellt wurde, sondern nachdem ich gefrühstückt hatte. Es war eher ein Zufallsbefund, ich sollte ganz normal zum Blutabnehmen kommen. Ich kann meinen Blutzuckerspiegel gar nicht allein messen, weil ich nichts dafür habe. Ich soll erst auf eine Schulung.

Kommentar von gudde47 am 18. April 2007 14:04

Also ich kann zu der Antwort nur sagen, dass man diese Blutzucker-Meßgeräte im Internet schon für 9,90 Euro inkl. 10 Teststreifen bekommt. Das Messen ist nur noch ein Klacks.


anonym
beantwortet von MisterRR am 14. April 2007 09:49
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Falls Diabetiker übergewichtig sind, sollte als allererstes das Gewicht reduziert werden. Täglich mehrfache Blutzuckerspiegelmessungen in der Anfangszeit sind wichtige. Medformin oder andere Tabletten sind meiner Meinung nach eine falsche Therapie. Begeben Sie sich in die Behandlung eines ambulanten Diabetologen. Da können Sie dann auch gegebenenfalls an Diabetikerschulungen teilnehmen. Bei Interesse können Sie mich gerne auch mal selbst anmailen (MisterRR@web.de). Sie sollten sich schonmal mit Therapiemöglichkeiten befassen. Leider tut der Diabetes nicht weh und wird aus diesem Grunde oft unterschätzt und nicht ernst genommen. Die Spätschäden können sehr verhehrend sein. Auf jeden Fall mit einem ambulanten Diabetologen sprechen.


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